im Rathaus - damit man draußen sieht, was drinnen vorgeht!
Seite 1;
Seite 2 |
||||
|
|
________________________________________________________________________________________ Ein Artikel von Dr. Karl Mühlsiepen (Ratinger Linke und Die Linke.) zu der Diskussion betreffend die Ökostromzertifikate Unser Strom kommt aus der Steckdose…… „Wir brauchen keinen Atomstrom – Unser Strom kommt aus der Steckdose!“ So oder so ähnlich lautete ein Bonmot aus den Siebzigern des letzten Jahrhunderts, das bei allem Witz auch ein großes Quäntchen physikalischer Wahrheit enthält: Strom aus einem Kernkraftwerk strahlt nicht, der aus einer Biogasanlage ist nicht besonders sanft oder aromatisch und der aus einem Kohlekraftwerk riecht bei der Anwendung nicht wie früher Omas Kachelofen. Den Elektronen im heimischen Netz ist also absolut nicht mehr anzumerken, was sie denn nun zum Zittern (in Schwingung) gebracht hat. So ist denn bei dem in Mitteleuropa vorherrschenden, einheitlichen Stromverbundnetz auch nicht mehr erkennbar, wer Einspeiser des gerade bezogenen Stroms ist. Deshalb ist die Klage des Bundesverband der Verbraucherzentralen, dass die Energieversorger durch einfachen Handel mit Umwelt- zertifikaten Atom- oder Kohlestrom legal mit nur geringem Kostenaufwand (0,05 cent/kWh) zu „Ökostrom“ veredeln können, nicht von der Hand zu weisen: Dem Strom hängt nun einmal kein Ursprungszeugnis an - siehe oben! Es erhebt sich dann natürlich die Frage, ob nicht auch der von den Stadtwerken Ratingen angebotene Ökostromtarif „Energreen“ (+ 2 cent/kWh) auf einem solchen Prozess des „Umrubelns“ basiert und so dem Unternehmen und den daran beteiligten Partnern einen netten zusätzlichen Gewinn einbringt. Dies könnte allerdings nur dann der Fall sein, wenn genügend Wohlhabende sich ein gutes Gewissen mit dem „Energreen“-Ablassbrief erkaufen, um dann unbeschwert die halbstündige morgendliche heiße Dusche aus dem Elektro-Durchlauferhitzer zu genießen. Otto-Normalverbraucher wird hingegen vollkommen mit dem Gedanken beschäftigt sein, wie er mit den in der letzten Zeit brutal gestiegenen „normalen“ Strompreisen finanziell über die Runden kommt. So ist zu fragen, ob nicht anstelle des vernebelnden Ökostrom-Schnickschnacks ein bezahlbarer Grundtarif für die ersten, z.B. 2000 Kilowattstunden pro Person pro Jahr einzuführen ist. Denn zumindest eine Basismenge Strom ist zu einem Grundbedürfnis des Menschen geworden, welches dann auch für Jeden ohne unüberwindbare Klimmzüge zu befriedigen sein muss. Um dies zu decken, aber auch um all den Bedarf von öffentlichen Einrichtungen, Verkehr und Industrie zu erfüllen, werden wir wohl in absehbarer Zukunft nicht ohne Strom aus konventionellen Quellen auskommen. Doch dazu mehr in einem späteren Beitrag. __________________________________________________________________________________ Stellungnahme des SprecherInnenrates der Ratinger Linke zum Abstimmungsverhalten ihres Vertreters im Stadtrat zum Thema Standort Rathaus-Neubau:
Die Zustimmung des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat für den Standort Stadionring bedeutet keine Abkehr von der Ablehnung eines Rathausneubaus. Der Beschluss für einen Neubau ist in den Augen der Ratinger Linke nach wie vor falsch. Bei der Abstimmung am 18. Dezember 2007 standen eine schlechte und eine ganz schlechte Variante zur Auswahl. Es galt den von der CDU favorisierten und von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnten Standort an der Stadthalle zu verhindern. Allein dies war der Grund, warum der Vertreter der Ratinger Linke für den Standort Stadionring votiert hat.
Gabi Evers Jürgen Karrenberg Cetin Kilic Dr. Karl Mühlsiepen
_________________________________________________________________________________ SeitenanfangMdB Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke.) in Ratingen
Es ist schon eine atemberaubende Entwicklung: Vor gut zwei Jahren am Katzentisch in der Schmuddelecke des Berliner Parlaments sitzend wurde Gesine Lötzsch noch als Relikt vergangener kommunistischer Zeiten belächelt. Mangels Fraktionsstatus konnten sie und ihre einzige Mitstreiterin für die PDS im letzten Bundestag, Petra Pau, von den Abgeordneten der anderen Parteien und von der Bundestagsverwaltung nach allen Regeln der Kunst gemoppt werden, dass es selbst der konservativen Presse manchmal zuviel wurde. Heute nun ist Petra Pau Vizepräsidentin eben dieses Parlaments und Gesine Lötzsch, nun stellvertretende Vorsitzende der Bundestags- fraktion Die Linke, wird bei ihrem Besuch in Ratingen vom Bürgermeister empfangen und trägt sich ins goldene Buch der Stadt ein. Aber das war natürlich nicht der Grund für ihr Kommen, welches aufgrund einer Einladung der Ratinger Linke und der Basisgrupe Die Linke Ratingen-Heiligenhaus zustande kam: Vielmehr lernte sie bei einem Besuch Ratinger „Behausungen“ für Asylbewerber (z.B. Am Sondert) die „Gastfreundschaft“ unserer ach so weltoffenen Gesellschaft kennen. Dieser Eindruck konnte bei einem Gespräch mit eben diesen Flüchtlingen und Vertretern anderer Gruppen ausländischer Mitbürger vertieft werden. Abends gab Gesine Lötzsch dann bei einer Diskussionsveranstaltung im Bürgerhaus Frankenheim zuerst einen Überblick über die Situation und die Ziele der Fraktion Die Linke im Bundestag um dann auf das Hauptthema des Abends, den ‚Bürgerhaushalt’ zu kommen. Dieses, in unserem Lande noch weitgehend unbekannte Projekt hat vielleicht die Chance, - ähnlich wie bereits in einigen Teilen Lateinamerikas (Porto Alegre) absehbar – zu einem Modell für eine bessere Selbstverwaltung von Kommunen zu werden. Durch die direkte Beteiligung (über Bürgerversammlungen und offene Projektgruppen) der gesamten Einwohnerschaft einer Gemeinde an der Verteilung und Zuweisung der nicht zweckgebundenen Anteile ihres Haushaltes kann sowohl das Interesse am eigenen Geschick gestärkt und das Wissen um finanzielle Zusammenhänge verbessert werden, als auch der – häufig im Verborgenen ausgeübte- Einfluss der örtlichen Macht –und Kapitaleliten, sowie der öffentlichen Verwaltung zurückgedrängt werden und somit eine soziale Gesellschaft entstehen. Das in einzelnen Gemeinden auch in Deutschland in Grundzügen schon angewandte Projekt scheitert in letzter Konsequenz allerdings noch am geltenden kommunalen Recht. Es bleibt darauf hinzuarbeiten, dass sich dies in Zukunft ändert. Aber auch die wichtigen sozialen Themen der Zeit (Mindestlöhne, Rente mit 67, Hartz IV etc.). bei denen die Linke immer die Avantgarde darstellte, wurden von den Anwesen leidenschaftlich diskutiert. Hoffen wir, dass nach den Besuchen der Bundestagsabgeordneten Petra Pau, Nele Hirsch, Gregor Gysi und Gesine Lötzsch in den letzten zwei Jahren in Ratingen auch weiterhin der Strom interessanter und kompetenter Besucher nicht abreißt. Dr. Karl Mühlsiepen DIE LINKE / RATINGER LINKE __________________________________________________________________________________ SeitenanfangWiderspruchsschreiben gegen die Erhöhung der analogen Kabelanschlussgebühr durch die Fa. Unitymedia NRW GmbH. (PDF-Dokument) Mehr>> __________________________________________________________________________________Seitenanfang Pressemitteilung der Ratinger Linke zu dem Antwortschreiben des Justizministeriums, warum keinE ReferentIn zu einer Infoveranstaltung kommt
Müller-Piepenkötter will nicht informieren Am 25.09.2007 hat die Ratinger Linke die Justizministerin des Landes NRW, Frau Müller-Piepenkötter, angeschrieben und nachgefragt, ob jemand aus ihrem Hause bereit sei, auf einer öffentlichen Veranstaltung der Ratinger Linke das geplante Bauvorhanden „Justizvollzugsanstalt Düsseldorf“ vorzustellen. Immerhin war allein der Gedanke an eine JVA in der Nähe in der Öffentlichkeit nicht auf ungeteilte Zustimmung gestoßen. Mit Scheiben vom 30.10.2007 kam nun die Antwort aus dem Ministerium. Man sieht keine Notwendigkeit, die Thematik auf einer Veranstaltung zu vertiefen, da das Bauvorhaben zwischen der Stadt Ratingen, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und dem Justizministerium eingehend erörtert worden sei. Wer das Volk nur informiert, wenn Wahlkampf stattfindet, darf sich natürlich nicht wundern, wenn die Bürgerinnen und Bürger eine negative Einstellung zu politischen Entscheidungen bekommen. Da die Landesregierung in der letzten Zeit wiederholt Probleme damit hatte, Neuerungen dem gemeinen Volk positiv zu verkaufen, regt die Ratinger Linke folgenden Kompromiss an: Die Landesregierung wählt, regiert und bezahlt (!) sich selbst und lässt das Volk in Ruhe – damit dürfte evtl. allen geholfen sein. _________________________________________________________________________________ SeitenanfangAusladung Mit diesem der jW am Montag bekanntgewordenen Schreiben reagierte ein Dresdener Hotel auf eine Zimmerreservierung von zwei NPD-Landtagsabgeordneten aus Sachsen:
»Sehr geehrter Herr Apfel, sehr geehrter Herr Delle, wir erhielten heute Ihre über hotel.de <http://hotel.de> getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen. Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren. Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben. Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter. In der Hoffung, dass Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG Johannes H. Lohmeyer, Geschäftsführer« P.S: Sollte ich irgendwann einmal in Dresden übernachten müssen, ist dieses Hotel für mich erste Wahl (falls meine Geldbörse mitspielt). (M.E.) _______________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang Presseerklärung der Ratinger Linke zu der Mitteilung der Verwaltung, dass auf der Eisenhüttenstraße kein Getränkemarkt errichtet wird:
Dass auf dem Gelände Eisenhüttenstraße kein Getränkemarkt entsteht, dürfte in erster Linie ein Erfolg der AnwohnerInnen sein. Betroffene AnwohnerInnen haben auf einer BürgerInnenversammlung der Ratinger Linke - für die Herr Wiglow übrigens kein Verständnis hatte, da sie ja zu früh durchgeführt wurde - der Verwaltung klar gemacht, dass sie sich strikt gegen einen Getränkemarkt aussprechen. Die Verwaltung - hier Dr. Netzel - hat ihre Zusage eingehalten und die vorgetragenen Bedenken in ihren weiteren Gesprächen dem Investor mitgeteilt. Das jetzige Ergebnis zeigt, dass man die BürgerInnen so früh wie möglich in Planungen einbeziehen muss. Nur so können nicht mehr reparable Fehlentscheidungen zum Nachteil der Betroffenen vermieden werden. ______________________________________________________________________________Seitenanfang Anfrage der Ratinger Linke zum Sachstand vorhabenbezogener Bebauungsplan Ost 360 "Eisenhüttenstraße
Betr: Bebauung Eisenhüttenstraße
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, bekanntermaßen hat am 03.07.07. eine sehr gut besuchte Infoveranstaltung der Ratinger Linke zu dem Bebauungsplan Eisenhüttenstraße stattgefunden. Seitens der Verwaltung ist den Anwesenden zugesagt worden, die vorgebrachte Kritik, aber auch Anregungen, in Verhandlungen/Gesprächen mit dem Investor weiterzugeben. Hauptkritikpunkt war die geplante Ansiedlung eines Getränkemarktes. Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen: a) Hat es zwischenzeitlich Gespräche u.d.g. mit dem Investor gegeben? b) Wenn ja, wie ist der Stand hinsichtlich der geplanten Ansiedlung eines Getränkemarktes? Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers __________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang Zu den Vorwürfen der CDU Ratingen-Mitte an die Verwaltung wegen der Verkehrsproblematik erklärt Manfred Evers, Vertreter der Ratinger Linke im Stadtrat: Auch die Politik ist schuld. Der Verwaltung jetzt die alleinige Schuld in die Schuhe zu schieben ist scheinheilig. Die Planung der Baumaßnahme ist doch schließlich auch durch die Ratsgremien gegangen. Warum haben die Vertreter von CDU und SPD nicht schon da ihre Forderungen durchgesetzt, oder bei einer Nichtrealisierung ihrer Forderungen etwas anderes beschlossen? Dass so etwas durchaus möglich ist, sieht man doch am Kinder- garten Calor Emag. Hier haben doch gerade CDU und SPD den von der Verwaltung favorisierten Standort verhindert und ihren Vorschlag Balcke Dürr massiv durchgesetzt. Und wie war es noch mal mit der Autowaschanlage auf dem Gelände des Autohauses Giertz? Hier war die Verwaltung dagegen und eine Ratsmehrheit hat sich dafür ausgesprochen. Bei der Verkehrsführung für das Neubaugebiet an der Düsseldorfer Straße hat der Rat geschlafen und jetzt versuchen einige Kommunalpolitiker mit populistischen Forderungen von ihren Versäumnissen abzulenken. Man fühlt sich - auch wenn der Vergleich hinkt - an die Diskussion um die CO2-Pipeline erinnert. __________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang Zu der Forderung der SPD-Fraktion im Ratinger Stadtrat, die Stadtwerke sollen einen "Sozialrabatt" für Strom oder Gas einführen, erklärt der Vertreter der Ratinger Linke im Stadtrat, Manfred Evers: Gesündere Ernährung durch Sozialrabatt? Einen wirklich grandiosen Vorschlag hat die Ratsfraktion der SPD da auf den Weg gebracht, nach Vorbild der E.ON Hanse AG auch die Stadtwerke Ratingen zur Einführung eines so genannten „Sozialrabattes“ zu verpflichten. Indem insbesondere Hartz IV Empfänger und solche mit Anspruch auf Sozialhilfe einen Rabatt bei den Entgelten des Stroms eingeräumt erhielten, würden nach Ansicht der SPD Bedürftige besser gestellt, um beispielsweise für eine gesündere Ernährung der Kinder zu sorgen. Die Idee von der sozialen Gerechtigkeit gegenüber einkommensschwachen Mitbürgerinnen und Mitbürger erscheint auf den ersten Blick überzeugend. Wäre da nicht der Haken, dass die seinerzeitige rot-grüne Koalition im Bundestag durch Verabschiedung der Hartz IV Regelung diese einkommens- schwache Bevölkerung überhaupt erst geschaffen hat. Vielleicht schlägt nunmehr das soziale Gewissen auch bei Herrn Wiglow bezüglich der Auswirkungen dieser Gesetze – und die bange Frage, wen diese Bevölkerungsgruppe wählen wird, wenn 2009 die Kommunalwahlen anstehen. Die Kosten für den Sozialrabatt sollen die Stadtwerke tragen, die gerade eben mit jenen Kommunalpolitikern der SPD ihre jüngste Preisan- hebungsrunde zum 01.01.2008, zusammen mit einer Erhöhung des Aufwendungsersatzes für den Aufsichtsrat, im Stadtrat durchgebracht haben. Wenn die Kosten für die Energiebeschaffung der Bürgerinnen und Bürger weiter steigen -was zu befürchten ist, da die Stadtwerke kaum Gewinn-einbußen durch Sozialrabatte hinnehmen werden- wird die Politik bald überlegen müssen, welche anderen Bevölkerungsgruppen auch zu rabattieren sind. Sicherlich haben auch weitere Fraktionen des Stadtrates hierzu dann Vorschläge, was ihre potentiellen WälherInnengruppen anbelangt. Was dann dazu führen wird, dass auch die Preise wieder steigen müssen. ________________________________________________________________________________ SeitenanfangPressemitteilung der Ratinger Linke zur Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Mitglieder des Aufsichtsrates der Ratinger Stadtwerke 56,25 Prozent mehr Aufwandsentschädigung In der letzten Ratssitzung wurde über vieles entschieden. Unter anderem unter Punkt 3 der Tagsordnung auch über eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Mitglieder des Aufsichtsrates der Ratinger Stadtwerke. Bisher bekamen sie pro Sitzung 64 Euro, nun werden es 100 Euro sein. Unbekümmert wurde im Vorfeld argumentiert, dass es ja schließlich nur 36 Euro mehr wären und die letzte Erhöhung schon Jahre zurück liegen würde. Dabei handelt es sich um eine Erhöhung um satte 56,25 Prozent! Die letzte Renten- erhöhung betrug übrigens ganze 0,56 %. Die jetzigen Mehreinnahmen eines Aufsichtsratsmitgliedes aus nur 2 Sitzungen im Jahr machen dann mehr aus als das, was viele Rentner im gesamten Jahr mehr haben. Und vorher hatten die Rentner nur Null-Runden, die in Wirklichkeit Minus-Runden waren. Nachdem die Erhöhung der Aufwandsentschädigung dann bei drei Gegenstimmen durchgewunken war, stand unter Punkt 4 die Erhöhung der Gas- und Stromtarife an. Hier war das Abstimmungsergebnis 59 – 1 für eine Erhöhung. Sich erst eine nicht gerade kleine Erhöhung der Aufwandsentschädigung zu genehmigen und dann die Kunden der Stadtwerke mit höheren Tarifen zur Kasse zu bitten, zeugt von wenig politischem Fingerspitzengefühl. Der Vertreter der Ratinger Linke im Stadtrat hat sowohl bei der Erhöhung der Aufwandsentschädigung, als auch bei der Erhöhung der Strom- und Gastarife dagegen gestimmt. ________________________________________________________________________________ SeitenanfangAnfrage der Ratinger Linke zu den bisherigen Kosten der durchgeführten Sanierung und der zu erwartenden Folgekosten der nunmehr Nichtsanierung Betr.: Rathaus Sehr geehrter Herr Birkenkamp, ich bitte um Beantwortung folgender Fragen:
Es wird um Auskunft darüber gebeten, wie viel die Stadt Ratingen bis zum heutigen Tag für bereits ausgeführte Sanierungsarbeiten (Brandschutz etc.), die Bürgerentscheide usw. aufgewendet hat . Weiter sind die Kosten zu beziffern, die sich aus den erfolgten Auftragsvergaben an die Planer RKW und den Controller BMP Baumanagement durch bereits erbrachte Leistungen und Schadensersatz- forderungen durch Wegfall der Geschäftsgrundlage wegen Aufgabe der Sanierungsabsicht ergeben. Mit freundlichen Grüßen (Manfred Evers) _______________________________________________________________________________Seitenanfang Pressemitteilung der Ratinger Linke zur gestrigen Abstimmung zur Vorlage 195/2007 (Rathaus - Sanierung oder Neubau)
Feigheit vor dem Wähler
Zum dritten Mal ist gestern
der Wählerwille missachtet worden. Der Antrag auf geheime
Abstimmung durch die sogenannte
Bürger Union kommt einem politischen Selbstmord gleich. Diehl dürfte damit nicht nur seinem eigenen politischen Verein, sondern auch der CDU einen Bärendienst erwiesen haben. Konnte man aus dem Redebeitrag des CDU-Vorsitzenden Vielhaus noch entnehmen, dass eine Mehrheit der CDU-Ratsmitglieder für eine Sanierung stimmen würde, war das nach dem Ergebnis der geheimen Abstimmung nur noch Schnee von gestern. Einige der angeblichen Sanierungsbefürworter haben die geheime Abstimmung für ein Ja zum Neubau genutzt. Nach dem ganzen Hickhack in dieser Sache hätten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ratingen ein Recht drauf gehabt zu wissen, wie ihre Vertreter im Rat abstimmen. Die Bürger Union aber öffnete die Tür zum Abtauchen in die Anonymität!__________________________________________________________________________Seitenanfang Letzte Meldung: Der Rat der Stadt Ratingen hat in geheimer Abstimmung (auf Antrag der "Bürger"-Union) mit einer deutlichen Mehrheit von 40 - 27 für einen Neubau des Rathauses gestimmt. _____________________________________________________________________________Seitenanfang Vorlage 195/2007 (Rathaus - Sanierung oder Neubau) (PDF-Dokument) Mehr>> ____________________________________________________________________________Seitenanfang Stellungnahme der Ratinger Linke zu den Äußerungen des Ratsmitgliedes der Bürger Union Hammacher, die Bürger Union würde sich einem Votum der Höseler BürgerInnen für eine Sanierung des Sportplatzes beugen Die Äußerung von Roland Hammacher (BU), die Bürgerunion sei beim Sportplatz Hösel für einen Neubau; sollten sich die Bewohner aber für eine Sanierung aussprechen, dann schließe sich die BU dem Bürgerwillen an, hat ja schon fast schizophrene Züge. Beim Sportplatz Hösel wäre die Bürger Union also bereit gewesen, sich dem Votum einer völlig unverbindlichen BürgerInnenbefragung zu unterwerfen, während sie das Ergebnis des BürgerInnenentscheides zum Thema Rathaus mehrfach ignoriert. Daran erkennt man, wie wichtig der Bürger Union die BürgerInnenmeinung doch tatsächlich ist. Ein fürwahr seltsames Demokratieverständnis. ______________________________________________________________________________Seitenanfang Stellungnahme der Ratinger Linke zur Auslagerung des Ausländeramtes nach Mettmann Mit der jetzt praktizierten Vorgehensweise wird die Mitbestimmungsmöglichkeit des Stadtrates ausgehöhlt. Eine Sache, die Ratingen betrifft, wird, bevor der Stadtrat darüber diskutiert und entscheidet, im zuständen Ausschuss des Kreistages abgehandelt. Und dies unmittelbar nach der Sommerpause. Die Fraktionen haben noch nicht einmal die Möglichkeit, in einer ihrer Sitzungen vorher darüber zu besprechen, da ihre turnusmäßigen Zusammenkünfte auf Kreisebene erst nach dem 9.8. wieder beginnen. Der Rat wird am Ende vor vollendete Tatsachen gestellt. Der richtige Weg wäre doch wohl, die Sache erst im Stadtrat und dann auf Kreisebene zu behandeln. Aber noch gravierender ist die Tatsache, dass der Integrationsrat der Stadt Ratingen einmal mehr ihn betreffende Angelegenheiten aus der Presse erfährt. Wenn das die Grundlage von der Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Integrationsrat sein sollte, wirft es ein bezeichnendes Licht auf Herrn Birkenkamp. ___________________________________________________________________Seitenanfang Presseerklärung der Ratinger Linke zu dem am 30.07.2007 in Ratingen stattfindenden Radrennen Friede, Freude, Eigenblut Die Tour de France versinkt immer mehr im Doping-Sumpf, Teams steigen aus der Tour aus, aber in Ratingen wird auf heile Radrenn-Welt gemacht. Der Werbeslogan lautet: „Gestern in Paris, heute in Ratingen“. Nachdem, was bisher alles bekannt wurde, ist dieser Slogan schon fast eine Negativwerbung für Ratingen. Vielleicht sollte man hinter die Städtenamen noch das Wort „gedopt“ setzen. Die Krönung aber ist, dass man mit dem Start des Doping-Sünders Erik Zabel wirbt. Gerade Zabel hat in einem medial inszenierten Heulanfall gestanden, gedopt gewesen zu sein. Aber nur für einen Zeitraum, für den er heute nicht mehr belangt werden kann. Danach habe er so etwas nicht mehr getan, sagt er. Der Sponsor LTU lässt dazu verlautbaren, Zabel habe zutiefst empfundene Reue gezeigt. Das Radrennen ist für Ratingen ein sportliches Großereignis. Die MacherInnen haben viel Zeit und Engagement in dieses Ereignis investiert. Aber nach den ganzen Vorgängen während der Tour de France hätte man überlegen sollen, ob nicht auf die Teilnahme bekannter Dopingsünder verzichtet werden sollte. Manfred Evers, Helmut Strässer ___________________________________________________________________ SeitenanfangAnfrage der Ratinger Linke zur Besetzung der Stelle des/der Integrationsbeauftragten der Stadt Ratingen Neubesetzung der Stelle des/der Integrationsbeauftragten der Stadt Ratingen Sehr geehrter Herr Birkenkamp, ist daran gedacht, dem Integrationsrat der Stadt Ratingen bei der Besetzung der Stelle des/der Integrationsbeauftragten der Stadt Ratingen ein größtmögliches Mitspracherecht einzuräumen? Nachdem Franz Naber als Integrationsbeauftragter der Stadt Ratingen in den Ruhestand gegangen ist, ist seine Stelle ausgeschrieben worden. Da der/die zukünftige Integrationsbeauftragte eng mit dem Integrationsrat zusammenarbeiten muss, wäre es mehr als angebracht, dem Integrationsrat ein größtmögliches Mitspracherecht bei der Besetzung einzuräumen. Wie ich mich informierte, wird mittlerweile in den meisten anderen Städten so verfahren. Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers ____________________________________________________________________________ Seitenanfang
Für einige Dokumente (PDF-Format) benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader. ________________________________________________________________________
das Ergebnis des BürgerInnenentscheides am 17. Juni 2007 nur im Internet und durch Aushang am Rathaus bekannt zu geben. --->
Bündnis90/Grüne und Ratinger Linke hätten bei der Abstimmung über einen neuen BürgerInnenentscheid ein "befremdliches Abstimmungsverhalten" gezeigt. ---> Seitenanfang
|
|||