im Rathaus - damit man draußen sieht, was drinnen vorgeht!
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______________________________________________________________________________________________ 18.02.2009 Stellungnahme der Ratinger Linke zur Aufhebung des Termins für die Kommunalwahlen
Wolf nicht mehr tragbar Die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichthofes für Nordrhein-Westfalen zu dem Termin für die Kommunalwahlen lässt nur einen Schluss zu: Innenminister Wolf ist nicht mehr tragbar. Die Junge Union NRW hat gesagt, Wolf sei der einzige Wolf, den man zum Jagen tragen muss. Es ist noch viel schlimmer: Dieser Wolf ist der einzige Wolf, der sich freiwillig zum Abschuss in Positur stellt. Das Urteil ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der schwarz/gelben Landesregierung. ____________________________________________________________________________________________________________________________________ 16.02.2009 Stellungnahme der Ratinger Linke zu einer Pressemitteilung des CDU-Bürgermeisterkandidaten Santelmann, die Ratinger Ratsfraktionen mögen in Bezug auf die Gewerbsteuereinnahme realistisch sein.
Man kann dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Santelmann nur Recht geben, wenn er den Ratsfraktionen rät, hinsichtlich der Einnahmen durch die Gewerbesteuer sich einem gesunden Realismus zuzuwenden. Hoffentlich verinnerlichen seine Ratinger Parteifreunde den Rat und hören endlich auf - im Verbund mit der FDP - stur eine Senkung der Gewerbesteuer zu fordern. Solch eine Forderung ist nicht nur unrealistisch, sondern gerade jetzt, wo die Steuereinnahmen immer mehr wegbrechen, unverantwortlich. _______________________________________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________2008__________________________________________ 02.12.2008 Gemeinsamer Antrag von Ratinger Linke und Bündnis 90/Die Grünen
"Sicherheit für Mieter in den LEG-Häusern“
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Ratinger Linke und Bündnis 90/Die Grünen stellen nachfolgenden Antrag:
Der Stadtrat setzt sich für die Mieter der ehemaligen LEG-Wohnungen in Ratingen ein. Er appelliert an Whitehall Fonds der Goldman Sachs Bank (Käufer der 93.000 LEG-Wohnungen mit Zustimmung der Landesregierung), Mieterhöhungen – wenn überhaupt - nicht über die in der „Sozialcharta“ angegebenen Höchstmarken anzuheben. Diese sind von 2008 bis 2012 jährlich höchstens 1,5 Prozent und von 2013 bis 2017 jährlich höchstens 3,0 Prozent über der allgemeinen Preissteigerungsrate.
Begründung: Die Regelung der "Sozialcharta" (zwischen Vermieter und Mieter) bezieht sich nicht auf die persönlich gezahlte Miete, sondern lediglich auf den Gesamtdurchschnitt aller(!) Nettokaltmieten der LEG und ihrer Töchterunternehmen. Nur der Durchschnitt aller (!) Mieterhöhungen ist begrenzt. Dieser allgemeine Durchschnitt darf die allgemeine Preissteigerungsrate von 2008 bis 2012 jährlich höchstens um 1,5 Prozent und von 2013 bis 2017 jährlich um höchstens 3,0 Prozent überschreiten. Da es nur auf den Durchschnitt der Erhöhungen ankommt, kann die Whitehall ohne Probleme die Mieten in Ratingen um mehr als die vereinbarten Punkte anheben, wenn sie in anderen Städten wegen der dortigen Mietspiegel keine Erhöhung durchsetzen kann. Außerdem unterliegen Mieterhöhungen nach Modernisierung nicht der Begrenzung. Es liegt der Verdacht nahe, dass Whitehall das Mieterhöhungspotential weit mehr ausnutzt als die frühere landeseigene LEG. Dazu passt, dass der seit September bestehende Investitionsstopp nicht aufgehoben wurde und schon bei einigen der für die LEG tätigen Handwerker zu Entlassungen geführt hat. Whitehall gilt als „Heuschrecke“.
Manfred Evers Susanne Stocks Felix Gorris _______________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 07.09.2008 Pressemitteilung des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat zur Beschlußvorlage 157/2008 (Umweltfreundlicher Fuhrpark)
Die Vorlage 157/08 ist insgesamt eine Zumutung und verfolgt ganz offensichtlich nur ein Ziel, weiter wie bisher mit den bekannten Lieferanten auf der gewohnten Schiene zu arbeiten. Es ist nicht zu erkennen, dass sich die Verwaltung tatsächlich mit der Problematik "umweltfreundlicher und gleichzeitig wirtschaftlicher Fuhrpark" ernsthaft beschäftigt hat. Die angeführten Beispiele sind absolut nicht nachvollziehbar, da die Prämissen und die Berechnungssystematik nicht offen gelegt werden. Die Angaben zu den verfügbaren Marktangeboten entsprechen nicht dem aktuellen Stand des Jahres 2008 und sind damit überholt und unbrauchbar.
Beeinflussung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, da sich diese mit der Zunahme der Fahrleistung verbessern würde. Sollte die geringe Fahrleistung aber tatsächlich zutreffend sein, wäre dringend zu prüfen, ob der Fahrzeugpark der Stadt nicht wesentlich zu groß dimensioniert ist. Fast alle getroffenen Aussagen stehen im krassen Widerspruch zu den Veröffentlichungen der "Energie-Agentur.NRW" und deren Betriebskosten- und Amortisationsrechner für Erdgasfahrzeuge, der selbst bei einer Fahrleistung von 15.000 km p.a. bei allen Fahrzeugen innerhalb von maximal 4 Jahren ein wirtschaftlich positives Ergebnis zeigt. Die Umweltverträglichkeit nur am CO2 festzumachen ist unglaublich. Der Verfasser scheint die Problematik des Feinstaubausstoßes durch Dieselfahrzeuge nicht zu kennen oder zu ignorieren, da gerade auch hier die Erdgasfahrzeuge punkten können. Auch die Veröffentlichungen aller Automobilclubs kommen sowohl beim Faktor Wirtschaftlichkeit als auch beim Faktor Umweltverträglichkeit zu einem völlig anderen Ergebnis als die Stadtverwaltung Ratingen.
zu setzen, die im öffentlichen Dienst seit 1999 auf Fahrzeuge mit Erdgasantrieb setzt. Dort nutzen z.B. Bürgermeister, Dezernenten, die Gewerbeaufsicht, das Sozialamt, die Schulbehörde, die Feuerwehr und die Stadtpolizei Ergasfahrzeuge von Opel und VW. Diese und weitere Städte sind stolz auf das vorbildliche Engagement für den Klimaschutz und sparen bei den steigenden Dieselpreisen dazu noch reichlich bei den Kraftstoffkosten. Ein Zitat der Umweltdezernenten aus Frankfurt: "Wir hatten damals kein Vorbild für unsere (Erdgas-) Idee, aber wir sind nach den gemachten Erfahrungen gerne eines, auch für andere Städte". __________________________________________________________________________________Seitenanfang 14.10.2008 Pressemitteilung der Ratinger Linke zur geforderten BürgerInnenversammlung zum Thema "Entwässerungsproblematik in Ratingen West durch SPD und CDU
Hochwasserschutzaktivitäten der Ratinger Linken zeigen Wirkung
Die Ratinger Linke betrachtet den Antrag der CDU / SPD Vertreter in der gestrigen Hauptausschusssitzung, die Hochwasser- schutzproblematik in Ratingen - West in einer Bürgerversammlung vor Ort zu erörtern, als positives Ergebnis der eigenen Aktivitäten in den letzten Monaten. Aufgeschreckt offenbar durch die Ankündigung der Ratinger Linke, selbst nach in anderen Stadtteilen bewährtem Muster eine solche Versammlung für den 20.11. in West einzuberufen, sind nun ausgerechnet die Parteien auf den durch Rückfragen der Ratinger Linke in voller Fahrt befindlichen "Entwässerungszug" aufgesprungen, die sich bislang völlig bedeckt gehalten hatten. Man merkt doch die Nähe der Kommunalwahl im Jahre 2009.
Die Ratinger Linke ist aber bereits wieder einen Schritt voraus! Das Antwortschreiben der Verwaltung vom 18.09.08 an die Ratinger Linke war nämlich mehr als unbefriedigend und forderte zu Nachfragen heraus. Die Ratinger Linke hat bereits in der beigefügten neuen Anfrage vom 15.10.08 den Bürgermeister der Stadt Ratingen um umfassendere Auskünfte gebeten. Die Ratinger Linke wird beim Thema Hochwasserschutz insbesondere im Stadtteil West aktuell am Ball bleiben und hofft i m Interesse der betroffenen Bürger, dass das Thema "Entwässerungsproblematik" nun schnellstmöglich durch zielführende Entscheidungen zu akzeptablen Ergebnissen kommt und nicht wieder nur als Wahlkampftheater von einigen Kommunalpolitikern missbraucht wird. _______________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 14.10.2008 Weitere Nachfragen der Ratinger Linke zum Thema "Entwässerungsproblematik in Ratingen West"
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
nachfolgend erhalten Sie einige Nachfragen zur Antwort der Verwaltung vom 18.09.08 auf die Anfragen der Ratinger Linkevom 04./ 06.09.2008 an den Bürgermeister der Stadt Ratingen.
1. Unterstellung fehlender/ fehlerhafter Rückstausicherung als Schadensursache: In allen vorhandenen Baugenehmigungen aus den 70er Jahren (z.B. NH Siedlung mit 91 EH Rügenstr. usw.) gibt es nachweislich keine diesbezügliche Auflage. Seit wann ist die Rückstausicherungsvorgabe Bestandteil der Entwässerungssatzung der Stadt Ratingen? Wann wurden Bauherren/ Eigentümer aus früheren Jahren über die Änderung unterrichtet und konkret zur Anpassung aufgefordert?
2. Wenn das Schreiben des BRW vom 13.04.2005 der Stadt bekannt ist, hätte es eine Reaktion geben müssen, da die Richtigkeit der Behauptungen des BRW von der Stadt bestritten werden. Ich bitte um Einsicht in den Schriftwechsel.
3. Die von Ihnen unterstellte nicht funktionierende Rückstausicherung wird von der Mehrheit der Betroffenen bestritten und als reine Schutzbehauptung zurückgewiesen. Es wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vom Bauträger damals eingebauten Einrichtungen über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten störungsfrei gearbeitet haben, bis es plötzlich und unerwartet ab 1999 zu erheblichen Schäden kam.
4. Ich stelle fest, dass in einem Zeitraum von 4 Jahren lediglich geplant und abgestimmt wurde. Ist es bei den aufgetretenen Schäden vertretbar, dass für den Bereich Ratingen-West in einem solchen Zeitraum keinerlei konkreten Maßnahmen von der Stadt und auch vom BRW tatsächlich begonnen wurden?
5. Ich bitte mit allem Nachdruck dafür zu sorgen, dass die Anlage vor der Eissporthalle unbedingt im Jahre 2009 funktionsfähig fertiggestellt wird.
6. Die Antwort der Stadt Ratingen zu Frage 6 ist widersprüchlich. Einerseits werden die Anlagen an der Broichhofstr. als leistungsfähig, ausreichend dimensioniert und störungsfrei dargestellt, auf der anderen Seite ist eine umfangreiche Erweiterung der Kapazität des Regenrückstauvolumens und eine gravierend höhere Leistung durch zusätzlicher Hochwasserpumpen angeblich bereits beauftragt. Ich bitte um entsprechende Detailangaben zu den beauftragten Leistungsumfang und die stadtinterne Begründung für Notwendigkeit dieser Auftragsvergabe.
7. Ich bitte um Vorlage der Bauzeitenpläne aller angesprochenen Baumaßnahmen
8. Wie wird die Funktionsfähigkeit der Entwässerungsanlagen an der Broichhofstr. überwacht und dokumentiert? Ich bitte um Aufklärung über alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Funktionssicherstellung, sowie die technischen Überwachungsprotokolle (TÜV?) der letzten vier Jahre. Gibt es eine Dienstanweisung für das zuständige Bedienungspersonal? Wie ist dieses Personal im Störungsfall für die Bürger zu erreichen? In welcher Zeit steht bei einem Notfall das Störfallpersonal am Einsatzort zur Verfügung?
9. siehe Anmerkungen zu 1.
10. Zu der hier gegebenen Antwort gibt es eine kontroverse Darstellung der Betroffenen in der Presse vom 14.10.08. Ich bitte um Aufklärung.
11. siehe Anmerkung zu 7.
12. Beziehen sich die angesprochenen weiteren Maßnahmen im Bereich hydraulischer und baulicher Kanalsanierung auch auf Teile des Stadtgebiets Ratingen-West?
13. Wann und von wem sind die zitierten Kanalnetzberechnungen vorgenommen worden. Wer hat die Berechnungen geprüft?
14. Der Hinweis auf übliche Abstimmung / Planung mit dem BRW genügt mir nicht. Ich bitte Angabe, für welchen fixierten Zeitpunkt welche konkreten Maßnahmen verabredet worden sind. Wird die Durchführung der abgestimmten Arbeiten des BRW hinsichtlich der tatsächlichen Realisierung von der Stadt Ratingen überprüft. (Die Beseitigung der seit Jahren bekannten Verlandung im Haarbach, Sandbach und Schwarzbach wurden wann durch die Stadt in Augenschein genommen?)
15. Es wird um Vorlage der angeblich beim BRW oder der Stadtverwaltung vorliegenden Statistik über Starkregenereignisse der letzten 20 Jahre gebeten.
16. Die Richtigkeit der Ausführungen der Stadt Ratingen zu meinem Nachtrag vom 06.09.2008 wird bezweifelt. Daher nochmals die Frage, warum wurden zeitgleich mit den Arbeiten der Stadtwerke (Gasleitung) auf dem Betriebsgelände an der Broichhofstr. auch Veränderungen an entwässerungsrelevanten Einrichtungen vorgenommen? Als Anlage erhalten Sie ein Foto, auf dem eine vor wenigen Wochen völlig neu erstellte Schiebereinrichtung im Entwässerungssystem an der Broichhofstr. zu erkennen ist. Welche Funktion hat diese Einrichtung und aus welchem Grund wurde diese Anlage verändert? (Foto vom 13.10.2008 als Anlage)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir auch diese ergänzenden Fragen im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz in Ratingen-West kurzfristig beantworten würden.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers
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07.10.2008 Antwort der Verwaltung vom 16.09.2008 auf die Anfrage der Ratinger Linke zur "Entwässerungsproblematik in Ratingen-West" (PDF-Dokument) Mehr>>
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08.09.2008 Aufgrund der Presseberichte über die Anfrage zur Entwässerungsproblematik in Ratingen-West haben sich betroffene Anwohner- Innen gemeldet. Daraus resultiert die nachfolgende Anfrage
Betr. Nachtrag Entwässerungsproblematik in Ratingen-West
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
die Berichterstattung über meine Anfrage zur Entwässerung in Ratingen-West hat ein unerwartet großes Echo gefunden. Die Bevölkerung dieses Stadtteils lebt ganz offensichtlich in einer großen Verunsicherung und es besteht akuter Informationsbedarf.
Ich erlaube mir daher, meine Anfrage um einen von Anwohnern aktuell an mich herangetragenen Fragenkomplex zu erweitern.
Es wird mir berichtet , dass im Bereich des Pumpwerkes an der Broichhofstrasse - offenbar zeitgleich mit Arbeiten der Stadtwerke auf diesem Gelände – auch an den Entwässerungseinrichtungen Veränderungen vorgenommen worden sind. Es soll im Entwässerungskanalsystem ein einfacher Schmutzrechen durch einen Schieber mit elektrischem Antrieb/ Steuerung ersetzt worden sein.
Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen:
Ist die Beobachtung der Bevölkerung zutreffend? Aus welchem Grund ist diese Änderung vollzogen worden? Ist der Schieber ein Provisorium in einer Umbauphase oder als Einrichtung auf Dauer geplant? Hat diese Änderung Einfluss auf die Nutzbarkeit der Regenrückhaltefläche neben dem Pumpwerk? Hat dieser Schieber möglicherweise Auswirkungen auf das Entwässerungsvolumen des Pumpwerkes? Vergrößert sich bei geschlossenem Schieber die Gefahr einer Rückstaubildung im Kanalnetz von Ratingen-West. Wie wird die Funktion dieses Schiebers gesteuert, wer ist verantwortlich für die Funktionalität dieser Einrichtung?
Wegen des besonderen Interesses der Bevölkerung an diesem Sachverhalt wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das zuständige Tiefbauamt veranlassen könnten, diese Fragen möglichst kurzfristig vorab schriftlich zu beantworten.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers _________________________________________________________________________Seitenanfang 04.09.2008 Anfrage des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat zur Entwässerungsproblematik in Ratingen West
Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2-6
40878 Ratingen
Betr. Entwässerungsproblematik in Ratingen-West
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
schon in den Jahren 2004 und 2005 sind u.a. im Stadtteil Ratingen-West bekanntlich erhebliche Schäden durch Überflutungen und Kanalrückstau bei Starkregenereignissen entstanden. In diesem Jahr hat bereits ein mittelschweres Regenereignis in der Nacht zum 04.08. wieder deutlich auf Probleme durch Bach- und Kanalrückstau in Ratingen – West hingewiesen.
Recherchen haben ergeben, dass der BRW bereits seit Anfang 2005 die Auffassung vertritt, nicht die bislang wenig gepflegten Bachläufe seien für die Missstände verantwortlich, sondern eine in diesem Gebiet marode und falsch dimensionierte Kanalisation.
Die Ratinger Linke beantragt in diesem Zusammenhang die Beantwortung folgender Fragen im Rahmen einer Gesamtunterrichtung des Rates zur Entwässerungsproblematik in "West".
1. Hat die Verwaltung Detailkenntnisse über die Anfang August in Ratingen - West entstandenen Schäden und deren Ursachen?
2. Ist der Verwaltung das Schreiben des BRW vom 13.04.2005 an den RP Düsseldorf bekannt, in dem der BRW Stellung nimmt zu dem damaligen Bach- und Kanalrückstau in Ratingen – West?
3. Teilt die Verwaltung die in diesem Schreiben vertretene Auffassung des BRW, das überwiegende Verschulden für die Überflutungsschäden treffe die Stadt Ratingen?
4. Was hat die Stadt Ratingen in den Jahren 2004 bis 2008 konkret getan, um solche Schadensereignisse in Ratingen – West zu unterbinden / zu minimieren?
5. Ist es zutreffend, dass es beim Bau des Regenrückhaltebeckens vor der Eissporthalle durch die offensichtlich unbegründeten Einsprüche gegen den Transport und die Lagerung des Bodenaushubes zu erheblichen Verzögerungen bei der Baudurchführung gekommen ist?
6. Ist es zutreffend, dass das Pumpwerk an der Broichhofstrasse sowohl bezüglich der technischen Einrichtungen als auch hinsichtlich der Kapazitätsgrenzen als absolut überholt angesehen werden muss und einer umgehenden Modernisierung und Kapazitäts-anpassung bedarf?
7. Warum wurde mit der bereits 2005 von der Verwaltung als dringend notwendig erachteten Umwandlung der Regenrückhaltefläche (direkt neben dem Pumpwerk) in ein größeres Regenrückhaltebecken (Volumenverdoppelung) bis zum heutigen Tage nicht begonnen?
8. Ist es zutreffend, dass die elektrischen / mechanischen Steuerungseinrichtungen im Pumpwerk an der Broichhofstr. sich als sehr unzuverlässig erwiesen haben und ein dann erforderliches manuelles Eingreifen derzeit nicht durch die ständige Verfügbarkeit eines fachlich geschulten städt. Bediensteten rund um die Uhr in angemessener Reaktionszeit sicher gestellt werden kann?
9. Ist es zutreffend, dass den Bürgern in Ratingen – West von der Verwaltung der Einbau von Rückstausicherungen als Schutzmaßnahme empfohlen wird, diese Systeme aber praktisch bei dem in Ratingen – West vorhandenen Mischsystem im Entwässerungsbereich möglicherweise eine Kellerüberflutung durch die Dachentwässerung hervorrufen wird?
10. Ist es zutreffend, dass die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen für die Tiefgarage des Lindwurms erst nach mehr als 3 Jahren Bearbeitungszeit mit der Verwaltung endgültig abgestimmt und zur Genehmigung gebracht werden konnten?
11. Welche konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerungssituation in Ratingen – West sind im Bau oder im Vergabeverfahren?
12. Welche weiteren Maßnahmen sind darüber hinaus in konkreter Planung?
13. In welchem Zeitraum ist mit einer wirksamen Verbesserung der Entwässerungssituation in Ratingen – West zu rechnen?
14. Sind nach Auffassung der Verwaltung ergänzende Bau-/Instandhaltungsmaßnahmen durch den BRW erforderlich, um ein rückstaufreies Abfließen aller der Entwässerung dienenden Bachläufe über Düsseldorf zum Rhein sicherzustellen?
Die zuvor genannten Fragen zur Entwässerungsproblematik in Ratingen – West erheben absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit für diesen Themenbereich. Sie sollten aber durch die fachlich qualifizierte Beantwortung dazu beitragen, das Thema "Entwässerung in West" nun endlich mit der erforderlichen Entschlossenheit anzugehen und zeitnah umzusetzen.
In diesem Zusammenhang schlägt die Ratinger Linke abschließend vor, die in vielen Teilen stark verunsicherte Bevölkerung von Ratingen – West nicht nur durch eine Sondersperrmüllaktion nach jedem Schadensereignis zu unterstützen, sondern durch Aufklärung und Vorstellung der städt. Baumaßnahmen bei einer zeitnahen Bürgerversammlung zu diesem Thema wieder für Vertrauen in eine zum Wohle der Bürger tätige Verwaltung zu werben.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers _______________________________________________________________________________Seitenanfang
30.07.2008 Stellungnahme der Ratinger Linke zu den Vorschlägen der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucher, auf eine Gewinnausschüttung, bzw. Sozialtarife zu verzichten und statt dessen Energieberater zu einkommensschwachen Menschen zu schicken.
Die von der OAGV angedachten Vorschläge der Energieeinsparung sind ein länger dauernder Weg und nur mittelfristig zu lösen. Der von der Ratinger Linke beantragte Verzicht auf Gewinnausschüttung an die Stadt ist dagegen kurzfristig zu realisieren und die Leute merken es in ihrer Geldbörse. Vielleicht sollte man sich aber auch einmal in die Lage eines 50jährigen Familienvaters versetzen, der leider seit zwei Jahren arbeitslos und nunmehr Hartz IV-Empfänger ist. Dieser Mann wird sicher gerne den angedachten Energieberater zu seinem Vermieter schicken, damit dieser den Vermieter davon überzeugt, dass er die Erdgasheizung in der Wohnung kostenlos gegen eine andere, preisgünstigere Heizung austauschen lässt. Wobei sich hier die Frage stellt, welche Heizung wäre günstig. Zwar ist dieser Mann noch nicht soweit, dass er Kerzenlicht dem elektrischen Licht vorzieht, weil die ARGE einen nachträglichen Zuschuss zu den gestiegenen Stromkosten (was auch für Gasnachzahlung gilt) aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage verweigert hat, aber was nicht ist, kann noch werden. Als arbeitsuchend erhält er übrigens auch keine Zuschüsse. Auch Darlehen dürften sich erübrigen, weil dieser Mann überhaupt froh ist, das Monatsende - wenn überhaupt - mit plus-minus-null abgeschlossen zu haben. Vorschläge, man solle Darlehen zur Anschaffung von energiesparenden Haushaltsgeräte gewähren, sind daher absolut realitätsfremd.
Ein weiterer Punkt bei der Diskussion um die Energiepreise ist auch ernsthaft in Erwägung zu ziehen, dass die Stadt Ratingen den RWE-Anteil an den Stadtwerken zurückkauft. Als alleiniger Besitzer der Stadtwerke könnte die Kommune preisgünstigere Lieferanten an Land ziehen (wie einige Kommunen in Süddeutschland und in Norddeutschland dies bereits vorgemacht haben)!
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18.07.2008 Antrag der Ratinger Linke auf die Gewinnausschüttung der Stadtwerke Ratingen an die Stadt Ratingen zugunsten der Gaspreisreduzierung zu verzichten
Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2 – 6
40878 Ratingen
Betr.: Gewinnausschüttung Stadtwerke Ratingen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Stadtwerke Ratingen werden zum 1. September 2008 die Gaspreise erneut erhöhen, in diesem Jahr wird dies bereits die dritte Erhöhung sein. Damit ist der Gaspreis seit Januar in Ratingen um satte 36,2% gestiegen.
Da RWE weitere Gaspreiserhöhungen angekündigt hat, wird wohl zukünftig für viele Menschen eine warme Wohnung Luxus bedeuten.
Ich beantrage daher - auch in Anbetracht der positiven Steuereinnahmen der Stadt Ratingen - auf eine Gewinnausschüttung der Stadtwerke Ratingen an die Stadt Ratingen zu verzichten und diesen Betrag zur Senkung der Gaspreise zu verwenden.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers
____________________________________________________________________________________________________________________ 11.07.2008 Anfrage der Ratinger Linke zur Bechemer Straße
Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2 – 6
40878 Ratingen
Sehr geehrter Herr
Birkenkamp,
Die Entschuldigung, die
Pflasterer hätten zu schnell gearbeitet, kann doch wohl
nicht ernst gemeint sein, sonst wäre das anderenfalls eine
eingehalten wird?
den U-Bahn-Bau in Düsseldorf
durchführen muss.
(Manfred Evers) 18.06.2008 Stellungnahme des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat, Manfred Evers, zur Diskussion um die Gestaltung des Objektes "Markt 17 - 20"
Um es vorsichtig auszudrücken, hat sich die Verwaltung auf jeden Fall mit dem Projekt "Markt 17 - 20" nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ein Unternehmen gleicher Größenordnung wie die Stadt Ratingen in der freien Wirtschaft solch ein Objekt kaufen will, muss der dafür Verantwortliche dem Vorstand für die Kaufentscheidung eine Vorlage liefern, in der die Notwendigkeit des Ankaufes und der Kaufpreis umfassend begründet wird und ein schlüssiges Verwertungskonzept beifügen. Den Verantwortlichen für einen solchen Kauf hätte man vor die Türe gesetzt, wenn er es zugelassen hätte, dass zwischen Ankauf und Baubeginn ein Zeitraum von mehr als 12 Monaten liegen würde. In dem vorliegenden Fall werden die Zinsen auf den bezahlten Kaufpreis sicher nicht über die Mieteinnahmen der "Billigläden" gedeckt. Die Differenz zahlt der Steuerzahler. Ich vermisse in dem vorliegenden Fall alternative Vorlagen für den Rat. _________________________________________________________________________________________________________________________ 18.06.2008 Stellungnahme der Ratinger Linke zur geführten Diskussion um mögliche KandidatInnen und Bündnisse zur Wahl des Bürgermeisters im Jahre 2009
Alleine wegen des undemokratischen Verhalten von BU, SPD, CDU bei den BürgerInnenbegehren gegen den Rathausneubau wird die Ratinger Linke keineN KandidatenIn dieser bürgerlichen Parteien für das Amt des Bürgermeisters unterstützen. Die Ratinger CDU und FDP begrüßen den Verkauf bzw. die Zerschlagung der LEG. Hört man von der SPD irgendeinen Protest gegen die unsoziale Politik ihrer Partei auf Bundesebene? Nein! Aber diese Politik hat auch Auswirkungen auf Ratingen. Auch daher kommt eine Unterstützung dieser KandatInnen nicht in Frage.
Sollten FDP und Grüne sich für die Unterstützung der Kandidaten von CDU oder SPD aussprechen, dürften sie sich insbesondere wegen der Posse um die BürgerInnenbegehren doch Fragen zur Glaubwürdigkeit stellen lassen müssen. Aber das ist dann deren Problem. Es ist sowieso fraglich, ob man überhaupt auf die Ratinger Linke in Bezug auf die Bürgermeisterwahl zukommt, da ja fast alle Parteien offiziell mit Linken nichts zu tun haben wollen. Man erinnere sich nur an Aussagen von Griese (SPD), Parr (FDP) und Droste (CDU).
Der oder die KandidatIn der Ratinger Linke wird eine Alternative zu den Vertretern der neoliberalen Politik sein. Die Chance, dass die Ratinger Linke nächstes Jahr das Stadtoberhaupt stellen wird, dürfte allerdings sehr gering sein. Aber hier gilt der Spruch von Che Guevara: "Seien wir realistisch, versuchen wird das Unmögliche." _________________________________________________________________________________________________________________________ 12.06.2008 Pressemitteilung der Ratinger Linke zum Verkauf der LEG-Wohnungen
MieterInnen und
Stadt werden Verlierer sein „Sozialcharta“ hinweist. Diese so genannte „Sozialcharta“ ist oft genug nicht das Papier wert, auf das sie geschrieben wurde. Nach kurzer Zeit kamen schon öfters für die betroffenen MieterInnen Mieterhöhungen. Aber auch die Stadt Ratingen wird sehr bald merken, was sie an der LEG hatte. Ein auch nur ansatzweises Engagement im sozialen Bereich – wie bisher bei der LEG – dürfte bei den neuen Besitzern der Wohnungen wohl kaum vorkommen. Es geht ab jetzt nur noch um Profit. Soziales Engagement ist aber profitmindernd. Verlierer sind letztendlich die ehemaligen LEG - MieterInnen und die Stadt Ratingen. _______________________________________________________________________________Seitenanfang 24.05.2008 Protest gegen Nazi-Kundgebung
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