im
Rathaus - damit man draußen sieht, was drinnen vorgeht! |
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Sprechzeiten der Fraktion Ratinger Linke montags 16.00 - 18.00 Uhr donnerstags 10.30 - 12.30 Uhr freitags 10.30 - 12.30 Uhr Fraktionsbüro der Ratinger Linke, Raum 3, Ratstrakt Tel.: 02102-5501260 fraktion@ratinger-linke.de ________________________________
31.01.2012Verwaltung kommt Bürgerwunsch nach Ende letzten Jahres wurden die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Straße am Brand und An den alten Dieken abgeschlossen. Dabei wurde eine Absperrung mittels Sperrpfosten eingerichtet, die auch den Bürgersteig mit einschließt. Die angrenzende Grünfläche wurde von Autofahrern aber als Umgehung der Absperrung genutz. Dies hatte zur Folge, daß die Grünfläche durch die Autoreifen fast komplett zerstört wurde. Anwohner hatten daher vorgeschlagen, Findlinge auf die Gründanlage zu legen, um das Befahren zu Verhindern. Auf Nachfragen der Ratinger LInke wurde mitgeteilt, daß seitens der Stadt Ratingen nunmehr Findlinge auf die Grünfläche gelegt worden sind, die ein Umfahren der Absperrung verhindern.
_______________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 13.01.2012Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Eröffnung einer Tanzschule im Bürgersaal Frankenheim am MarktplatzAnfrage/Antrag 01/201Sehr geehrter Herr Birkenkamp,am 16. Januar 2012 – also kommenden Montag – soll im Bürgersaal Frankenheim am Marktplatz eine Tanzschule eröffnen. Ich hatte an die Verwaltung die Frage gerichtet, ob ihr dies bekannt sei und wie es sich grundsätzlich mit der Nutzung des Bürgersaales als Tanzschule verhält. Da in der unter dem Bürgersaal befindlichen Gaststätte nach wie vor geraucht wird, soll der Bürgersaal ja auch als „Rückzugsgebiet“ für Besucher dienen, die vom Qualm ungestört essen wollen. Ferner steht dieser Raum den politischen Parteien, WäherInnenvereinigungen und Ratinger Vereinen als Veranstaltungsort zur Verfügung, was bei einer Nutzung als Tanzschule kaum noch möglich sein dürfte.
Wann kann ich mit einer Beantwortung meiner Fragen rechnen?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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10.01.2012 Neuwahlen bei der WählerInnenvereinigung Ratinger Linke
Neben dem Rechenschaftsbericht des SprecherInnenrates und des Kassierers stand auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der WählerInnenvereinigung Ratinger Linke die Neuwahl des SprecherInnenrates auf der Tagesordnung. Mareike Evers wurde einstimmig zur Sprecherin gewählt. Ihr Stellvertreter wurde Dr. Karl Mühlsiepen und als Kassierer wurde Helmut Neunzig gewählt. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig. Die Mitglieder der Ratinger Linke wollen demnächst auf einer Klausurtagung die Schwerpunkte ihrer zukünftigen Arbeit festlegen, insbesondere auch im Hinblick auf die im Jahre 2014 anstehenden Kommunalwahlen.
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04.12.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke Antrag/Anfrage 018/2011
Betr.: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
2012 ist von der EU zum Europäischen Jahr für „aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen worden. Die Fraktion der Ratinger Linke fragt nach, ob seitens der Stadt Ratingen bereits Aktionen in diesem Zusammenhang geplant sind.
Ferner beantragt die Fraktion der Ratinger Linke, im Jahre 2012 in Ratingen einen Aktionstag zu diesem Thema – aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen - zu veranstalten.
Als Aktionstag käme der 29. April 2012 infrage, da dieser der Europäische Tag der Solidarität zwischen den Generationen ist. An diesem Tag könnten alle Ratinger Verbände, Vereine und Institutionen sich und ihre Arbeit in Bezug auf aktives Altern und der Generationensolidarität vorstellen. Als Veranstaltungsorte kämen hier u.a. die Stadthalle, Stadttheater und die Sporthallen infrage.
Manfred Evers Gabi Evers Fraktionsvorsitzender SB Sozialausschuß
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02.12.2011 Pressemitteilung der Ratinger Linke
Stadtwerke: KundInnen müssen für Großindustrie zahlen Die schwarz/gelbe Bundesregierung hat große deutsche Unternehmen die mindestens zehn Gigawattstunden Strom (10 Millionen Kilowatt) verbrauchen und das Netz über mehr als 7.000 Stunden nutzen, von der Zahlung des Nutzungsentgeltes befreit. Diese Gebühr muss allerdings jeder andere Stromkunde, egal ob Privatverbraucher oder kleines Unternehmen, bezahlen. Das entgangene Nutzungsentgelt zahlen nun die übrigen Kunden, da die Bundesnetzagentur zu Beginn des nächsten Jahres eine Sonderumlage einführt, um die Einnahmeausfälle auszugleichen. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wieso einmal mehr die Allgemeinheit Geschenke an die Großindustrie finanzieren soll. Immerhin steht ja fest, dass die VerbraucherInnen schon durch die sogenannte EEG-Umlage belastet werden. Hierbei handelt es sich um die Mehrkosten, die die StromkundInnen für die finanzielle Förderung der erneuerbaren Energien aufbringen müssen. Übrigens war ein Grund für die Befreiung von dem Nutzungsentgelt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der bundesdeutschen Unternehmer. Die Umlage für das im nächsten Jahr in Kraft tretende Netzentgelt beträgt 0,628 Cent pro Kilowattstunde.
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17.11.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zum Namenszusatz auf den Ortsschildern Anfrage/Antrag 017/2011 Namenszusatz auf dem Ratinger Ortsschild
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, nachdem der Landtag am 19.10.2011 beschlossen hat, das Gemeinden, Städte und Kreise zusätzlich zu ihrem Namen eine amtliche Bezeichnung führen können, hat die Fraktion der Bürger Union mit Schreiben vom 25.10.2011 den Antrag gestellt, den Namenzusatz „Dumeklemmerstadt Ratingen“ auf das Ortsschild anzubringen. Der Zusatz „Dumeklemmerstadt“ dürfte
- über einen beschränkten regionalen Raum hinaus kaum bekannt sein, - ist die Bezeichnung „Dumeklemmer“ auf ein mittelalterliches Folterinstrument zurückzuführen.
Wie es bei Sagen häufig üblich ist, nimmt sich auch die Dumeklemmersage gewisse Freiheiten heraus, die mit rein wissenschaftlichem Herangehen nicht unbedingt zu bestätigen ist. So lebte der Heilige Suitbertus bereits in der Zeit um 700, also lange bevor Ratingen überhaupt Stadtrechte (1276) und damit verbunden jenes Stadttor erhielt, welches die Ratinger angeblich für ihre "kriminelle" Tat verwendeten.
ein Gerichtsort war, wo man nicht zimperlich mit wahren und vermeintlichen Missetätern umging. So wurde in Ratingen bereits vergleichsweise früh das Mittel der Folter angewendet, und es ist zu vermuten, daß Ratingen damit über seine Grenzen hinaus - aus heutiger Sicht - zu zweifelhaftem Ruhme gelangte. Es mag also sein, daß man in dieser Zeit Ratingen als Dumeklemmerstadt bezeichnet hat.
Die Fraktion der Ratinger Linke unterstützt aber die Initiative das Ortsschild mit einem Zusatz zu versehen. Wir beantragen daher den Namenszusatz
„Nu(h)r Stadt Ratingen Kreis Mettmann“
Dieter Nuhr ist nicht nur ein Ratinger, sondern darüber hinaus bundesweit bekannt. Manfred Evers gez. Helmut Neunzig Fraktionsvorsitzender SB Kulturausschuß
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06.11.2011 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zur Forderung der CDU, der Bürgemeister solle das Weihnachtskonzert des Höseler Knabenchores organisieren und finanzieren
Weihnachtskonzert Knabenchor
Die Lösung für die Durchführ des Weihnachtskonzertes des Höseler Knabenchores ist doch recht einfach. Wenn die CDU Ratingen-Hösel sich so vehement für das Weihnachtskonzert einsetzt, wäre es doch ein Einfaches, sie würde das Konzert selber organisieren und finanzieren. Schließlich ist der der künstlerische Leiter des Knabenchores, Toralf Hildebrandt, ja auch im erweiterten Vorstand der CDU- Hösel. Es wird sicher einige stille Gönner in der CDU geben, die die 12.500 Euro, die dieses Konzert kostet, bereitwillig spenden. Zu gegebener Zeit werden wir die CDU daran erinnern, wenn es um weit niedrigere Summe geht, dann aber von ihr der finanzielle Untergang der Stadt Ratingen vorausgesagt wird.
Helmut Neunzig Sachkundiger Bürger im Kulturausschuß
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30.10.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zur Einrichtung eines Behindertenbeirates
Anfrage/Antrag 016/2011 Sehr geehrter Herr Birkenkamp, in der letzten Zeit wurde von Seiten verschiedener Ratinger Behindertenorganisationen Kritik an Baumaßnahmen (z.B. Brückenbauten, City-Toilette) geübt, weil die Belange behinderten Mitmenschen nur unzureichend berücksichtigt worden sind. Dass es insbesondere gehbehinderten Mitmenschen fast unmöglich ist, an Ratssitzung teilzunehmen, sei in diesem Zusammenhang nur am Rande erwähnt.
Um zukünftig im Vorfeld die zuvor genannten Probleme zu verhindern oder minimieren, beantragt die Fraktion Ratinger Linke die Einrichtung eines Behindertenbeitrates der Stadt Ratingen.
Begründung: Der Behindertenbeirat wirkt aktiv bei der Planung und Erstellung öffentlicher Anlagen, Einrichtungen und Vorhaben mit. Er sorgt dafür, dass Objekte, Projekte und Maßnahmen öffentlicher und privater Träger behindertengerecht ausgebaut und gestaltet werden.
Ferner soll er den Stadtrat, die Ausschüsse, die Verwaltung und die Öffentlichkeit über die Situation von Menschen mit Behinderung in Ratingen informieren.
Er soll Vorschläge zur Verbesserung der Lebenssituation von Betroffenen unterbreiten und den Stadtrat und seine Ausschüsse in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung betreffen, beraten.
Manfred Evers gez. Gabi Evers Fraktionsvorsitzender sachkundige Bürgerin Sozialausschuß___________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
14.10.2011 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zu einem Artikel der RP vom 13.10.2011
Vergleiche zwischen dem Betrugsskandal im Hochbauamt und den jetzt festgestellten, nicht den Dienstvorschriften entsprechenden Vorfällen herzustellen, ist mehr als weit hergeholt. Was jetzt zu einem Skandal hochstilisiert wird, hat zu keinem Schaden der Stadt Ratingen geführt. Vielmehr ist seitens der Verwaltung nach Bekanntwerden umgehend an die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften erinnert worden. In vielen Bereichen der Wirtschaft ist es übringens üblich, daß man die MitarbeiterInnen an Vergünstigungen, die Firmen bei Einkäufen erhalten (z. B. Mengenrabatt), partizipieren läßt.
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28.09.2011 Pressemitteilung der Ratinger Linke zum "Sozialticket" Das VRR-Ticket zu 29,90 Euro ist eine Mogelpackung
Am 19. Juli hat der VRR-Verwaltungsrat ein sogenanntes »Sozialticket« beschlossen. Es soll am 1. November 2011 im VRR Bereich eingeführt werden und 29,90 Euro kosten. Das Ticket ist begrenzt auf die Preisstufe A, sodass nicht einmal die Fahrt in eine Nachbargemeinde möglich ist, geschweige denn eine weitere erwachsene Person mitgenommen werden kann, wie bei anderen Zeitkarten üblich.
Der hohe Preis wird voraussehbar dazu führen, dass das Ticket nur von einer kleinen Schicht der Bezugsberechtigten in Anspruch genommen wird. Beim Preis von knapp 30 Euro werden vor allem solche einkommensarmen Menschen das VRR Ticket kaufen, die früher notgedrungen ein noch teureres Monatsabo gekauft haben, zum Beispiel um als Wohngeldbezieher oder Geringverdiener zur Arbeitsstelle zu kommen. Für sie ist das Ticket eine Verbesserung. Für Hartz-IV-Bezieher/-innen ist es aber unerschwinglich. Das wird voraus-sichtlich zu Verlusten durch Wanderungsbewegungen aus teureren Tickets führen, ohne dass deutliche Mehreinnahmen durch viele Neukunden hinzukommen, weil der Preis zu hoch ist. So beschert man sich selbst höhere Verluste als nötig. Schon jetzt ist klar, dass dieses Ticket nicht flächendeckend im VRR Gebiet eingeführt wird, sondern ein Flickenteppich entstehen wird. Zwar hat inzwischen die Landesregierung die Bezirksregierungen per Erlass darüber informiert, dass auch die »Nothaushaltskommunen« an dem Pilotprojekt teilnehmen dürfen. Allerdings werden einige Kommunen oder Kreise nicht teilnehmen, zumal die Finanzierung aus Landesmitteln zwar voraussichtlich für die Pilotphase bis Ende 2012 ausreichend, darüber hinaus jedoch unsicher ist. Damit ist ein Misserfolg des Projekts »VRR-Sozialticket« schon vor dem Start programmiert.
Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender __________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
28.09.2011 Antrag der Ratinger Linke zur Ratssitzung am 29.09.2011
Anfrage/Antrag 015/2011 Pilotphase des sogenannten "Sozialtickets" im ÖPNV Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Fraktion Ratinger Linke stellt folgenden Antrag: 1. Das von der Verbandsversammlung VRR AöR beschlossene sog. „Sozialticket“ wird von der Stadt Ratingen eingeführt. 2. Die Stadt Ratingen spricht sich für die baldige Einführung eines tatsächlichen Sozialtickets im Gebiet des Verkehrs- verbunds Rhein-Ruhr aus. I. Das Ticket soll folgenden Personengruppen angeboten werden: · BezieherInnen von Grundsicherungsleistungen nach SGB II; · BezieherInnen von Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII; · BezieherInnen von Wohngeld; · BezieherInnen von Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz; · Personen, die in einem Senioren- bzw. Pflegeheim oder in einer stationären Eingliederungseinrichtung leben und lediglich einen Barbetrag nach dem SGB XII zur persönlichen Verfügung erhalten; · BezieherInnen von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII; · BezieherInnen laufender Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
II. Das Ticket soll sowohl als jederzeit kündbares Monatsticket wie auch als Viererticket erhältlich sein. Der Preis des Monatstickets darf den nach SGB II für ÖPNV vorgesehenen Satz (derzeit ca. 15 €) nicht überschreiten. Der Preis der Vierertickets darf 50% des Regelpreises nicht überschreiten. III. Das Ticket soll rund um die Uhr verbundweit im gesamten Gebiet des VRR gültig sein. Die Tarifmerkmale sollen gemäß dem VRR-Ticket2000 gestaltet werden. IV. Die Ausgabe des Sozialtickets soll stigmatisierungsfrei erfolgen. 3. Die Stadt Ratingen fordert Landtag und Landesregierung auf, die Finanzmittel zur Ausfinanzierung eines flächendeckenden landesweiten Sozialtickets bereit zu stellen und den bisherigen Haushaltsansatz entsprechend zu erhöhen. Das ÖPNV-Gesetz ist dahingehend zu ergänzen, dass ein landesweit flächendeckendes Sozialticket zu o.g. Bedingungen als Pflichtaufgabe eingeführt wird und die bedarfsgerechte Ausgleichsfinanzierung vom Land sichergestellt wird. Die Stadt appelliert an die anderen Gebietskörperschaften in NRW, diese Forderung zu unterstützen. Begründung:
Ein für alle bezahlbares und ausreichendes ÖPNV-Ticket ist aus sozialen und ökologischen Gründen geboten. Die Gewährleistung der Mobilität ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge, die auch aus Steuergeldern zu bestreiten ist. Der hohe Preis des sog. „Sozialtickets“ wird aber dazu führen, dass dieses nur von den Menschen genutzt wird, die besonders auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind und sich deshalb trotz niedrigem Einkommen schon früher zum Kauf einer Monatskarte entschieden haben. Das erhöht den Anteil von „Wanderungsbewegungen“ gegenüber einem echten Sozialticket. Die Erfahrung in Dortmund zeigt, dass die Nachfrage nach einem Sozialticket zum sozialverträglichen Preis von 15 € groß ist. Als der Preis zum 01.02.2010 auf 30 € angehoben wurde, fiel die Zahl der NutzerInnen von über 24.000 auf unter 8.000 Abonnements. Eine Kölner Studie zum dortigen Sozialticket hat u.a. eine gestiegene Nachfrage und einen Rückgang von Schwarzfahrten festgestellt. Der Zuschuss der Stadt Köln konnte auf etwa 1/5 des angesetzten Betrages gesenkt werden. Daraufhin hat der VRS das Kölner Sozialticket als reguläres VRS-Ticket eingeführt.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
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Zu den Ereignissen in Großbritannien eine Stellungnahme des Manchester Fussballmagazine "A Fine Lung"
»Nimm eine Gesellschaft, in der Geld der einzige Weg ist, um voranzukommen. Nimm eine Gesellschaft, in der das reichste Prozent der Bevölkerung 20 Prozent des Reichtums besitzt, und die ärmsten 50 Prozent nur sieben Prozent. Du nimmst der Jugend die Beihilfe weg, so daß sie nicht mehr aufs College kann. Du sagst ihnen, daß sie 30000 Pfund Schulden für einen Universitätsabschluß machen müssen, der ihnen nicht mal einen Job garantiert. Du kürzt lokale öffentliche Dienstleistungen und streichst die Jobs ihrer Eltern. Du kriminalisierst sie dafür, daß sie sich in Gruppen zusammentun und nennst es antisozial. Und wenn sie dann aus den Vierteln herauskommen, in die du sie eingesperrt hast, um sich auf Straßen, die ihnen von der Polizei verweigert werden, aus Läden, die ihnen den Eintritt verweigern, die Waren zu holen, die sie sich nicht leisten können,
dann ist alles was du sagst: Das ist reine
Kriminalität.«
09.08.2011 Anfrage der Ratinger Linke zur Auftragsvergabe Citytoilette
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, im Zusammenhang mit der Errichtung der Citytoilette bittet die Fraktion Ratinger Linke um die Beantwortung folgender Fragen:
Die Fraktion Ratinger Linke beantragt ferner, dass die Auftragsvergabe in einer Vorlage dargelegt wird.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Helmut Neunzig Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger BVA
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03.08.2011 Anfrage der Ratinger Linke zum Thema Trinkwasser in kommunalen Gebäuden in Ratingen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, das Ergebnis einer heute veröffentlichten Untersuchung zur Trinkwasserqualität in öffentlichen Gebäuden der Bundesrepublik bestätigt die lange gehegte Vermutung, dass das an den Zapfstellen in Gebäuden anstehende Trinkwasser häufig von deutlich schlechterer hygienischer Qualität ist als das von den Wasserversorgern gelieferte. Letzteres zeigt in der Regel die durch hohen Durchsatz und die Verabreichung von mikrobiellen Stabilisatoren (Chlorung) bedingte hohe Qualität, die zudem durch die ständig durchgeführten Kontrollen des Versorgers sichergestellt werden. Anders ist jedoch die Situation, wenn das Trinkwasser vom Netz des Versorgers in das häusliche Leitungssystem übertritt: Häufige, längere Standzeiten in den engen Rohren bei unregelmäßigem oder nur geringem Verbrauch führen zur Erwärmung des Mediums, einem schnellen Abbau des Chlorierungsmittels, der Bildung von Ablagerungen (Biofilm) und damit zu idealen Bedingungen für eine massive Verkeimung, die nun auch nicht mehr einer intensiven Kontrolle unterliegen. Unter bestimmten Bedingungen können längere Standzeiten auch zum Herauslösen von Schwermetallen aus den Leitungen und Armaturen führen.
Aus Sorge um eine mögliche Gesundheitsgefährdung der Benutzer dieser Einrichtungen – insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen – bittet die Fraktion Ratinger Linke um die Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wird das Wasser aus weit von Einspeisung entfernten und wenig oder selten benutzten Trinkwasserzapfstellen in kommunalen Gebäuden regelmäßig auf Verkeimung (E.coli, Coliforme etc.) untersucht? - Wenn ja, werden diese Analysen in Einrichtungen mit regelmäßigen längeren Betriebspausen (z. B. Schulen, Kindergärten) gegen Ende der Ruhezeit (Ferienende) durchgeführt? - Findet in Schulen und Kindergärten vor Aufnahme des Betriebes nach Ferien eine großzügige Spülung des gesamten Leitungssystems statt? - Werden die Zapfanlagen (Ausflüsse der Wasserhähne, Perlatoren) regelmäßig auf ihren hygienischen Zustand (Reinigung, Abwesenheit von Inkrustierungen) geprüft? - Wird bei Warmwasseranlagen (z. B. bei Duschen in Sportanlagen) regelmäßig die Abwesenheit von Legionellen überwacht und findet aus Vorsorge in bestimmten Zeitabständen eine Spülung mit heißem Wasser (Temperatur > 60°C) statt? - Findet bei Reparaturen oder Erneuerungen an Wasserverteilungsanlagen regelmäßig auch eine Inspektion auf Verunreinigungen (z. B auf Biofilme oder mineralische Ablagerungen) statt und werden – falls solche vorhanden – entsprechende Reinigungs- oder Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet? - Wird das in Schulen oder Kindergärten anstehende Trinkwasser regelmäßig auf die besonders auf Kinder und Heranwachsende stark toxisch wirkenden Schwermetalle Blei, Kupfer, Zink analysiert?
Mit freundlichen Grüßen Dr. Karl Mühlsiepen stellv. Fraktionsvorsitzender
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30.07.2011 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zur "Methadon-Anfrage" der Bürgerunion Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, wenn Herr Czoske schreibt, die Ärztin bedauere die Irritationen, die in Lintorf entstanden seien. Wenn hier irgendjemand etwas zu bedauern hätte, ist es Herr C. Ohne sich näher zu informieren versucht er in einer absolut populistischen Art und Weise, Stimmung auf dem Rücken von Drogensüchtigen zu machen. Es wäre interessant zu erfahren, ob Herr C. auch gegen die Volksdroge Nr. 1, dem Alkohol, in gleicher Art und Weise zu Felde zieht. Vielleicht könnte er ja mal eruieren, wie viel Alkohol(drogen)abgabestellen es im Stadtteil Lintorf gibt, die in der Nähe von Schulen, Spielplätzen und Kindergärten liegen.
Im Gegensatz zu Frau Schröder-Kleindienst befürwortet die Ratinger Linke es, wenn Heroninabhängige unter anderem auch mit Hilfe eines Methadonprogramms versuchen, von ihrer Sucht loszukommen, und zwar egal, in welchem Stadtteil.
Gabi Evers Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss
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14.07.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zur Parkraumbewirtschaftung
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Fraktion Ratinger Linke ist der Auffassung, dass bei den beabsichtigten Änderungen der Parkraumbewirtschaftung im Innenstadtbereich die berechtigten Interessen der dort in Verwaltung und im Dienstleistungsbereich beschäftigten Arbeitnehmer aus dem Umland nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden: Bereits jetzt sind diese Beschäftigten gezwungen, zeitraubend und unter unnützem und Kosten treibendem Kraftstoffverbrauch in den peripheren Straßen einen der wenigen freien Tagesparkplätze zu suchen, wollen sie nicht das teure Angebot in den Parkhäusern in Anspruch nehmen. Die Kosten dafür sind jedoch besonders bei den im Dienstleistungsbereich in der Regel bezahlten geringen Löhnen und Gehältern vielfach nicht zu tragen. Auch lässt die Situation des ÖPNV im Kreis ein Ausweichen auf Busse und Bahnen – besonders bei ungünstigen Arbeitszeiten - oft nicht zu. Durch die beabsichtigten Änderungen der Vorlage wird sich zudem die Parksituation auch im nicht reglementierten Bereich weiter verschlechtern. Wie bereits in der Vorlage der Verwaltung vorgesehen sollte der Parkplatz Stadthalle als relativ zentraler und von der Innenstadt gut erreichbaren Punkt für diesen Zweck genutzt werden. Allerdings sind insbesondere die finanziellen Bedingungen so zu gestalten, dass das Angebot auch von weiten Kreisen der Betroffenen genutzt werden kann.
Des Weiteren erscheint die Verkürzung der Höchstparkdauer am Straßenrand (Parkscheibe) von bisher zwei Stunden auf eine Stunde insbesondere für ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen zu kurz, um selbst kürzere Einkäufe oder Verrichtungen zu erledigen, zumal keinerlei Möglichkeit einer präventiven Verlängerung besteht. Hier sollte die bisherige Regelung beigehalten werden.
Die Fraktion Ratinger Linke stellt daher den Antrag, die Punkte 3 und 4 der Beschlussvorlage der Verwaltung wie folgt zu ändern:
Punkt 3 der Vorlage: Für den Parkplatz Stadthalle besteht die Möglichkeit, eine Monatsparkkarte gegen eine Gebühr von 27,00 € zu erwerben. Vorläufig werden nur 35 % dieser Parkplätze für Dauerparker frei gegeben. Bei weiterem Bedarf besteht die Möglichkeit, dass Kontingent entsprechend zu erhöhen. Die Monatsparkkarte gilt werktags jeweils 07.00 bis 18.00 Uhr. In den übrigen Zeiten kann dort von Jedermann gem. Ziffer 5 geparkt werden. Die Dauerparkplätze werden entsprechend beschildert.
Punkt 4 der Vorlage: Die Höchstparkdauer am Straßenrand (Parkscheibe) bleibt auf zwei Stunden begrenzt.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
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06.07.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke auf Vertagung des Tagesordnungspunkt 3 der STUmA-Sitzung Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen – Vorlage 370/2010 STUmA 05.07.2011, Top 3
Mit Annahme des Antrags Drucksache 15/2165 zur ‚Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen’ im Landtag am 29.06.2011 eröffnet sich eine Perspektive für eine praktikable und Ressourcen schonende Behandlung des Themas, die gleichzeitig auch die Schutzziele des § 61a des Landeswassergesetzes (Grundwasserschutz und Schutz der Kläranlagen vor Fremdwasser) hinreichend erfüllen kann.
Bisher war augenscheinlich die Kamerainspektion die Methode der Wahl zur Begutachtung alter privater Abwasserleitungen. Diese Vorgehensweise erfordert eine vorherige Reinigung des zu inspizierenden Kanalsystems üblicherweise mittels Wasserhochdruck, was alleine schon bei nicht mehr ganz neuen Leitungen zu Schäden am Rohr und den Dichtungen führen kann und damit selbst ein negatives Prüfergebnis provoziert. Für die Inspektion selbst sind hochtechnische Kamerasysteme (schwenkbar, gängig in den engen Rohrsystemen) erforderlich. Der Zeitaufwand für die Kamerainspektion samt vorheriger Reinigung ist hoch (ca. ½ bis 1 Tag für eine einzelne private Abwas- seranlage). Es steht daher zu befürchten, dass eine Inspektion aller ca. 20.000 privaten Anlagen innerhalb der gesetzlich geforderten Zeitspanne bei der Zahl der in der Gemeinde zur Verfügung stehenden Inspektionssysteme (Kamera + Mannschaft) sicherlich zu Engpässen führen wird, wodurch dann auch noch einmal eine Erhöhung der bereits jetzt schon hohen Kosten provoziert werden wird. Eine Erkennung von Fremdwasserzuflüssen ist bei dieser Methode nur möglich, wenn die Inspektion zu Zeiten hoher Grundwasserstände durchgeführt wird, was jedoch infolge der sich ergeben werdenden zeitlichen Engpässe (s.o.) praktisch nicht zu realisieren sein wird. Das Ergebnis der Untersuchung ist subjektiv (von der Aufmerksamkeit und Erfahrung des Kamerafahrers abhängig).
Im obengenannten Antrag wird nun ein Ausweg aus den geschilderten Dilemmata gewiesen: die Forderung nach Einführung der (drucklosen) Durchflussmessung. Diese Methode simuliert das übliche Verhalten des Abwassers im System (den Abfluss vom Entstehungsort zum kommunalen Sammler allein aufgrund des bestehenden Gefälles) und erscheint schon deshalb als gut geeignet für die Untersuchung.
Bei einer entsprechend einfach gehaltenen Gestaltung der bisher nicht spezifizierten Methode lassen sich unseres Erachtens zudem hinreichend sichere Aussagen über die Dichtheit und Funktionsfähigkeit der Anlage erhalten. Eine einfache Durchführung der Methode könnte wie folgt aussehen:
- Aufgabe einer definierten Wassermenge - ggf. eingefärbt mit einem unproblematischen Farbstoff (z.B. Fluorescein-Natrium) – am Entstehungsort des häuslichen Abwassers (z.B. Toilette); - Beobachtung der Eintrittsstelle der häuslichen Abwasseranlage in den kommunalen Sammler mittels einer dort installierten (einfachen) Kamera und Abschätzung der dort ankommenden (eingefärbten) Wassermenge; - Feststellung des Ergebnisses durch Vergleich der Wassermengen.
Der Vorgang kann bei unklarem Ergebnis beliebig wiederholt werden. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist zwar ebenfalls subjektiv, jedoch müsste bei Durchführung von Testläufen eine Schulung des Kameraführers („Kalibrierung“) für hinreichend sichere Ergebnisse möglich sein.
Da im Landeswassergesetz das Verfahren der Untersuchung nicht vorgegeben ist, dürfte die Entwicklung der Methode – in Abstimmung mit den zuständigen Landesministerien/-behörden – durchaus möglich sein.
Folgende Vorteile sind (bei moderater Ausgestaltung) der Methode zu beobachten:
- Eine Reinigung der Anlage mittels Hochdruck ist nicht erforderlich, was zu deutlicher Kostenersparnis und zu einer Schonung älterer, aber noch funktionsfähiger Rohrsysteme beiträgt. - Der technische Aufwand ist deutlich geringer als bei der Kamerainspektion (einfache Kamera mit nur geringer Beweglichkeit im Sammler mit großem Durchmesser). - Es ist nur ein sehr geringer Zeitaufwand für jede einzelne private Anlage erforderlich, so dass in einem Zuge die Abarbeitung aller privaten Einflüsse eines Sammlerabschnittes oder evtl. sogar einer Straße möglich ist. Dadurch ergibt sich eine Entspannung bei den Terminen, so dass z.B. im Fremdwassergebieten die Untersuchung durchaus zu Zeiten hohen Grundwasserstandes durchgeführt werden kann. Fremdwassereinträge sind dann leicht an der Eintrittsstelle in den Sammler zu ermitteln. - Das Verfahren dürfte im Regelfall deutlich geringere Kosten für die Bürger verursachen als die Kamerainspektion. Dieser Effekt dürfte noch durch die gemeinsame Abarbeitung der Anlagen eines Straßenzuges deutlich verstärkt werden.
Zu Abklärung der geschilderten und weiterer, sich aus dem Antrag im Landtag ergebenden neuen Aspekte beantragt die Ratinger Linke eine Vertagung der Beschlussfassung zu Top 3 der Sitzung des STUmA vom 05.07.2011 und Rücküberweisung an die zuständige Arbeitsgruppe.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
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30.06.2011 Pressemitteilung der Ratinger Linke zur Ablehung des RFID-Systems durch den Kulturausschuß Die Fraktion der Ratinger Linke begrüßt den Beschluss des Ausschusses für Kultur und Tourismus vom 29.06.11, die Beschlussvorlage der Verwaltung zur Einführung des RFID-Systems im Medienzentrum mit eindeutiger Mehrheit zurück zu weisen. Dieses System hätte zur Folge, dass sämtliche Buchungs- und Kassengeschäfte in der Stadtbibliothek über Selbstbedienautomaten erfolgen würden.
Die Amortisationsrechnung der Kämmerei ist nicht überzeugend, auch deshalb, weil der eingerechnete Zuschuss des Landes noch nicht beantragt war. Das Ergebnis wäre gewesen, dass 2,5 Personalstellen eingespart werden sollten, und dass in einem Bereich, in dem die persönliche Begegnung und die Kommunikation zwischen den KundInnen (LeserInnen) und den Mitarbeitern nicht zu unterschätzen ist.
Die dem Ausschuss vorgerechneten Einsparungen durch Personalreduzierungen machten dieses „anonyme“ Buchungssystem nicht glaubhaft. Es ist davon auszugehen, dass die Investition in Höhe von ca. 300.000 € in 6 bis 8 Jahren bereits überholt ist. Wir glauben, dass durch den Service und die Kommunikation mit fachkundigen Mitarbeitern das Medienzentrum nur gewinnen kann.
Des Weiteren begrüßt die Fraktion der Ratinger Linke die Ernennung von Frau Andrea Töpfer zur Leiterin des Kulturamtes. Mit ihr wurde eine fachlich kompetente Mitarbeiterin der Verwaltung in diese Funktion berufen. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Helmut Neunzig Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss
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13.05.2011 Pressemitteilung der Ratinger Linke zur Volkszählung (Zensus 2011) Zensus – nein danke
„Die Volkszählung ist keine Volkszählung, sondern eine Volksausforschung – mit Fragen, deren Relevanz überhaupt nicht ersichtlich ist.“ Dieser Aussage von MdB Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war eine Volkszählung geplant. Viele BürgerInnen haben sich dagegen gewehrt und letztendlich stoppte das Bundesverfassungsgericht die Volkszählung. Nachdem das Gericht ein für allemal das informelle Selbstbestimmungsrecht als unveräußerliches Grundrecht festgestellt hatte, gab es 1987 eine abgespeckte Volkszählung.
Seit dem 9. Mai suchen rund 80.000 Interviewer zufällig ausgewählte BürgerInnen mit sogenannten Haushaltsbefragungen auf. Leider haben die PlanerInnen der jetzt unter dem Namen Zensus laufenden Volkszählung anscheinend das BVerfG Urteil von 1983 nicht richtig gelesen. Dort ist eine zentrale Ordnungsnummer (Personenkennzeichnung) nämlich verboten worden. Anders als 1987 werden Datensammlungen von Meldeämtern und der Bundesagentur für Arbeit zusammengeführt. Dies widerspricht der strikten Zweckbindung des Bundesdatenschutzgesetzes. Ferner werden sensible persönliche Daten aus zahlreichen Quellen ohne Einwilligung zusammengeführt und damit werden die Daten von Meldeämtern und Behörden zweckentfremdet.
Auch die Behauptung, dass die Erhebung praktisch anonym sei, ist nicht richtig. Rückschlüsse auf die Identität der Befragten sind solange möglich, solange diese Daten existieren. Sensible persönliche Daten wie Religion, Weltanschauung, genaues Wohnumfeld und Migrationshintergrund haben in zentralen Datenbanken nichts zu suchen.
So viele Daten wecken Begehrlichkeiten. Man denke auch an die Datenskandale in der letzten Zeit. Das Missbrauchspotential von einmal angelegten Datensammlungen ist enorm. Im Übrigen geht der Datenkatalog nach dem deutschen Zensus-Gesetz über den von der EU geforderten Umfang hinaus. Religionszugehörigkeit, freiwillige Fragen zur Weltanschauung und zum Glaubensbekenntnis will die EU gar nicht wissen. Da fragt man sich schon, wozu diese Daten nötig sein sollen.
Wer sich der Zensusbefragung verweigert, wird evtl. mit Strafgeldern belegt. Da der Zensus aber allem Anschein nach mit heißer Nadel gestrickt worden ist und dem BVerfG-Urteil von 1983 teilweise widerspricht, könnte man es darauf ankommen lassen.
Für den SprecherInnenrat der Ratinger Linke Mareike Evers
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08.05.2011 Pressemitteilung der Ratinger Linke zur Alten Papiermühle Die ehemalige Papiermühle am Hauser Ring zählt zu den ältesten Industrieanlagen Ratingens. Sie wird schon 1832 in der Statistik von Viebahn erwähnt (Ratingen, Geschichte 1780 –1975) und hat bis heute eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Unbegreiflicherweise steht die zur Zeit leerstehende Fabrik nicht unter Denkmalsschutz, ist aber in Gefahr zu verfallen.
Da es sich um ein historisches Bauwerk handelt, sollte die Stadt Ratingen schnellstens handeln und dieses Industrieerbe zu einem anschaulichen Objekt für die nachfolgenden Generationen gestalten. Wir denken z. B. daran, durch eine geeignete Präsentation die Papierherstellung im 19. Jahrhundert lebendig zu machen. Unter pädagogischer Anleitung könnten Jugendliche selbst tätig werden und erhalten so einen Einblick in die Arbeitswelt ihrer Väter und Großväter. Denn was man ansehen und anfassen kann, begreift man besser.
Vorteile des zukünftigen Industriedenkmals wären u. a. die Nähe zum Stadtzentrum, sowie die Einbindung in den vom Heimatverein Ratingen angedachten „Industriepfad“.
Die Ratinger Linke fordert die Stadt Ratingen auf, als ersten Schritt das Industriegelände unter Denkmalschutz zu stellen und den drohenden Verfall zu stoppen. In den weiteren Schritten sollte die ehemalige Papierfabrik einer sinnvollen und dem Industriedenkmal angemessenen Verwendung zugeführt werden.
Für den SprecherInnenrat Helmut Neunzig
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05.05.2011 Zwei Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur ehemaligen Papiermühle und zum Neubau Polizeiwache Sehr geehrter Herr Birkenkamp, bei der ehemaligen Papiermühle am Hauser Ring handelt es sich um ein Gebäude, welches im Jahre 1850 errichtet wurde. Es handelt sich hierbei um eines der ältesten, wenn nicht sogar das älteste, Ratinger Industriedenkmals. Nunmehr ist zu befürchten, dass im Rahmen von dort geplanten Baumaßnahmen zumindest Teile der Papiermühle abgerissen werden sollen.
Aus diesem Grunde bittet die Fraktion Ratinger Linke um Beantwortung folgender Frage: Sind seitens der Verwaltung Maßnahmen in die Wege geleitet worden, die ehemalige Papiermühle unter Denkmalschutz zu stellen?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Evers gez. Helmut Neunzig Fraktionsvorsitzender SB Kulturausschuss
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, aus der Presse ist zu entnehmen, daß es bei der Realisierung des Neubaus der Polizeiwache am Hauser Ring planungsrechtliche Hürden geben würde und das ein genauer Fertigstellungstermin zur Zeit nicht genannt werden kann. Ursprünglich war geplant gewesen, daß die Polizei Anfang 2013 in den Standort Hauser Ring einziehen sollte.
Die Fraktion Ratinger Linke bittet um Beantwortung folgender Fragen:
1. 1. Sind der Verwaltung die planungsrechtlichen Hürden bekannt? 2. 2. Besteht die Möglichkeit, daß die Errichtung der neuen Polizeiwache am Hauser Ring nicht realisiert wird? 3. 3. Wenn ja, ist damit zu rechnen, daß das gesamt Vorhaben (Bau von Wohnungen) nicht realisiert wird?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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03.05.2011 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Zukunft des Übergangswohnheimes Kaiserswerther Straße 80 Sehr geehrter Herr Birkenkamp, bekanntermaßen soll das Objekt Kaiserswerther Straße 80 versteigert werden. In dem zu diesem Objekt gehörenden Wohnhaus sind asylsuchende Menschen untergebracht. Es wird daher um Beantwortung folgender Fragen gebeten:
1. Beabsichtigt die Stadt Ratingen das Objekt Kaiserswerther Straße 80 zu erwerben? 2. Falls nein, welche Vorkehrungen wurden bisher getroffen für eine menschenwürdige anderweitige Unterbringung der dortigen Bewohner? 3. Falls ja, gibt es bereits jetzt Überlegungen, das Wohnhaus instand zu setzen?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen gez. Gabi Evers Fraktionsvorsitzender SB Sozialausschuss
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19.04.2011 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zur Bebauung "Felderhof 2" Auch nach dem Vortrag der Verwaltung im letzten Bezirksausschuss Ratingen West wird die Fraktion Ratinger Linke der Flächnutzungsplan- änderung „Felderhof“ und der öffentlichen Auslegung der Änderung des Bebauungsplans nicht zustimmen. Der Boden der ehemaligen Spiegelglas- fabrik ist nachweislich mit Schadstoffen belastet und muss saniert werden. Dies hätte bis 2003 bzw. 2004 bereits geschehen müssen. Nach einer erfolgreichen Sanierung wäre unter besonderen Bedingungen (Oberflächenversiegelung) die Bebauung als Gewerbegebiet möglich. Im Jahre 2008 beschäftigte sich der Rat der Stadt Ratingen mit dieser Thematik um aus der noch nicht sanierten Fläche ein Wohngebiet zu machen. Der Rat beauftragte hierzu die Verwaltung: "die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen (Auskofferung und Entsorgung) eng zu begleiten, zu dokumentieren und den Bezirksausschuss Ratingen West laufend zu informieren, um eine Umgehung der Auflagen, wie es in der Vergangenheit auf dem ersten Bebauungsgebiet Felderhof passiert ist, zu verhindern." Seitens der Verwaltung wurde im Februar 2010 mitgeteilt, dass das belastete Erdreich entfernt sei und es auf dem Plangebiet keine Gefahren für die Umwelt gäbe. Spätestens im November 2010 stellte sich heraus, dass dem doch nicht so ist. In einem Gespräch zwischen dem Investor für eine Wohnungsbebauung, der Stadt Ratingen und dem Kreis Mettmann wurde in einem Protokoll festgestellt, dass eine fachgerechte Sanierung einer PAK-Linse nach Aussage der Unteren Bodenschutzbehörde nicht sichergestellt sei. In einem zweiten Fall ist eine Sanierung erst gar nicht erfolgt. Bis heute wurde mit einer Sanierung des verseuchten Bodens nicht begonnen. Bevor die notwendigen Sanierungsmaßnahmen nicht abgeschlossen sind und ein unabhängiger Nachweis erbracht worden ist, wird es von der Fraktion keinerlei Zustimmung für eine Bebauungsplanänderung geben.
Manfred Evers Jürgen Karrenberg Fraktionsvorsitzender Sachkundiger Bürger BA West
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13.04.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zum Ausstieg aus dem Bezug von Atomstrom durch die Stadtwerke Ratingen Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Katastrophe in Japan hat uns vor Augen geführt, dass die Nutzung von Atomenergie eine Bedrohung der Menschheit darstellt. Schon die Katastrophe in Tschernobyl hatte den Schritt aus der Nutzung von Atomenergie als einzige Alternative angemahnt. Umso mehr ist die Katastrophe, die sich derzeit in Japan abspielt zu bedauern. Einmal mehr wird klar, dass diese Technik nicht sicher ist. Völlig ungeklärt ist die Frage der Endlagerung des atomaren Mülls. Mahnendes Beispiel hier ist Asse. Nach 40 Jahren ist es ein Sanierungsfall. Aus diesem Grund ist es nötig, hier ein Zeichen zu setzen und den Willen der Bürgerinnen und Bürger nicht länger zu ignorieren.
Die Fraktion der Ratinger Linke stellt daher folgenden Antrag:
1. Der Rat der Stadt Ratingen spricht sich für den schnellstmöglichen Ausstieg aus dem Bezug von Atomstrom durch die Stadtwerke Ratingen aus.
2. Die Stadtwerke Ratingen werden beauftragt, dem Rat der Stadt zur nächsten Sitzung eine Konzept vorzulegen, das geeignet ist, die Stromversorgung durch die Stadtwerke ohne Atomstrom sicher zu stellen.
Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 12.04.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zur Schließung der Werner Weisenberg Realschule in Lintorf Die Fraktion Ratinger Linke stellt folgenden Antrag:
Die Fraktion Ratinger Linke fordert den Erhalt und Ausbau des Schulstandortes Ratingen Lintorf mit den Möglichkeiten, alle Schulabschlüsse ablegen zu können, d.h. Haupt-, Real- und Gymnasialabschluss.
Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, die Einbindung der beiden bestehenden weiterführenden Schulen in Lintorf, des Gymnasiums und der Realschule in eine Gemeinschaftsschule in die Wege zu leiten.
· Dadurch kann in Lintorf ein wohnortnahes und vollständiges Schulangebot erhalten werden. · Kein Schüler wird zukünftig ungewollt die Schule wechseln müssen · Die bestehende Schulinfrastruktur kann weiterhin genutzt werden. · Die Attraktivität des Stadtteils gerade für junge Familien mit schulpflichtigen Kindern wird gefördert.
Manfred Evers Ruth Binder-Karrenberg Fraktionsvorsitzender Mitglied Schulausschuss
_________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 30.03.2011 Erklärung der Ratinger Linke zum Grundsatzbeschluss Rathaus
1. Wir betrachten die von der Verwaltung angekündigte öffentliche Vorstellung und Diskussion dieser jetzt Schritt für Schritt weiter zu entwickelnden Planungsbausteine als zwingend notwendig. Dazu sollen die jetzt erst noch bevor stehenden Planungen der Bürgerschaft öffentlich vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden! Diese Bürgerpartizipation ist von entscheidender Bedeutung, um den Bürgerinnen und Bürgern in Ratingen die Möglichkeit zu geben, sich erstmals ausführlich und in allen Details mit dem Rathausprojekt zu befassen und ihre Meinungen und Anregungen hierzu einzubringen. Neben dem geänderten Sachkonzept, das sich von dem bisherigen "Alles-oder-Nichts-Konflikt" verabschiedet, ist die Bereitschaft der Verwaltung zur öffentlichen Vorstellung der Planungsbausteine (sobald diese ausgearbeitet sind) und zur Diskussion hierüber mit der Bürgerschaft die entscheidende neue Art und Weise des Umgangs mit dieses Dauerbrennerthema in Ratingen und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern.
2. Bisher wurde im AK Rathaus das Konzept vorgestellt und erörtert. Dieses Gremium dient dazu, die Politik früher als sonst mit in die Überlegungen der Verwaltung und der hinzu gezogenen Fachleute einzubeziehen, und zwar schon bevor eine abschließende Meinung der Verwaltung gebildet und eine Verwaltungsvorlage geschrieben wird. Im AK Rathaus können die vielfältigen Details rund um das neue Rathauskonzept also viel ausführlicher besprochen werden als unter einem von vielen Punkten in einer Ausschuss- oder Ratssitzung - und
die Überlegungen und Hinweise aus der Politik fließen schon im Vorfeld
in die Prüfungen und Konzepte ein. Das ist sicherlich besser als das
Aufeinanderprallen unversöhnlich gegenüber stehender Meinungen erst
nach Herausgabe einer offiziellen Verwaltungsvorlage. 3. Im AK Rathaus sollte also auch ein Sammeln von Gedanken und Überlegungen möglich sein, ohne dass es zu diesem Beratungszeitpunkt um das leider übliche Halten von Positionen oder Durchsetzen von Gegenpositionen geht. Das Konzept einer offenen Diskussionsplattform
hat aber nichts mit Kungelrunden hinter verschlossenen Türen zu tun,
denn nach dem Gedankenaustausch im AK Rathaus kommen dann alle
Untersuchungsergebnisse und Planungen zur Beratung und Entscheidung in
die Ratsgremien. 4. Das jetzt vorgestellte neue Rathauskonzept ist in den einzelnen Planungsbausteinen (Hauptgebäude, Ratstrakt, Ostgebäudetrakt, Tiefgarage, Vorplatz) noch ergebnisoffen, es wurde ein differenzierter Planungsansatz vorgestellt, der nicht mehr von einer Totalsanierung oder einem Komplettneubau ausgeht. Jede einzelne Teilentscheidung ist aber noch nicht vorweg genommen, sondern steht logischerweise erst am Ende
der konkreten Planung und der politischen Diskussion und Abstimmung
hierüber! 5. Von fast allen Fraktionen wurde in den letzten Jahren vor den Haushaltsberatungen kritisiert, dass die Rathausmillionen nicht in der Finanzplanung der Stadt Ratingen enthalten und damit auch nicht bei der prognostizierten Schuldenentwicklung berücksichtigt waren.
Um diese Informationslücke zu schließen, wurde die Darstellung des neuen
Rathauskonzeptes inclusive der überschlägig taxierten
Investitionsaufwendungen hierfür bis vor Verabschiedung des Haushalts
2011 gefordert. Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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15.03.2011 Infoveranstaltung zu Gaserkundungsbohrungen
In Nordrhein-Westfalen kann es in Zukunft zu Erdgaserkundungsbohrungen kommen, auch im Kreis Mettmann. Aus diesem Grunde l ädt die Ratinger Linke am Mittwoch, 23. März 2011 um 19.00 Uhr zu einer Infoveranstaltung in den Bürgersaal Frankenheim am Marktplatz ein. Referent wird Dirk Jansen vom BUND-NRW sein. Er wird die Art und Weise der Bohrungen erklären und auf evtl. Risiken hinweisen. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen an den Referenten gerichtet werden.
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28.02.2011 Hier die Antwort auf unsere Anfrage vom 24.02.2011
24.02.2011 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zu den Ausführungen von Rechtsanwältin Tyczewski in der Sitzung des Stadtrats am 22.02.2011 Sehr geehrter Herr Birkenkamp, bei dem Bericht von Rechtsanwältin Tyczewski zum Sachstand in der Sache Netzel ist u.a. vorgetragen worden, dass von Herrn Dr. Netzel bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Rechtsmittel gegen die Suspendierung vom Dienst eingelegt worden sei. In verschiedenen Presseberichten von heute (24.02.2011) steht, dass entgegen der Aussage von Rechtsanwältin Tyczewski Herr Dr. Netzel sehr wohl einen Eilantrag zur Aussetzung der Suspendierung vom Dienst gestellt hat. Dieser Antrag soll der Stadt Ratingen schon vor der Ratssitzung am 22. Februar 2011 vorgelegen haben. Der Presse nach soll dies anhand des Rücklaufes des Empfangsbekenntnisses der Stadt Ratingen beim Gericht am 22.02.2011 zu belegen sein.
Die Fraktion Ratinger Linke bittet um Beantwortung folgender Fragen: a) Ist es zutreffend, dass Dr. Netzel entgegen der Ausführung von Rechtsanwältin Tyczewski gegen die Suspendierung beim Verwaltungsgericht EinsEinspruch eingelegt hat?
b) Wenn ja, wann hat die Stadt davon Kenntnis erhalten?
c) Sollte dies vor der Ratssitzung geschehen sein, warum ist dies dem Stadtrat nicht mitgeteilt worden?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender _____________________________________________________________________________________________________________ Seitenanfang
14.02.2011 Karten für Seniorenkarneval
Am Sonntag, 27. Februar, veranstaltet die Karnevalsgesellschaft Funken Rot-Wiss wieder ihre traditionelle Senionrensitzung. Hierzu verlost die Ratinger Linke 22 x 2 Eintrittskarten. Wer gerne zwei Karten haben möchte, kann am kommenden Samstag, 19.02.2011, in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 843320 sein Glück versuchen.
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Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Fraktion Ratinger Linke erlaubt sich, an die Beantwortung ihrer Anfrage vom 02.08.2010 (Projekt „Nachhaltiges Kommunales Flächenmanagement) zu erinnern. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wieso die Verwaltung nicht in der Lage ist, innerhalb von sechs Monaten unsere Anfrage zu beantworten. Für den Fall, dass sie im Nirvana der Stadtverwaltung verschollen ist, fügen wie sie Ihnen noch einmal bei. Wir hoffen, dass nun nicht noch einmal sechs Monate vergehen, bis wir eine zufriedenstellende Antwort erhalten.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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29.01.2011
Am heutigen Samstag trafen sich in der "Aprather Mühle" in Wülfrath KommunalpolitikerInnen der Partei die Linke, der Demokratischen Linke Wülfrath und der Ratinger Linke zu einem Meinungsaustausch. Insgesamt waren 26 Personen der Einladung gefolgt. Ein nächstes Treffen soll im Mai in Ratingen stattfinden.
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10.1.2011 Antrag der Ratinger Linke zum Bau- und Vergabeausschuß am 18. Januar 2011
Anfrage/Antrag Fraktion RL 002/ 2011Betr.: Vergaben zu Bechemerstr. Los 2
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, für die 14. Sitzung des Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Ratingen ist eine Vergabe vorgesehen, die sich auf Kanal- und Straßenbauarbeiten für das Los 2 der Bechemer Straße bezieht.
Im Zusammenhang mit den bekannten Pflasterschäden im Los 1 der Sanierung der Bechemer Straße hat die Fraktion der Ratinger Linke bereits mehrere Anfragen gestellt, die bislang nicht oder nur unzureichend von der Verwaltung bearbeitet worden sind.
Insbesondere unsere Anfrage vom 28.06.2010 im Zusammenhang mit der Suche nach den Verantwortlichen für die mangelhafte Ausführung und die daraus resultierenden zusätzlichen Kosten für die Stadt Ratingen blieb bislang ohne schlüssige Antwort.
Wir bitten daher im direkten Zusammenhang mit der anstehenden weiteren Beauftragung vergleichbarer Leistungen hiermit nochmals um die konkrete Beantwortung unserer Anfrage vom 28.06.2010 in schriftlicher Form
Weiterhin bitten wir um mündliche Ausführungen der Verwaltung im Rahmen der 14. BVA Sitzung vor Abstimmung über TOP NÖ 4 (Vorlage 369/2010), ob bei dieser neuen Beauftragung sichergestellt ist, dass Schäden wie bei Los 1 definitiv ausgeschlossen sind und Arbeiten nur von solchen Fremdfirmen ausgeführt werden, die nachweislich über eine entsprechende Fachqualifikation verfügen und im Zweifel wirtschaftlich in der Lage wären, mögliche Regressforderungen aus fachlich zu beanstandender Leistungsausführung auch tatsächlich zu erfüllen. Weiterhin wird eine Stellungnahme der Verwaltung dazu erwartet, ob und wie durch begleitende Überwachungsmaßnahmen durch einen geeigneten Fachmann außerhalb des Tiefbauamtes während der Bauphase sicher gestellt wird, dass der Auftrag entsprechend den gültigen Fachrichtlinien ausgeführt wird.
Kopie dieses Schreibens erhält der Vorsitzende des BVA der Stadt Ratingen, Herr Jörg Maaßhoff.
Mit freundlichen GrüßenManfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender stellv. Mitglied im BVA_____________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 10.01.2011 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zur Einberufung des AK Rathaus
Anfrage/Antrag Fraktion RL 001 / 2011Betr. : Einberufung AK Rathaus
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
die Verwaltung hat im Rahmen der Etateinbringung in der letzten Ratssitzung und über massive Pressemitteilungen ein weiteres Kapitel der "unendlichen Geschichte Rathaussanierung" in die Öffentlichkeit getragen. Ohne die Qualität und die Realisierbarkeit der gemachten neuen Vorschläge im jetzigen Zeitpunkt zu bewerten, möchten wir anmerken, dass allein schon das praktizierte Verfahren der Einbringung von uns aufs Schärfste missbilligt wird. Es gibt mehrere gültige Ratsbeschlüsse, die die Verwaltung in ihrem Handeln in dieser brisanten Angelegenheit binden, also z.B. die ausdrückliche Verpflichtung, in allen grundsätzlichen Fragen zunächst den speziell dafür geschaffenen Arbeitskreis Rathaus einzuschalten, das Rathaus in seiner Gesamtfunktion innerhalb eines eng begrenzten innerstädtischen Quartiers zu erhalten und die zwingende Verpflichtung der Verwaltung, eine umfassende Sanierung des bestehenden Verwaltungsgebäudes unverzüglich umzusetzen.
An nicht einen dieser Ratsbeschlüsse fühlt sich die Verwaltungsspitze offensichtlich gebunden. Sie verhindert bzw. verteuert damit seit Jahren die überfällige Sanierung unseres Rathauses und nimmt dabei eine gesundheitliche Gefährdung der in dieser Immobilie tätigen Mitarbeiter billigend in Kauf.
Um die Lösung der hinreichend bekannten Probleme nicht durch Formalismus zu verzögern und zur Vermeidung von Vorwürfen, man habe sich einem wirtschaftlich vertretbaren und damit praktikablem Lösungsvorschlag widersetzt, wird daher trotz aller vorhandenen sonstigen Bedenken von uns die Einberufung des AK Rathaus bis spätestens Februar 2011 mit folgendem Ziel beantragt:
1. Umfassende Unterrichtung des AK über das Konzept des neuen Verwaltungsvorschlags. 2. Detaillierte Angaben über alle angedachten Standorte einer dezentralen Verwaltung. 3. Planungsvorstellungen über die Unterbringung aller städtischen Ämter mit exakten Angaben zu den Mitarbeiterzahlen und der Größe der benötigten Büroflächen. 4. Erste Angaben zum erwarteten Gesamtkostenrahmen und zum Abwicklungszeitraum. 5. Offenlegung, welche Beeinträchtigungen aus einer räumlichen Aufteilung der Stadtverwaltung auf die internen und externen Arbeitsabläufe und die zukünftigen Verwaltungskosten zu erwarten sind.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger AK Rathaus
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29.12.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zu den neuen Überlegung der Verwaltung zum Thema Rathaus Ratinger Linke zur Rathausproblematik In der letzten Ratssitzung des Jahres 2010 kam die Verwaltung in der Angelegenheit "Rathaus" endlich einmal etwas aus der Deckung und schrieb ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte unseres städtischen Verwaltungsgebäudes. Nun gibt es also neben der von der Bevölkerung über zwei Bürgerentscheide klar favorisierten Sanierungslösung und dem vom Bürgermeister gewünschten Neubau noch eine dritte Variante, die von einem Teilneubau mit ergänzender Anmietung von benötigten Büroflächen ausgeht, Erstaunt ist die Ratinger Linke erneut über die Art und Weise, wie die Verwaltung ihre neue Problemlösungsvariante vorwiegend über die Presse in die Öffentlichkeit trägt und den vom Rat geschaffenen speziellen Arbeitskreis zum wiederholten Male einfach übergeht.
Auch ist festzuhalten, dass es derzeit noch einen verbindlichen Ratsbeschluss gibt, der zwingend der Verwaltung vorschreibt, unverzüglich mit der beschlossenen Rathaussanierung zu beginnen. Man sucht aber, wie nicht anders zu erwarten, in diesem Zusammenhang im vorliegenden Etatentwurf vergeblich eine entsprechende Etatposition.
An der Auffassung, dass eine Vollsanierung des bestehenden Gebäudes die eigentliche Lösung des Rathausproblems sein sollte, hat sich für die Ratinger Linke nichts geändert, da es der Verwaltung bislang nicht gelungen ist, eine andere praktikable und wirtschaftlich vertretbare Lösung auf den Tisch zu legen. Jetzt also dieser weitere Versuch mit einer Kombilösung, also Aufteilung der Stadtverwaltung auf diverse Standorte mit einem verkleinerten Neubauvolumen.
Die Ratinger Linke ist verwundert, dass ausgerechnet der Kämmerer sich vor diesen Verwaltungskarren spannen lässt und von einem tragfähigen Vorschlag spricht, ohne gleichzeitig Details der geplanten Aufbauorganisation und belastungsfähige Kostenprognosen vorzulegen.
Die Ratinger Linke wird sich mit dieser neuen Variante erst ernsthaft beschäftigen, wenn Planungs- und Kosten- / Nutzen-Analysen vorliegen und fordert die Verwaltung daher auf, im Arbeitskreis Rathaus den neuen Vorschlag im Detail vorzustellen. Es wird eine qualifizierte Vorlage erwartet, aus der u.a. hervorgeht, in welchem Gebäude zu welchen Konditionen jedes einzelne Amt der Verwaltung untergebracht werden soll und welche Beeinträchtigungen aus einer räumlichen Aufteilung der Verwaltung auf die Arbeitsabläufe und die späteren Verwaltungskosten zu erwarten s ind. Es soll in der Vergangenheit reichlich Kommunen gegeben haben, die wegen gravierender Nachteile einer dezentralen Verwaltung zielstrebig wieder zu einer vorrangig zentralen Lösung zurückgekehrt sind. Die Ratinger Linke wird sich daher jeder Lösung widersetzen, die auf Dauer unwirtschaftlich ist oder den berechtigten Interessen der Bürger und Verwaltungsmitarbeiter widerspricht.
Manfred Evers Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger AK Rathaus
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16.12.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zu Vorwürfen der Vorsitzenden der Ratinger Frauen Union Frau Zender beklagt, dass die Absage des Landesdelegiertinnentag in Ratingen ein schlechtes Zeichen sei für die Stadt. Fakt ist, dass man der Frauen-Union NRW die Stadthalle Ratingen erst gar nicht hätte vermieten dürfen. Ein Blick in die Ordnung über die Benutzung der Stadthalle Ratingen hätte genügt. Evtl. Leseschwächen bei der Stadtverwaltung kann man nicht der Ratinger Linke zum Vorwurf machen. Allerdings: Eine Überlassung der Stadthalle an die Frauen-Union NRW hätte andere Parteien zur Nachahmung geradezu aufgefordert. Frau Zender sollte sich lieber freuen, dass sie nun nicht die "Pfortenöffnerin" für alle möglichen anderen (Landes- oder sonstigen)Parteitage in Ratingen ist!
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08.12.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zu einem Bericht in der Rheinischen Post von heute Die Ratinger Linke ist über die Ankündigung, dass bei dem Konzert des Knabenchors Hösel in der Kirche St. Peter und Paul am 18. Dezember Eintrittsgelder verlangt werden, überrascht. Noch vor wenigen Tagen hat der Chorleiter, Herr Toralf Hildebrandt, anläßlich eines Gesprächs zur f inanziellen Unterstützung des Chores auf die direkte Frage nach der Höhe der Einnahme bei dem Konzert in St. Peter und Paul geäußert, daß dort keine Eintrittsgelder genommen werden dürften. Demnach hätte der Chor aus diesem Konzert auch keine Einnahmen. Solche unterschiedlichen Aussagen machen es bestimmt nicht einfacher, dem Chor das angefragte Geld zukommen zu lassen.
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02.12.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Vermietung der Stadthalle Ratingen an die Frauen Union NRW
Betr.: Landesdelegiertentag der Frauen-Union der CDU Nordrhein-Westfalen in der Dumeklemmerhalle
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, laut Pressebericht der Rheinischen Post von heute (02.12.2010) findet am 26. März 2011 der Landesdelegiertinnentag der Frauen-Union der CDU-Nordrhein-Westfalen in der Dumeklemmerhalle statt.
Es verwundert, dass eine Vermietung der Dumeklemmerhalle für diese Veranstaltung stattgefunden hat. Laut § 1 Punkt 3 der Ordnung über die Benutzung der Stadthalle Ratingen (StadthallenBOR) in der Fassung vom 10. Februar 2009 hätte unserer Meinung nach eine Vermietung nicht erfolgen dürfen. In § 1 Punkt 3 heißt es: § 1Die Stadt Ratingen unterhält die Stadthalle als öffentliche Einrichtung. Die Stadthalle steht insbesondere für folgende Veranstaltungen zur Verfügung:
„politische Veranstaltungen lokaler oder regionaler Art. Nicht in Betracht kommen also z.B. Bundes- und Landesparteitage,“.
Wir bitten daher um Beantwortung der Frage, wie es zu der Vermietung kommen konnte.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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30.11.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Grundwassergefährung auf dem Gebiet Felderhof 2
Gewässergefährdung im Bereich „Felderhof“ – Fragen zur 88. Änderung des Flächennutzungsplans und zum B-Plan SW 263
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, im Juli 2001 wurde ein Vertrag zwischen dem Kreis Mettmann und der Grundstückseigentümerin geschlossen, der u. a. eine Oberflächenabdichtung (Versiegelung des Bodens gegenüber dem Niederschlagswasser) zum Schutze des Grundwassers beinhaltete. Gemäß der damaligen Planung sollte die Versiegelung vorrangig durch Komplettüberbauung des Geländes (Gewerbegebiet) und Ableitung des Niederschlagswassers unabhängig von den weiteren Sanierungsmaßnahmen erfolgen.
Der Bau des Gewerbegebietes hat nicht stattgefunden, und so steht zu vermuten, dass auf der unbebauten Fläche auch jetzt noch das Niederschlags- wasser ungehindert versickert und damit zu einer ständigen latenten Gefährdung des Grundwassers beiträgt.
Aus dieser Situation heraus wird um Beantwortung folgende Fragen gebeten:
1. Trifft es zu, dass das Grundwasser im Bereich des B-Plans ungehindert seit einer Dekade durch Sickerwässer aus den nicht abgeschirmten Niederschlägen gefährdet wird?
2. Wenn ja, was gedenkt die Stadt Ratingen zu unternehmen, die andauernde Gefährdung schnellstmöglich zu unterbinden?
3. Wird zumindest ein regelmäßiges oder ständiges Monitoring auf die durch die fehlende Versiegelung möglicherweise bereits jetzt schon eingetretenen Grundwässerschäden – z. B. durch engmaschige Beprobungsbrunnen quer zum Abstrom des Grundwassers (vermutlich in Richtung des Grünen Sees) – durchgeführt?
Dr. Karl Mühlsiepen gez. Jürgen Karrenberg Stellv. Fraktionsvorsitzender Sachkundiger Bürger BA West
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24.11.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Verwaltungsvorlage Felderhof 2 Vorlage 268/2010 Bebauungsplan Felderhof 2Sehr geehrter Herr Bürgermeister Birkenkamp,
Die Fraktion Ratinger Linke nimmt Bezug u.a. auf unsere bislang weitestgehend unbeantworteten Anfragen in dieser Angelegenheit vom 15.02.2010 / 14.03.2010 und bittet daher erneut um die unverzügliche schriftliche Beantwortung der folgenden Fragen zum Baugebiet Felderhof 2.
Von Seiten der Verwaltung ist auf mehrmaliges Nachfragen zur fachgerechten Altlastensanierung des Baugebietes stets mündlich vorgetragen worden, dies sei geschehen. Ausweislich des Ergebnisprotokolls einer Besprechung am 11.11.2010 (Anlage 7 zur Vorlage 268/2010) ist jedoch festgehalten worden, dass eine fachgerechte Komplettsanierung der PAK-Linse nach Aussage der Unteren Bodenschutzbehörde nicht sichergestellt sei. Für einen weiteren Bereich sei gemäß Aktenlage bislang noch gar keine Sanierung erfolgt.
1. Wie konnte es zu der nunmehr erwiesenen unrichtigen Beantwortung unserer Fragen durch die Verwaltung kommen? 2. Wie stellt sich die Verwaltung die weitere Abwicklung und Überwachung der offensichtlich notwendigen Altlastensanierung im Baugebiet Felderhof 2 im Detail vor? 3. Was ist mit dem Aushub geschehen, der angeblich 2008 aus einer Altlastenlinse geholt wurde? Es wird nochmals um Vorlage von Dokumenten gebeten die erklären, welche Materialien, in welchem Umfang, an welchem Termin, von welchem Unternehmen auf welche Deponie bzw. Verbrennungsanlage entsorgt worden sind.
Sollten diese Fragen auch nach dieser Anfrage nicht vollständig und kurzfristig beantwortet werden, sehen wir uns gezwungen, die Bezirksregierung in die Klärung des Sachverhaltes einzuschalten.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Jürgen Karrenberg Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger BA West
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21.11.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zu Äußerungen von Bürgermeister Birkenkamp auf der Personalversammlung der Stadtverwaltung An Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Die Aussage von Birkenkamp, die Politik sei schuld, dass in Sachen Rathaus seit dem ersten erfolgreichen Bürgerentscheid pro Sanierung nichts geschehen sei, ist an Dreistigkeit und Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten. Wahr ist wohl, dass Teile der Politik ihn in seiner Verhinderungstaktik unterstützt haben. Richtig ist aber auch, dass der Stadtrat Beschlüsse pro Sanierung gefasst hat, die vom Bürgermeister – wie viele andere Beschlüsse auch – einfach nicht umgesetzt werden. Genauso sieht es mit der Gebäudedatei aus. Auch hier hat es eine Verwaltungsvorlage gegeben, die von Birkenkamp nicht weiterverfolgt wurde. Birkenkamp bestreitet dies wider besseres Wissen. Man kann sich in letzter Zeit des Eindrucks nicht erwehren, als ob der erste Mann der Stadt es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt, bzw. sie so auslegt, wie es ihm passt.
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24.10.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke auf das Antwortschreiben der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert Die Antwort der Sparkasse HRV steht im Widerspruch zu ihren Aufgaben und beinhaltet ein ausgeprägtes kapitalistisches Denken, wie man es von Banken kennt. Die Flächenabdeckung einer Sparkasse – hier der Sparkasse HRV – hat sich an den vorhandenen Bedürfnissen der breiten Bevölkerung auszurichten. Selbst die von uns für die Gerhardstraße - nach Bekanntwerden des Beschlusses zur Schließung dieser Filiale - geforderte Minimallösung einer SB-Filiale, trägt den Bedürfnissen der dortigen Bevölkerung keine Rechnung. Insbesondere die älteren MitbürgerInnen brauchen eine persönliche Beratung. Diese MitbürgerInnen, aber auch Menschen, die aus anderen Gründen nicht so ohne weiteres Mal eben in die Innenstadt können, brauchen in zumutbarer Entfernung zu ihrem Wohnsitz eine zuverlässige persönliche Beratung. Und dies geht nur durch eine Zweigstelle vor Ort, die im Zweifel nicht jeden Tag besetzt sein muss. Auch die Behauptung der Sparkasse HRV, man habe bei der Schließung der Gerhardstraße auch die KundInneninteressen in die Überlegungen einbezogen, sind mehr als zweifelhaft. Die Überlegungen der Sparkasse sind nur von der Wirtschaftlichkeit und der gewünschten KundInnenbindungen bestimmt, also rein kapitalistisch orientiert. Man hätte ja auch überlegen können - was von uns aber genauso abgelehnt worden wäre – die Zweigstelle der Sparkasse HRV an der Westtangente zu schließen und die Filiale am Berliner Platz entsprechend zu erweitern. Das die Spar- kasse dies nicht getan hat dürfte daran liegen, dass gegenüber der Filiale Westtangente die Deutsche Bank ist und die Gefahr bestanden hätte, dass Kunden nach dorthin gewechselt wären. Diese Gefahr bestand mangels Konkurrenz bei der Schließung Gerhardstraße nicht. Dies dürfte mit ein Grund für die Schließung gewesen sein und so wurde Verwaltungskostenminimierung praktiziert. Mittelfristig dürfte diese Maßnahme – wie die anderen Filialschließungen ebenfalls – zur Personalreduzierung führen. Das Personal der Gerhardstraße wird Mitarbeiter in anderen Zweigstellen ersetzen, die aus Altersgründen in Kürze ausscheiden und nicht durch Neueinstellungen ersetzt werden. Die Sparkasse handelt nicht anders als die anderen Kapitalisten im Bankensektor!! Die Spar- kassen entfernen sich immer mehr von ihrer eigentlichen Aufgabe, das Finanzinstitut der kleinen Frau/des kleinen Mannes zu sein.
______________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 21.10.2010 Antwort der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert auf den Vorschlag der Fraktion Ratinger Linke auf der Gerhardstraße mindestens eine SB-Standort einzurichten
Sehr geehrter
Herr Evers, wurde umfassend und unter Betrachtung verschiedener Szenarien vorgenommen. Dazu gehörten beispielsweise eine mögliche Fortführung der Geschäftsstelle
im
Ein-Mann-Betrieb oder die Umwandlung in einen SB-Standort. So weisen die in der Geschäftsstelle betriebenen SB-Automaten im Vergleich zu unseren anderen Geschäftsstellen eine deutlich unterdurchschnittliche Nutzung
auf. Mit einer
spürbaren Verbesserung der Nutzungsfrequenz ist aus unserer Sicht nicht
zu rechnen. Mitarbeiter vor Ort, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen, spiegeln uns jedoch auch wieder, dass eine Vielzahl von Kunden "vom Kopf her" diese
Entscheidung
durchaus nachvollziehen kann und -oftmals auch am eigenen
Nutzungsverhalten- die deutlich rückläufige Besuchsfrequenz in unseren
kleinen Geschäftsstellen erkennt.
Service und
erfüllen auch weiterhin die sozialen sowie die gemeinnützigen
Anforderungen an uns als Sparkasse. ____________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
Schreiben der Fraktion Ratinger Linke an die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert
Sehr geehrte Damen und Herren, wie Ihrer Pressemitteilung vom 27. September 2010 zu entnehmen ist, wird u.a. die Zweigstelle Gerhardstraße in Ratingen-Süd geschlossen. Dies hat bei vielen dort wohnenden Kunden Ihrer Sparkasse für Unverständnis gesorgt. Da nicht damit zu rechnen ist, dass Sie und die zuständigen Gremien die Entscheidung rückgängig machen, sollten Sie überlegen, ob nicht zumindest eine Minimallösung gefunden werden kann. Dies könnte z.B. ein sogenannter Servicepoint sein, an dem Geld abgehoben und eingezahlt wird und an dem Überweisungen vorgenommen werden können.
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03.10.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zur Schließung der Sparkassenfiliale Gerhardstraße
Schließung Sparkassenfiliale Gerhardtstraße stößt auf Unverständnis
Wie die Ratinger Linke durch mehrere Gespräche erfahren hat, stößt die Schließung der Sparkassenfiliale Gerhardtstraße in Ratingen-Süd auf Unverständnis, da in ihrem Einzugsgebiet viele ältere MitbürgerInnen wohnen. Auf diesen Personenkreis dürften die Argumente für die Zusammen- legung und damit Aufgabe der Filiale Gerhardstraße, wie z.B. vermehrtes Internetbanking, nicht zutreffen. Die MitarbeiterInnen können zwar zur Bahnstraße oder Düsseldorfer Straße umziehen, für die KundInnen ist dies nicht so einfach zu handhaben, für sie wird der Gang oder die Fahrt zur Sparkasse wesentlich beschwerlicher. Das geänderte Nutzungsverhalten dürfte auch eher vorgeschoben sein, in Wirklichkeit will man Kosten einsparen. Kundenfreundlichkeit sieht jedenfalls anders aus.
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12.08.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zum Sirenennetz im Stadtgebiet
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, große Schadensfälle ( Brände, Schadstofffreisetzungen, Hochwasser, Ereignisse mit vielen Verletzten ) in den Nachbargemeinden haben uns in der jüngsten Vergangenheit gezeigt, wie wertvoll ein funktionierendes Netz von Alarmsirenen sein kann. Nach unseren persönlichen Erfahrungen befindet sich das Sirenennetz der Stadt Ratingen nicht in einem besonders guten Zustand. Es gibt insbesondere Neubaugebiete mit großer Bevölkerungsdichte, in denen zwar Signale aus Nachbargemeinden gehört werden, jedoch keine Alarmierungen aus Ratingen.
Wir beantragen daher zur Beschlussfassung in der nächsten Ratssitzung:
Die Verwaltung wird unter Federführung des Leiters der Berufsfeuerwehr kurzfristig für das gesamte Stadtgebiet Ratingen die derzeitigen Standorte aller noch vorhandenen Sirenen kartographieren. In diese Karten wird die effektive Reichweite aller Sirenen übernommen, die kurzfristig durch eine ortsbezogene persönliche Feststellung mittels einer oder mehrerer Alarmproben aktuell ermittelt wird (z.B. im Rahmen einer Übung der Jugendfeuerwehr). Der Leiter der Feuerwehr wird nach erfolgter Auswertung der Beobachtungen über die Erreichbarkeit der Bevölkerung durch die Sirenensignale eine fachliche Bewertung vorlegen, in der eine klare Aussage dazu gemacht wird, ob im Ernstfall die Beschallung in ganz Ratingen als ausreichend angesehen werden kann. Ist die Versorgung nicht ausreichend, wird er gemeinsam mit der Verwaltung in einer Vorlage erarbeiten, was zur Sicherstellung einer notwendigen Versorgung in Ratingen sofort bzw. in welchem Zeitraum erforderlich ist. Sollte sich die derzeitige Anzahl an Sirenen und deren technischer Zustand wider Erwarten als ausreichend erweisen, wird die Feuerwehr mit der Verwaltung ein Merkblatt erstellen und kurzfristig möglichst kostengünstig an die Bevölkerung verteilen. Dieses Merkblatt soll der Bevölkerung Hinweise für das Verhalten im "Ernstfall" geben, also z.B. bei einem bestimmten Sirenenton feste Gebäude aufzusuchen und das Radio einzuschalten, um dort Warn- und Verhaltenshinweise zu erhalten. Auch über die von der Feuerwehr zur Alarmierung weiterer Einsatzkräfte genutzten Sirenentöne sollte in dem Merkblatt in Form eines widerstandsfähigen Faltblattes ausführlich unterrichtet werden.
Mit freundlichen GrüßenManfred Evers Fraktionsvorsitzender
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09.08.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zum Neubau Feuer-/Rettungswache
Betr. Sachstand " Neubau Feuer-/ Rettungswache"
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, wir kommen zurück auf unsere diversen Anfragen betreffend den Neubau der Hauptwache Mitte für die Feuerwehr.
In diesem Zusammenhang beantragen wir für den nächsten Bau- / Vergabeausschuss die Beantwortung folgender Fragen in Form einer schriftlichen Darstellung durch die Verwaltung.
Wie ist der Sachstand bei der Abarbeitung der von Dr. Netzel in seinem Schreiben vom 23.09.2009 eingeräumten umfangreichen Baumängel? Welche Arbeitskapazität wird im Hochbauamt dadurch derzeit noch gebunden? Welche Lösung ist für das Problem der Heizung und Warmwasserversorgung tatsächlich umgesetzt worden? Sind die erforderlichen Arbeiten begonnen / abgeschlossen? Welche Mehrkosten entstehen durch die Änderung der Heizungsanlage im Rahmen der Bauerstellung? Bedingt die Änderung der Heizungsanlage für die Zukunft eine Erhöhung der jährlichen Betriebskosten? Wenn ja, in welcher Höhe? Sind wegen der offensichtlichen Planungsfehler zwischenzeitlich rechtliche Schritte gegen den Fachplaner bzw. den für die Haustechnik zuständigen Fachbauleiter eingeleitet? Wie werden die Erfolgsaussichten hinsichtlich Schadensersatzleistungen von der Verwaltung eingeschätzt? Wie ist der Sachstand bei der Erstellung der Schlussabrechnung dieses Neubauprojektes? Ist mit einer Kostenüberschreitung bei der Maßnahme zu rechnen, wenn ja, in welcher Größenordnung?
Es sollte in der Sitzung die Möglichkeit bestehen, zu diesem Themenkreis Rückfragen an einen kompetenten Mitarbeiter der Verwaltung zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger
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02.08.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zum Projekt "Nachhaltiges Kommunales Flächenmanagement"
Betr. Projekt "Nachhaltiges Kommunales Flächenmanagement" ; NKF Ratingen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
in der Sitzung am 31.03.2009 hat der Rat unter TOP 40 einstimmig der Verwaltungsvorlage 241/2008 zugestimmt und damit die Möglichkeit eröffnet, gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. das Zukunftswerkstattprojekt "Nachhaltiges Kommunales Flächenmanagement" in Ratingen umzusetzen.
Dieses Projekt ist überwiegend im Jahre 2009 von der Verwaltung, einzelnen Politikern und insbesondere auch von interessierten und engagierten sachkundigen Bürgern in hervorragender Kooperation mit dem Land NRW zum Schutze von Natur und Umwelt zielorientiert betrieben worden. Um so mehr verwundert es, dass in aktuellen Pressestatements der Verwaltung zur derzeitigen und zukünftigen Bautätigkeit in Ratingen so gut wie nichts davon zu lesen ist, was als gemeinsame Empfehlung des Arbeitskreises und der Verwaltung in der Zeit von September 2008 bis Oktober 2009 erarbeitet worden ist.
In diesem Zusammenhang beantragen wir für den Rat der Stadt Ratingen die kurzfristige Beantwortung folgender Fragen:
Gibt es zwischenzeitlich die von der Verwaltung zu erstellende abschließende Dokumentation zu dem vom Arbeitskreis erarbeiteten Entwurf für ein zukünftiges Handlungskonzept zum kommunalen Flächenmanagement in Ratingen? Warum wird dieses Dokument nicht wie in anderen Kommunen über den zuständigen Fachausschuss für Stadtentwicklung und demografischen Wandel dem Rat zur Kenntnis gebracht? Warum ist die Verwaltung der vom Rat beschlossenen kontinuierlichen Unterrichtung über den Stand des Projektes bislang nicht nachgekommen? (Ratsbeschluss zu Vorlage 241/2008 Ziffer 3) Wer hat zu vertreten, dass in ein solches Projekt von der Verwaltung unendlich viel Zeit und Fachkapazität investiert wurde, die wichtigen und zukunftsrelevanten Ergebnisse den politischen Entscheidungsträgern jedoch nicht zur Verfügung gestellt werden? Bis wann beabsichtigt die Verwaltung, über die Ergebnisse dieses Projektes detailliert zu informieren und eine Handlungsempfehlung zum zukünftigen kommunalen Flächenmanagement als Diskussionsgrundlage für eine politische Entscheidung zu dieser Problematik zur Verfügung zu stellen?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger im Projekt
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29.07.2010 Klarstellung
Im Ratinger Wochenblatt von heute ist die Pressemitteilung der Ratinger Linke als Leserbrief veröffentlich worden.
Die Ratinger Linke stellt klar, dass
die dort aufgeführte Textpassage ( blattes als Anmerkung gedacht, aber nicht als solche kenntlich gemacht worden. Den Text unserer Pressemitteilung kann man auf dieser Seite nachlesen. Manfred Evers
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27.07.2010 Schreiben der Fraktion Ratinger Linke an Landrat Hendele
Betr. Unsere Fragen vom 09.06. zur Rotation nach Korruptionsbekämpfungsgesetz. hier: Ihre Antwort vom 12.07.2010
Sehr geehrter Herr Hendele,
mit großer Verwunderung hat die Ratsfraktion der Ratinger Linke Ihre Antwort auf unser Schreiben an Sie vom 09.06.2010 zur Kenntnis genommen. Es wird Sie hoffentlich nicht überraschen, wenn wir uns mit diesen wenigen Zeilen nach einer Bearbeitungszeit von einem Monat nicht zufrieden geben können.
Wir hatten für unsere Anfrage zwar den Betrugsfall in der Verwaltung in Ratingen zum Anlass genommen, die gestellten Fragen beinhalten jedoch nicht die aktuellen Vorkommnisse. Die Fragen beschäftigen sich vielmehr ganz allgemein mit organisatorischen Fakten im Zusammenhang mit der konkreten Umsetzung gültiger gesetzlicher Vorgaben und der Einschätzung der tatsächlichen Realisierungsmöglichkeiten durch die zuständige Kommunalaufsicht. Nicht der konkrete Betrug sondern die mögliche Verhinderung solcher Fälle für die Zukunft ist Hintergrund unserer Nachfrage. Uns ist bislang nicht bekannt, dass die Staatsanwaltschaft über den konkreten Betrugsfall eines Mitarbeiters der Verwaltung hinaus z.B. gegen den Bürgermeister der Stadt Ratingen ermittelt und sich daraus die Notwendigkeit ergeben könnte, auf unsere gestellten Fragen mit Hinweis auf ein schwebendes Verfahren nicht zu antworten. Wir möchten unabhängig von den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Betrugsfall des Hochbauamtes der Stadt Ratingen lediglich wissen, ob der Bürgermeister seinen Verpflichtungen aus § 21 des Korruptionsbekämpfungsgesetzes gegenüber der zuständigen Kommunalaufsicht nachgekommen ist. Weiterhin interessiert uns, ob und wie die Kommunalaufsicht die angeblich übermittelte begründete Stellungnahme der Stadt Ratingen geprüft und bewertet hat und wie die zuständige Stelle die offensichtliche Tolerierung der Nichtanwendung § 21 durch kreisangehörige Gemeinden bislang gesehen hat und zukünftig zu bewerten gedenkt.
Für den Fall, dass Sie zu dem Ergebnis kommen, der § 21 sei eine in der Praxis grundsätzlich nicht umsetzbare Gesetzesvorgabe, beabsichtigen wir die Problematik über eine politische Initiative als Anfrage in den Landtag einzubringen.
Wir bitten daher nochmals um Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
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26.07.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zur Kündigung des Kooperationsvertrages mit dem Förderverein Manege seitens der Stadt Ratingen
Die Ratinger Linke ist über die diversen Äußerungen von CDU, BU, aber insbesondere der FDP, verwundert. Seit Monaten hat die Verwaltung im Rahmen von Ältestenratsitzungen die Fraktionsvorsitzenden über die bestehenden Probleme unterrichtet und gleichzeitig signalisiert, dass man in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Lösungsmöglichkeiten sucht. Sollten diese Möglichkeiten fehl schlagen, müsse man als Letztes den Kooperationsvertrag mit dem Förderverein kündigen. Dies ist von allen im Ältestenrat vertretenen Fraktionen zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Einzelne TeilnehmerInnen der letzten Sitzung munkelten anschließend schon, dass die Stadt um diese Kündigung des Kooperationsvertrages nicht vorbei käme. Daher sind ein Großteil der jetzt veröffentlichten Statements der Fraktionen doch eher reiner Populismus.
Das Tischtusch zwischen der Manege und dem Förderverein dürfte in der Tat schon seit längerem zerschnitten sein. Ist dies aber ein Wunder, wenn man in einem Facebookeintrag* von Melanie Meier (Leiterin der vom Förderverein angebotenen Kunstkurse) vom 23. Mai nachlesen kann, dass sie sich den Tod des Leiters der Manege, Jochen Celler wünscht? In diesem Eintrag heißt es: "JC fällt sicherlich irgendwann tot um. Hoffentlich".
Von interessierter Seite wird hier vieles in den Raum gestellt, was nicht ganz der Wahrheit entspricht. Die Manege hat es vor dem Förderverein gegeben und wird es auch nach Beendigung des Kooperationsvertrages geben. Also: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
*Der fairneshalber sei gesagt, dass der hier erwähnte Eintrag nach Bekanntwerden der Pressemitteilung entfernt worden ist. _______________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
07.07.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zum Thema Bergiusstraße
Wie die Ratinger Linke in Erfahrung gebracht hat, steht die Verwaltung mit den Besitzern der Wohnungen bzw. den Wohnungsverwaltern der Häuser Bergiusstraße in Ratingen West in Kontakt. Erschwert wird dieser Kontakt aber dadurch, dass die Besitzer der Wohnung ihren (Firmen-)Sitz in Israel haben. Zwischenzeitlich sind zumindest die defekten Aufzüge untersucht worden.
Aber die bisher bekannt gewordenen Einzelheiten sind eine Widerspiegelung von üblichen Machenschaften nach dem Erwerb von Immobilien durch Investoren. Im Jahre 2007 kaufte eine britische Investorengruppe die Immobilien Bergiusstraße im Rahmen einer Zwangsversteigerung. Damals hieß es noch, dass einige Sanierungsarbeiten erfolgen sollten, Mieterhöhungen würde es in den kommenden drei Jahren definitiv nicht geben. Zwischenzeitlich wurden die Häuser weiterverkauft. Nun merken die Mieter, wie „Heuschrecken“ agieren. In der Zeit zwischen Ankauf und Verkauf werden Instandhaltungs- kosten auf ein Minimum reduziert. Schönheitsreparaturen zur Werterhaltung finden so gut wie nicht mehr statt. Reparaturen bei defekten Anlagen (z.B. Aufzüge) werden so weit wie möglich hinausgeschoben. Oft haben die Bewohner davor Angst, sich zu beschweren, weil sie sonst Repressalien befürchten. Und darauf bauen die Eigentümer solcher Immobilien.
Die Ratinger Linke bietet im Rahmen ihre Möglichkeiten den betroffenen Mietern ihre Unterstützung an. Manfred Evers
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28.06.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zur Bechemer Straße Betr. Weitere Anfrage zu Pflasterschäden Bechemer Straße
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, zunächst bedankt sich die Ratinger Linke für die Bereitstellung des Gutachtens von Herrn Dr. Klaus Mesters vom 23.03.2010 zur Schadensursache in der Pflasterfläche Bechemer Straße.
In diesem Zusammenhang beantragen wir für den Rat der Stadt Ratingen die umgehende Beantwortung folgender Fragen:
Ist es zutreffend, dass vor Verlegung der Natursteine auf der Bechemer Straße von Seiten der ausführenden Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Ratingen ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass der von einer Fremdfirma erstellte Unterbau in verschiedenster Hinsicht nicht sach- und fachgerecht hergestellt worden sei?
Ist es zutreffend, dass die mit der Pflasterung befassten Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Ratingen von einem leitenden Mitarbeiter der Abteilung Kanal- und Straßenbau des Tiefbauamtes der Stadt Ratingen trotz ihres Hinweises auf die nicht den handwerklichen Regeln entsprechenden Vorarbeiten angewiesen wurden, die Pflasterarbeiten mit den Natursteinen durchzuführen?
Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung aus diesem weiteren kostenträchtigen Skandal?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
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20.06.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zum Thema Wohnprojekt Felderhof 2 Wie geht es weiter mit dem Wohnprojekt Felderhof 2?
Die örtliche Presse berichtet aktuell von einer Entscheidung des Regionalrat Düsseldorf, in der die Weichen für das Wohnprojekt Felderhof 2 gestellt worden seien. Diese Meldung führt in der Bevölkerung zu erheblicher Unruhe, da man vermutet, die massiven Proteste gegen die in einer Bürgerversammlung im März vorgestellten Planungen seien – wie in der Vergangenheit in Ratingen üblich – wieder einmal übergangen worden.
Die Ratinger Linke weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Entscheidung im Regionalrat als übergeordneter Planungsinstanz nur besagt, dass auf einer bisher als reinem Gewerbegebiet ausgewiesenen Baufläche nunmehr vorwiegend Wohnungsbau mit einem untergeordneten Gewerbeanteil ausschließlich zur Nahversorgung des Wohnquartiers genehmigungsfähig ist.
Das jetzt folgende Planungs- und Baugenehmigungsverfahren zur konkreten Bebauung dieser umgewidmeten Fläche liegt wieder ausschließlich im Verantwortungsbereich der Stadt Ratingen. Bebauungsplan und Baugenehmigungen werden im Rahmen des Baugesetzbuches und der Bauordnung NRW von der Verwaltung vorbereitet und letztendlich von der Kommunalpolitik zu entscheiden sein.
Die Ratinger Linke versichert allen betroffenen Nachbarn des Baugebietes Felderhof 2, durch kritische Nachfragen und Anträge für den Rat der Stadt weiterhin dafür zu sorgen, dass vor den zu erteilenden Baugenehmigungen alle kritischen Fragen im Sinne der Anwohner und Erwerber abgeklärt werden. Dazu gehört die noch immer nicht lückenlos nachgewiesene Beseitigung der Altlasten; die Fragen nach einem wirksamen Schallschutz und nach der gesicherten Entwässerung incl. Hochwasserschutz sowie insbesondere die reibungslose verkehrstechnische Anbindung des Neubaugebietes an das bestehende Straßennetz. In diesem Zusammenhang wird mit größtem Interesse auf das Ergebnis eines neuen Gutachtens im Herbst 2010 gewartet, in dem mittels Simulation alle denkbaren Lösungen für eine optimierte Verkehrsführung unter Einbeziehung aller benachbarter Kreuzungen geprüft und bewertet werden sollen.
Erst nach Klärung aller dieser Probleme und Fragen wird es zur Erarbeitung der für die Realisierung notwendigen formellen Planunterlagen kommen, die dann auch aussagefähige Fakten über das an dieser Stelle realisierbare Bauvolumen enthalten. Das Ergebnis wird in einer weiteren Bürgeranhörung der interessierten Bevölkerung zur Kenntnis gebracht werden. Es ist zu hoffen, das der hier tätige Projektentwickler im zweiten Anlauf zeigt, dass er endlich bereit ist, neben seinen vorrangig wirtschaftlichen Interessen auch die berechtigten Interessen der vorhandenen Anwohner und der potentiellen Erwerber/Bewohner dieses Wohnquartiers angemessen zu berücksichtigen.
Die Ratinger Linke versichert ausdrücklich, sich in allen politischen Gremien und bei allen anstehenden Entscheidungen wie bisher für die Interessen der Bürger/innen von Ratingen stark zu machen und auch zukünftig für eine transparente Bürgerbeteiligung zu sorgen.
Manfred Evers Jürgen Karrenberg Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger Bezirksausschuss West ________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
16.06.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zu dem Vorschlag der CDU eine externe Prüfung im Hochbaumamt durchzuführen
CDU wieder einmal ein Spätzünder! Die Ratinger Linke ist erstaunt über den abrupten Sinneswandel der CDU, was die Notwendigkeit und den Zeitpunkt für eine externe Prüfung beim Hochbauamtsskandal angeht. Schon in der letzten Sitzung des Stadtrates gab es zwei Anträge von den Fraktionen Ratinger Linke und SPD, in denen eine sofortige zusätzliche externe Prüfung des Betrugs und der Verwaltungsorganisation verlangt wurde. Damals war die CDU noch entschieden dagegen. Jetzt plötzlich verlangt sie, dass eben diese Prüfung noch vor der Sommerpause beginnt. Hätte die CDU schon in der letzten Ratssitzung den Anträgen von Ratinger Linke und SPD zugestimmt, wären wir bei der Aufarbeitung schon einen ganz gewaltigen Schritt weiter. Aber anscheinend sind in den Augen von Vielhaus & Co. Anträge nicht unterstützenswert, die nicht von ihnen stammen. Oder ging es eventuell um die Protektion von Personen, die man jetzt auch in der CDU als nicht mehr schützenswert ansieht?
Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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09.06.2010 Schreiben der Fraktion Ratinger Linke an den Landrat Thomas Hendle
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02.06.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zur Beschaffung der Schulbücher
Betr. Beschaffung von Lernmitteln Aus der Mitarbeit im BVA und aus der Presse ist zu erfahren, dass es leider auch in diesem Jahr offensichtlich Probleme bei der Beschaffung von Lernmitteln für die allgemeinbildenden Schulen in Ratingen gibt
Wir finden es außerdem bedenklich, daß es möglich ist, sich in Kenntnis des Verfahrens bei der Beschaffung von preisgebundenen Schulbüchern durch Abgabe mehrerer Angebote Vorteile zu verschaffen. So fällt bei dieser Ausschreibung auf, dass unter den zugelassenen Angeboten vier Anbieter aus einer Kleinstadt stammen, bei denen die Nachprüfung der Firmendaten über das Internet und die Wirtschaftsauskunft "Creditreform" Anlass zu der Vermutung geben, dass diese Firmen über die dort handelnden Personen alle miteinander verflochten sind. Darin sieht die Ratinger Linke eine Verzerrung des Wettbewerbs, die zukünftig verhindert werden sollte.
Nach der Rechtsprechung ist es durchaus möglich, eine solche Mehrfachbewerbung von geschäftlich verbundenen Bietern durch entsprechende Vorgaben bei der Ausschreibung rechtswirksam zu unterbinden.
Die Ratinger Linke stellt daher folgenden Antrag: In die Vergabebedingungen wird folgender Zusatz aufgenommen werden: Verbundene Unternehmen i.S. der §§ 15 ff. AktG dürfen sich bei einer Aufteilung in Lose nur auf eine beschränkte Anzahl Lose bewerben.
Zur Zulässigkeit siehe OLG Düsseldorf, Beschl. v. 15.6.2000 – Verg 6/00, NZBau 2000, 440, 441 f.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender stellv. Mitglied im BVA
_______________________________________________________________________________________Seitenanfang 14.05.2010 Anfrage der Fraktion Ratinger Linke zu den Vorkommnissen im Hochbauamt der Stadt Ratingen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
mit großer Sorge betrachtet die Ratinger Linke die Situation im Ratinger Hochbauamt. Nach Aufdeckung der Unterschlagung von mehreren Millionen Euro durch einen Mitarbeiter hat Ratingen nicht nur den finanziellen Schaden, hier wurde auch die Funktionsfähigkeit des Amtes durch die fristlose Entlassung und die Aufgabenentbindung weiterer Mitarbeiter deutlich gemindert. Gerade im Schulbereich stehen einige dringende Planungs- und Bauvorhaben an: Zu nennen seien hier der Bau des Pädagogischen Zentrums des Gymnasiums in West, der Neubau der Turnhalle der Gesamtschule oder die Erweiterung der Karl-Arnold-Schule in West. In den entsprechenden Ausschusssitzungen wurde bereits vor dem Vorfall von personellen Engpässen im Hochbauamt gesprochen, und es wurde erwähnt, diese Bauvorhaben seien mit den vorhandenen Mitarbeitern kaum zu erledigen. Wie stellt sich die Situation jetzt dar? Zwar wurde von der Verwaltung der Stadt Düsseldorf eine fachkundige Unterstützung zur kommissarischen Leitung nach Ratingen entsendet, aber die geplanten Baumaßnahmen können nach unserer Einschätzung nicht gestemmt werden.
Unsere drängendste Frage lautet: Welche Auswirkungen hat die jetzige Situation auf die geplanten Baumaßnahmen in der Stadt Ratingen? Die andere wichtige Frage zur Situation ist: Wie konnten jahrelang mit fingierten Rechnungen solche Beträge auf Konten überwiesen werden, ohne dass eine Kontrollinstanz dies merkte? Wir beantragen, durch externe kompetente Berater den Ablauf der Rechnungskontrolle im Hochbauamt untersuchen zu lassen mit dem Ziel, diesen Ablauf in Zukunft so zu gestalten, dass Rechnungsmanipulationen ausgeschlossen sind.
Ferner wird um Beantwortung der Frage gebeten, warum § 21 Abs. 1 KorruptionsbG keine Anwendung gefunden hat. Dieser Paragraph besagt, dass in Gemeinden ab 25.000 EinwohnerInnen in korruptionsgefährdeten Bereichen Beschäftigte nicht länger als fünf Jahre ununterbrochen in derselben Funktion eingesetzt werden dürfen.
In Abs. 2 des § 21 ist festgelegt, daß bei Abweichung von Abs. 1 die Gründe zu dokumentieren und der zuständigen Aufsichtsbehörde mitzuteilen sind. Falls Abs. 2 zutrifft: Sind der zutreffenden Aufsichtsbehörde die Gründe mitgeteilt worden?
Die Ratinger Linke erwartet eine sofortige Information des Haupt- und Finanzausschusses durch den Bürgermeister über das derzeitige Ausmaß des Schadens durch die kriminellen Machenschaften im Hochbauamt.
Mit freundlichen Grüße Manfred Evers gez. Dr.Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
_________________________________________________________________________________Seitenanfang 06.05.2010 Zwei Anfragen der Fraktion Ratinger Linke zur Bechemer Straße und Einbruch bei der Gewerbesteuer
Betr.: Bechemer Straße
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, zu dem Gutachten „Bechemer Straße“ bittet die Fraktion Ratinger Linke um Beantwortung folgender Fragen:
Beabsichtigt die Verwaltung, das Gutachten von Herrn Dr. Klaus Mesters den Fraktionen zur Kenntnis zu geben? Wenn ja, wann? Wenn nein, aus welchem Grund nicht?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, wie aus der Berichterstattung der Presse zu entnehmen ist, drohen der Stadt Ratingen bei der Gewerbesteuer größere Einbrüche.
Die Fraktion Ratinger Linke bittet um Beantwortung der folgenden Frage: Liegen die (zu erwartenden) Einbrüche bei der Gewerbesteuer in einer der Größenordnung, dass für den Haushalt in absehbarer Zeit (laufende Legislaturperiode) ein Haushaltssicherungskonzept droht?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionsvorsitzender ______________________________________________________________________________________Seitenanfang
27.04.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zum Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung
Ratingen will die städtische Förderschule (früher Sonderschule) zu einem Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung ausbauen. Der Schulausschuss hat die Verwaltung beauftragt, hierzu den Antrag beim Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW zu stellen. Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung sollen Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf sowohl innerhalb der Förderschulen wie auch in den übrigen allgemeinbildenden Schulen fördern, aber auch die Integration, den gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder. Also eigentlich eine gute Sache! Aber aus einer eigentlich guten Idee kann nur wirklich etwas Gutes werden, wenn die Rahmenbedingungen es zulassen. Und die bisher bekannten Eckdaten lassen viele Fragen offen: - Sollen wirklich mit einer einzigen zusätzlichen halben Stelle für die Comeniusschule die zusätzlichen Aufgaben wie Prävention, Beratung und praktische Unterstützung bei der Integration der zu fördernden Schüler geleistet werden? - Wie werden die Lehrer und Lehrerinnen zeitnah für die neuen Tätigkeiten qualifiziert! - Wer trägt den zusätzlichen organisatorischen Aufwand, der hier entsteht?
Wer ernsthaft für das Recht auf Bildung eintritt und auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzen will, kann nur für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder eintreten. Wer wissen will, was dazu erforderlich ist, benötigt keine neuen Schulversuche. Gute Beispiele für den gemeinsamen Unterricht gibt es genug – auch in Ratingen, wo schon seit längerem an zwei Grundschulen erfolgreich integrativer Unterricht praktiziert wird. Allerdings gibt es das nicht zum Nulltarif.
Manfred Evers Ruth Binder-Karrenberg Fraktionsvorsitzender sachkundige Bürgerin Schulausschuß
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15.04.2010 Anfrage/Antrag der Fraktion Ratinger Linke zum Weiterbau der A 44 Betr. Entwässerung im Zusammen mit dem Weiterbau der A 44 Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
im Zusammenhang mit dem Ende April bevorstehenden ersten Spatenstich für den Ausbau der A 44 ist von der Stadt Düsseldorf zu erfahren, dass man dort an der bereits eingereichte Klage beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig fest hält, da das Tiefbauamt und weitere Gutachter die Niederschlagswasserbeseitigung der Autobahn für nicht ordnungsgemäß halten. Das durch die Flächenversiegelung anfallende Niederschlagswasser soll nach den Vorstellungen der Planer über die Anger abgeleitet werden. Dadurch sei – besonders zu Starkregenzeiten – mit einer deutlich steigenden Hochwassergefahr in Angermund zu rechnen. Ohne auf die Bedenken der Stadt Düsseldorf für Angermund im Einzelnen einzugehen, beantragt die Fraktion Ratinger Linke eine Erörterung dieser Thematik im Rat der Stadt Ratingen und bittet dabei um Beantwortung der folgenden Fragen:
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen Fraktionvorsitzender ______________________________________________________________________________________Seitenanfang
14.04.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zur Schließung der Polizeiwache Düsseldorfer Staße
Die derzeitige Situation bei der Suche nach einem geeigneten Standort für die Ratinger Polizeiwache zeigt deutlich ein Dilemma, in das die öffentliche Verwaltung geraten kann, wenn sie sich in die Abhängigkeit des Immobilienmarktes begibt. Funktionseinrichtungen wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Versorgung mit Wasser und Energie usw. erfordern spezifische Baulichkeiten und Standorte, die auf dem üblichen Markt der Gewerbeimmobilien meist nur schwer zu bekommen sind. Besteht die Notwendigkeit einer entsprechenden Anmietung, so gerät die Verwaltung regelmäßig in die Zwangslage, sich den überzogenen wirtschaftlichen Vorstellungen von wenigen Anbietern zu beugen bzw. plötzlich ohne eine für die speziellen Zwecke geeignete Unterkunft zu sein. In dieser Situation befindet sich nun die Kreisverwaltung – und das sicher nicht ohne eigenes Verschulden: Schon seit mehreren Jahren stand die nun heute aufgetretene Problematik drohend im Raum. Offensichtlich hat man sich aber nach dem alten rheinischen Motto „Et is noch ewer jut jejonge!“ zu sehr auf die eigene Chuzpe verlassen und damit ernsthafte Alternativen erst gar nicht ins Kalkül gezogen.
Es sollte aber noch nicht zu spät sein, ein geeignetes Gebäude – möglichst in öffentlichem Besitz - zu finden, das die wesentlichen Kriterien für eine Polizeiwache erfüllt: Barrierefreiheit (Erdgeschoss), geeignete Räume für das Gewahrsam, zentrale Lage mit verkehrsmäßig schneller Erreichbarkeit aus dem gesamten Stadtgebiet, eine ausreichende Zahl funktioneller Stellplätze für Einsatz- und Mitarbeiterfahrzeuge mit problemfreien Zugang zum öffentlichen Straßennetz, Hygieneeinrichtungen (Duschen, Umkleide- und Reinigungsräume) für die Nachsorge nach belastenden Einsätzen. Es kann dabei auch an eine mögliche Mitnutzung bereits bestehender kommunaler Immobilien oder Einrichtungen – ggf. nach einem entsprechenden Umbau gedacht werden.
Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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06.04.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zum "Übergangswohnheim Am Sondert"
AbgeSondert
Die Ratinger Linke unterstützt alle Maßnahmen, die die Auflösung der „Übergangswohnheime“ Am Sondert in Breitscheid zum Ziel haben. Die Aussage der Stadtverwaltung, die Wohnräume in diesem Lager seien in nahezu allen Fällen geradezu vorbildlich in Ordnung, erscheint fraglich wenn nicht sogar zynisch: Erstellt wurden die Baracken in einer späten Phase des II. Weltkriegs als provisorisches, paramilitärisches Führungslager und kamen dann nach Kriegsende als Notunterkünfte für Obdachlose des Bombenkrieges aus benachbarten Großstädten und für Flüchtlinge zum Einsatz. Nach fast 70 Jahren wechselnder Einsatzzwecke und Leerstandzeiten dürfte trotz aller in der Zwischenzeit durchgeführten „Renovierungs“- und Reparaturmaßnahmen das physische Ende dieser Bauten als akzeptable menschliche Behausung eigentlich schon längst erreicht sein. Entsprechend ist auch ein weiteres, ähnlich gebautes und genutztes „Waldlager“ in der der Nähe direkt nach Ende der dringlichsten Wohnungsnot in den sechziger Jahren abgerissen worden.
Anscheinend hat dem letzten jetzt noch genutzten Barackenlager Am Sondert der „Charme“ seiner Lage das Überleben bis heute gesichert: Weit abgelegen von der städtischen Wohnbebauung und versteckt in einem Waldgebiet liegend sind das Objekt und seine Bewohner für die Ratinger Bürger praktisch „unsichtbar“. Selbst Spaziergänger finden ob des Lärms der nahe am Lager vorbeiführenden Autobahn A3 eher selten den Weg dorthin. Außerdem werden die Bewohner, die in der Regel wohl kaum über ein eigenes Fahrzeug verfügen, so effektiv vom städtischen Gemeinleben abgeschnitten. Selbst eine eigene Haltestelle für die einzige am Lager vorbeiführende Buslinie ist in den langen Jahren der jetzigen Nutzung als Asylbewerberunterkunft trotz durchaus einfach vorhandener technischer Möglichkeit nie eingerichtet worden. Somit scheint der Name der Gemarkung „Am Sondert“ gleichzeitig auch Programm zu sein: Absondern von unerwünschten und als nicht vorzeigbar betrachteten Mitbürgern unter möglichst widrigen Bedingungen!
Ratingen rühmt sich, Gäste und Besucherfreundlich und warmherzig zu empfangen. Dies sollte dann aber auch für alle Menschen gelten – egal aus welchen Gründen sie ihren Weg zu uns fanden oder hier hin geschickt wurden.
Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen
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30.03.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zum Thema Tierheim
Die Ratinger Linke steht dem Thema Tierheim grundsätzlich nicht negativ gegenüber. Die zu findende Lösung muss aber wirtschaftlich vertretbar sein und sollte nicht auf Ratingen beschränkt sein. Hier besteht die Möglichkeit, den Kreis Mettmann mit ins Boot zu holen. So sollte auf Kreisebene der nachhaltige Bedarf für eine solche Einrichtung ermittelt und mit vorhandenen Angeboten abgeglichen werden. Wenn sich dann bei dieser Erhebung herausstellt, dass auf Dauer ein echter Zusatzbedarf vorhanden ist, sollte der Kreis die Initiative ergreifen, um die entstehenden Kosten über die Kreisumlage gleichmäßig auf alle Kommunen des Kreises zu verteilen, die dann diese Einrichtung auch nutzen können.
Wenn wirklich ein weiteres Tierheim im Kreis erforderlich sein sollte, könnte sich die Stadt Ratingen um den Standort bemühen und ihrerseits ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen, das sich im kommunalen Eigentum befindet und für sonstige bauliche Aktivitäten nicht zu nutzen ist. Hierbei denkt die Ratinger Linke z.B. an die landwirtschaftlich nicht mehr genutzte Liegenschaft der Stadt an der Broichhofstraße in Ratingen West "Gut Großbroichhof ". Dieser seit Jahren dem Verfall überlassene ehemalige Bauernhof wird nicht mehr genutzt und ist auch nicht als Bauland verwertbar. Die Lage ist verkehrstechnisch zentral und es gibt keine direkte Nachbarschaft, die durch die Einrichtung eines Tierheimes in diesem Anwesen gestört und belästigt würde. Als Gegenleistung für die pachtfreie Bereitstellung des Grundstückes könnte der Kreis als Investor dieser Einrichtung die Stadt Ratingen von der Beteiligung an den Um- / Ausbaukosten freistellen.
Manfred Evers Dr. Karl Mühlsiepen _____________________________________________________________________________________Seitenanfang
12.03.2010 Pressemitteilung Ratinger Linke spricht Evers das Vertrauen aus
Auf einer gemeinsamen Sitzung des SprecherInnenrates und der Mitglieder der ehemaligen Fraktion der Ratinger Linke wurde Manfred Evers einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Desweiteren wird Frau Cemaloglu aufgefordert, ihr über die Liste der Ratinger Linke gewonnenes Ratsmandat niederzulegen. Der von bestimmten politischen Kreisen erhoffte Zerfall der Ratinger Linke, durch den wohl schon längerfristig eingefädelten Übertritt von Frau Cemaloglu zur SPD zwecks Auflösung der Ratsfraktion Ratinger Linke, wird es nicht geben. Die Ratinger Linke wird unter den nunmehr erschwerten Bedingungen ihre erfolgreiche Arbeit weiter fortsetzen.
Für den SprecherInnenrat der Ratinger Linke Karin Döppeler Marc Schönenbach Dr. Karl Mühlsiepen Helmut Neunzig Norbert Prager
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09.03.2010 Pressemitteilung der Ratinger Linke zum Besuch der neuen Feuer- und Rettungswache in Ratingen
Ratinger Linke besuchte neue Feuer- und Rettungswache
Mitglieder der Fraktion Ratinger Linke haben am Montagabend die neue Feuer- und Rettungswache am Voisweg besucht. Bei einem fast dreistündigen ausgesprochen informativen Rundgang unter Leitung des Abteilungsleiters vorbeugender Brandschutz / Technik - Joachim Herbrand - konnten sich die TeilnehmerInnen einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr verschaffen . Besonders die technische Ausstattung rief das Interesse hervor. Am Ende des Besuchs war man sich einig, dass sich Ratingen auf eine hochmotivierte Feuerwehrtruppe verlassen kann und die moderne neue Wache ein wichtiger Pfeiler für die Sicherheit der Ratinger Bevölkerung ist. Die Ratinger Linke wird auch zukünftig die Feuerwehr auf der politischen Ebene mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln stets tatkräftig zu unterstützen.
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26.02.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke zur Vorlage Rathaussanierung/-neubau
Wir sind froh, nach unseren Anfragen endlich eine Antwort erhalten zu haben. Der Inhalt der Vorlage überrascht uns nicht, da die Intention der Verwaltung aus der Vergangenheit und gezielten Indiskretionen aus den letzten Wochen bekannt war. Nach einer ersten oberflächlichen Durchsicht der umfangreichen und schwer verständlichen Vorlage ist zu vermuten, dass es der Verwaltung nach intensiven Bemühungen gelungen ist, einen externen Berater zu finden, der in einem Gefälligkeitsgutachten zum gewünschten Ergebnis kommt.
Die Qualität des Gutachtens lässt Zweifel aufkommen, da die Verfasser weitestgehend ohne kritische Prüfung auf Material für die Bewertung zurückgreifen, das nicht von ihnen selbst erarbeitet wurde. Es hat den Anschein, dass bei der Kostenermittlung für die Neubauvariante noch immer keine realistische Planungskonzeption vorhanden ist. Bei der Sanierungsvariante wird eine nicht erstrebenswerte Luxussanierung favorisiert und die dabei unterstellten Risiken werden überbewertet. Die nunmehr erstmals im Detail in die Darstellung aufgenommene NKF - Betrachtung bedarf einer besonders kritischen Prüfung, da hier durch die Manipulation der Berechnungsparameter (Zinssätze, Laufzeiten, Vergleichsmieten, Restnutzungsdauer, Betriebskosteneinflüsse usw.) im vorliegenden Fall fast jedes gewünschte Ergebnis zu erzielen sein dürfte.
Außerdem ist bei der Vorlage zu beanstanden, dass hier nur zwei der grundsätzlich denkbaren Varianten, nämlich die Luxussanierung und der Neubau am jetzigen Standort, bewertet werden, es fehlen im Vergleich aber denkbare Varianten wie: Neubau an anderem Standort, eine PPP - Variante – die von der Ratinger Linke nicht favorisiert wird - oder eine Verwaltungsunterbringung zur Miete.
Eine Eigeninvestition in einer Größenordnung von wesentlich mehr als 20 Millionen Euro ist wegen der sich daraus ergebenden Neuverschuldung für die RL unvorstellbar.
Manfred Evers Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender SB AK Rathaus
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26.02.2010 Pressemitteilung der Fraktion Ratinger Linke zu dem Verfahren "Markt 17 - 20"
Die Fraktion Ratinger Linke hat im Zusammenhang mit diesem Projekt einige Anmerkungen, Fragen und Anregungen:
Fachleute aus der Immobilienbranche wissen, dass in historischen Quartieren ein Wettbewerb, wie er in diesem Fall ausgeschrieben wurde, grundsätzlich kein verwertbares Konzept hervorbringt, weil hier der potentielle Investor durch die Wettbewerbsvorgaben bezüglich der Wirtschaftlichkeit des Objektes eine anspruchsvolle quartierskonforme Architektur in aller Regel nicht ermöglicht.
Weiterhin ist dieses Grundstück wegen seiner Lage an einer Straße mit erheblichen Höhenunterschieden weitestgehend ungeeignet, die Vorgabe der Schaffung einer großflächigen niveaugleichen Verkaufsfläche bei gleichzeitiger Fassadenoptimierung zu erfüllen.
Außerdem absolut unverständlich ist die Rücksichtnahme des Grundstückseigentümers bei der Planung auf eine Bank, die offensichtlich wegen gravierender Probleme nach einer missglückten Fusion und den daraus resultierenden Finanzproblemen nicht in der Lage ist, sich wirklich ernsthaft mit ihrem Filialstandort Ratingen zu befassen und kreativ an einer städtebaulichen Lösung an diesem Standort mitzuwirken. Hier hätte man auch mehr Engagement der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung erwarten müssen, um der Bank evtl. einen Dritten Standort zu erschließen
Es gibt aber nach Auffassung der Ratinger Linke noch ein ganz wesentliches Kriterium, warum dieses Projekt nicht aus den Startlöchern kommt. Könnte es sein, dass eine städtebaulich erstrebenswerte Lösung für dieses Gebiet daran scheitert, dass es losgelöst vom gesamten Altstadtquartier betrachtet wird? Hatten wir vergleichbare Probleme nicht schon bei der Umsiedlung der City-Bank und der Sanierung der Eckbebauung an der Bechemerstraße?
Es ist typisch für Ratingen, solche Projekte klientel-/ einzelinteressenbezogen anzugehen und sich dann später zu fragen, wer für die gemachten Fehler verantwortlich zeichnet. Das Erscheinungsbild des historischen Marktes in der Altstadt wurde schon vor Jahrzehnten durch das architektonisch unpassende Hotel Markt 20 geschädigt und die eingereichten Neubauentwürfe waren auf dem besten Wege, genau diese Richtung weiter zu verfolgen. Gut, das es wenigstens eine Fachjury gab, die das erkannt hat! Insoweit ist wohl die Aussage der Verwaltung zu verstehen, dass man selbst aus diesem missglückten Verfahren wertvolle Anregungen erhalten hätte. Hoffentlich zieht man daraus auch die Erkenntnis, wie man so etwas auf keinen Fall angehen soll.
Die Ratinger Linke ist aber leider nicht davon überzeugt, dass der erzwungene Beschluss, nun der Verwaltung wieder das alleinige Handeln zu überlassen, eine wirklich zielführende Entscheidung war. Wir erinnern in diesem Zusammenhang nur an die Leistungen der Verwaltung in Sachen "Rathaussanierung" und glauben nicht, dass dieses Projekt einen wesentlich anderen Verlauf nehmen wird. Wir schlagen daher vor, dass sich die Verwaltung einmal kurzfristig darüber informiert, was andere Kommunen im Rahmen der "Förderungsrichtlinien Stadterneuerung 2008" für Projekte angeschoben und außerdem vom Bund / Land gefördert bekommen haben. Dabei geht es mit Unterstützung der EU um Handlungs- und Förderungsschwerpunkte für die Stadtentwicklung und Stadterneuerung, also um die Stärkung von Innenstädten in ihrer städtebaulichen Funktion, insbesondere auch in historischen Ortskernen. Hier erschließt sich eine Quelle, sowohl für die Planungen als auch die spätere Umsetzung, Zuschüsse aus öffentlichen Töpfen zu generieren, die es ermöglichen, den scheinbaren Widerspruch zwischen anspruchsvoller quartiersbezogener Architektur und wirtschaftlicher Verwertbarkeit zu lösen. Von solchen Ansätzen hört man hier in Ratingen nichts, es sei denn, der Investor selbst (z.B. LEG) kennt diese Finanzquellen und die Wege zur Erschließung.
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15.02.2010 Antrag der Fraktion Ratinger Linke zum "Baugebiet Felderhof" (Vorlage 55/2010)
Betr.: Flächennutzungsänderung Ratingen – West, "Wohngebiet Felderhof"
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, eine nach unserem Kenntnisstand zumindest in Teilen unzutreffende Berichterstattung in der örtlichen Presse zum aktuellen Sachstand der geplanten Veränderungen im "Baugebiet Felderhof" in Ratingen West (Vorlage 55/2010) führt in der Bevölkerung der benachbarten Wohnquartieren zu einer erheblichen Verunsicherung. Zum Zwecke der notwendigen Information und zur Sicherstellung der Einhaltung der berechtigten Interessen der betroffenen Bevölkerung stellt die Fraktion Ratinger Linke folgenden Antrag: Die Verwaltung wird zum frühest möglichen Zeitpunkt eine Bürgerversammlung einberufen und die betroffene Bevölkerung sowohl der angrenzenden Siedlung am Grünen See, der bereits vorhandenen Nachbarsiedlung Felderhof und der Siedlung Am Kleinen Rahm über die geplanten Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes umfassend unterrichten. Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang der Bevölkerung durch ein Gutachten eines vereidigten Sachverständigen darüber informieren, welche Auswirkungen der geplante Schallschutz (Vorlage 19/2010) auf die vorhandene Bebauung beiderseits der Bahntrasse haben wird. Weiterhin wird die Verwaltung lückenlos darüber Auskunft erteilen, welche Altlasten ursprünglich in dem neuen Baugebiet Felderhof vorhanden waren und wer diese Altlasten wann und wohin nachweisbar entsorgt hat. Die Verwaltung wird durch eine rechtsverbindliche Stellungnahme des Ingenieurbüros, das den letzten Generalentwässerungsplan der Stadt Ratingen erstellt hat, nachweisen, dass durch den Anschluss dieser hier ursprünglich nicht vorgesehenen kleinteiligen Bebauung und die damit verbundene Zunahme der versiegelten Flächen keine weitere Verschärfung der schon jetzt bei mittelschweren Regenereignissen unterdimensionierten Entwässerung in Ratingen West zu erwarten sein wird, bzw. in welchem Umfang Investitionen erforderlich werden. Die Verwaltung wird durch Einbeziehung der geplanten Neubaumaßnahme "Felderhof" in das zu beauftragende Verkehrsgutachten im Zusammenhang mit der möglichen Schließung des "Bahnüberganges Sandstraße" (Vorlage 221/2009) ergründen, welche verkehrstechnischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um auch in den Hauptverkehrszeiten eine problemlose Anbindung des geplanten Neubaugebietes an die Volkardeyerstr. zu garantieren. Manfred Evers Jürgen Karrenberg Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger BA Ratingen-West
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10.02.2010 Stellungnahme des SprecherInnenrates der Ratinger Linke zu einer Presseerklärung der Landtagskandidatin Susanne Stocke, Bündnis 90/ Die Grünen, in dem sie das Bundesverfassungsgericht zu dem Hartz IV-Urteil gratuliert
Populistisches Rosinenpicken Da hat das Bundesverfassungsgericht nun das gesamte System der Ermittlung des „Regelbedarfs“ nach Hartz IV in Frage gestellt und die Politik aufgefordert, für eine menschenwürdige Grundversorgung aller Betroffenen zu sorgen. Für die Parteien, die Hartz IV initiierten (SPD und Grüne) und anschließend verwalteten (CDU und SPD), ist dies ein offensichtliches Armutszeugnis: Haben sie es doch wieder einmal nicht geschafft, ein Gesetz so auf den Weg zu bringen oder später so zu verändern, dass es verfassungskonform ist und zumindest sozialen Grundanforderungen entspricht.
Die Reaktionen der Ertappten ist symptomatisch: Eine oder mehrere (scheinbar unverfängliche) Rosinen aus dem Urteil herauspicken, darüber schwadronieren und den gesamten (für die eigene Politik unangenehmen) Rest einfach totschweigen. So äußerte sich dann auch Susanne Stocks von den Grünen gestern: Das Urteil ist ein Glücksfall für die Kinder – Rest ist Schweigen. Kein Wort zu der Tatsache, dass auch die Kinderregelung ein Teil der Rot-Grünen-Hartz-IV-Gesetzgebung von 2005 war und kein Wort dazu, dass das Gericht auch für die anderen Betroffenen die menschenwürdige Versorgung fordert. Aber während man mit einem „Herz für Kinder“ leicht punkten und vom wahren Kern ablenken kann, sind Forderungen nach einer (großzügigen) Neuberechnung des Bedarfs von Langzeitarbeitslosen nicht opportun. Denn in der Stimmungslage über den Stammtischen wird diese Gruppe von Mitmenschen immer noch größtenteils als Faulenzer und Sozialschmarotzer angesehen. Wer für deren berechtigte Forderungen kämpft, kommt bei der eigenen Klientel nicht gut an!
Die RATINGER LINKE fordert – wie auch schon vor dem Urteil - eine Sicherung aller Betroffenen, die ihnen ein menschwürdiges Leben und die volle Teilnahme am Gemeinschaftsleben erlaubt. Die mögliche Gefahr eines Missbrauchs kann – wie auch beim Thema Steuerhinterziehung – bekämpft werden.
Für den SprecherInnenrat Dr. Karl Mühlsiepen
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03.02.2010 Stellungnahme der Fraktion Ratinger Linke, zu der Aussage von Bürgermeister Birkenkamp, das Gebäude, in dem die Polizeihauptwache untergebracht ist, seitens der Stadt zu kaufen.
Die Ratinger Linke ist etwas überrascht, dass Bürgermeister Birkenkamp schon laut über evtl. Kaufabsichten der Stadt bzgl. des Gebäudes der Polizeiwache an der Düsseldorfer Straße nachdenkt. Gerade Birkenkamp reagiert doch immer allergisch, wenn aus den Reihen der Politik über „Eier„ –insbesondere Grundstücksgeschäfte - diskutiert wird, die noch gar nicht gelegt sind. Grundsätzlich unterstützt die Ratinger Linke die Absicht, das Gebäude zu erwerben, in dem die Dienststelle der Polizei untergebracht ist. Hierdurch würde die Stadt dem erklärten Ziel, eine städtebaulich optimierte Gesamtlösung für das Quartier Wallstr. / Düsseldorfer Str. / Busbahnhof zu finden, wesentlich schneller und problemloser näher kommen.
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28.01.2010 Anfrage der Ratinger Linke betreffend des evtl. Umzuges der Firma CEMEX nach Düsseldorf
Betr.: Wirtschaftsförderung Ratingen; möglicher Abgang Firma CEMEX AG
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
aus der örtlichen Presse war zu erfahren, dass es möglicherweise zu einer Abwanderung eines größeren Unternehmens aus Ratingen nach Düsseldorf kommt.
Dazu hat die Fraktion Ratinger Linke folgende Fragen:
Seit wann sind die Abwanderungsabsichten der CEMEX AG der Verwaltung der Stadt Ratingen bekannt?
Hat die Firmenleitung mit der Verwaltung über die Gründe gesprochen, die zu den Überlegungen zur Verlagerung des Firmensitzes geführt haben?
Warum ist für dieses Unternehmen ein Standort in unmittelbarer Nähe zu Ratingen mit höheren Gewerbesteuersätzen so attraktiv?
Gab es für die Wirtschaftförderung der Stadt Ratingen tatsächlich keine Möglichkeiten, dieses Unternehmen an den bisherigen Standort zu binden und damit der Stadt einen wichtigen Gewerbesteuerzahler zu erhalten?
Ist von der Wirtschaftsförderung ein ernsthafter Versuch unternommen worden, das Unternehmen mit den Eigentümern von in Ratingen leerstehenden Gewerbeimmobilien zusammen zu führen?
Gibt es eventuell in der unmittelbaren Nachbarschaft von CEMEX in Tiefenbroich noch weitere namhafte Unternehmen, die sich mit Abwanderungs-/ Schließungsgedanken tragen?
Hat es in der letzten Zeit in diesem Gewerbegebiet Eingriffe in die Nutzungsmöglichkeiten von Grundstücken oder neue Sortimentsfestlegungen in Flächennutzungsplänen oder Bebauungsplänen gegeben, die Unternehmen einschränken und möglicherweise Reaktionen der Gewerbetreibenden erwarten lassen?
Ist die verkehrstechnische Anbindung des Gewerbegebietes Tiefenbroich zukunftsorientiert und den Erfordernissen der dort ansässigen Unternehmen entsprechend?
Die Fraktion der Ratinger Linke bittet möglichst kurzfristig um eine aussagefähige Beantwortung. Mit freundlichen Grüden Manfred Evers Jürgen Karrenberg Gabi Evers Fraktionsvorsitzender sachkundiger Bürger sachkundige Bürgerin Wirtschaftsförderungsausschuß BA Tiefenbroich
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26.01.2010 Pressemitteilung der Ratinger Linke zum Vorschlag der CDU eine "Tier-Tafel" einzurichten
Ratinger Linke unterstützt CDU-Vorschlag
Der Vorschlag, eine „Tier-Tafel“ für Ratingen zu gründen, findet die Unterstützung der Ratinger Linke. Hier könnte sich die Ratinger Tierhilfe tatkräftig einbringen. Ferner gibt es noch mehr Möglichkeiten, Menschen, die aus finanziellen Gründen ihre Tiere abgeben müssten, zu helfen (evtl. Stundung der Hundesteuer, Übernahme von Tierpatenschaften).
Ein „Tierheim für Ratingen“ war vor einiger Zeit bei der Tierhilfe Ratingen schon einmal Thema, wurde dann aber aufgrund der immensen Kosten (Bau, Kauf oder Miete; Personalkosten sowie alle möglichen Folgekosten) schnell wieder zu den Akten gelegt. Und bis heute hat sich daran nichts geändert, im Gegenteil. Die finanziellen Rahmenbedingungen für die Stadt sind enger geworden. Die Bürger Union spielt mit den Emotionen der Ratinger Tierfreunde, ohne in irgendeiner Form die Finanzierung (incl. aller jährlich wiederkehrender Folgekosten) darzustellen.
Wenn man unbedingt das Thema „Tierheim“ weiter bearbeiten möchte, wäre dies eher eine Angelegenheit, die auf Kreisebene angesiedelt werden sollte.
Karin Döppeler Manfred Evers Mitglied des SprecherInnenrates Fraktionsvorsitzender
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07.01.2010 Anfrage der Ratinger Linke zur Rathaussanierung
Betr. Sanierung und Modernisierung des Rathauses Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die ausführliche Berichterstattung in der örtlichen Presse vom heutigen Tage zum Thema Rathaussanierung und sonstige Hinweise aus der "Gerüchteküche" veranlassen die Ratinger Linke, erneut einige Fragen an Sie zu richten:
Ist es zutreffend, dass die Verwaltung sich an den Beschluss des Rates, einen Arbeitskreis Rathaus einzurichten und diesen grundsätzlich als erste Institution über alle wichtigen Zusammenhänge bezüglich der beschlossenen Rathaussanierung zu unterrichten, nicht (mehr) gebunden fühlt?
Ist es zutreffend, dass der Verwaltung ein Gutachten neueren Datum zum Thema Brandschutz im bestehenden Rathaus vorliegt, das zu dem Schluss kommt, eine Nutzung des Rathauses dürfe aus brandschutztechnischen Gründen (Kabelkanäle- und -schächte) nicht stattfinden?
Gibt es dann auch eine Stellungnahme der Feuerwehr Ratingen zu diesem Gutachten?
Halten Sie es für demokratisch und förderlich, wenn der Rat im Detail aus der Presse erfährt, was die Verwaltung unternimmt, um mit großer Mehrheit gefasste Ratsbeschlüsse zu unterlaufen?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender Mitglied AK Rathaus ____________________________________________________________________________________Seitenanfang 04.01.2010 Anfrage der Ratinger Linke zum Ausländeramt Mettmann
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
die von Ihnen getätigte und im September vom Kreisausländeramt bestätigte Äußerung, dass sich bei Einladungen von Besuchern aus visumspflichtigen Ländern nach der Verlagerung an den Kreis nichts ändern würde, scheint wohl ab 2010 nicht mehr zu gelten. So wurde heute – 04.01.2010 – Herrn Kumarasamy mitgeteilt, dass er seine Ehefrau im Rahmen des Ehegattennachzuges nicht einladen könne, da sein Einkommen nicht ausreichen würde. Der von ihm zu erzielende Netto-Verdienst müsse sich auf 1.760 Euro belaufen. Das ist wesentlich mehr, als die angeblich geltenden alten Ratinger Sätze. Nach den bis zur Verlagerung des Ausländeramtes zum Kreis Mettmann geltenden Einkommenssätzen hätte das Einkommen von Herrn Kumarasamy für einen Nachzug seiner Ehefrau eindeutig genügt.
Bei einem anderen heute nachgefragten Fall - bei dem es um eine einfache Einladung von einer Person ging - belief sich das zur Verfügung stehen müssende Nettoeinkommen (zweiköpfige Familie; einer erzielt Einkommen) auf 2.100 Euro. Hier wurde zugrunde gelegt: Belastung für Abzahlung eines Baudarlehens sowie Heizkosten: insgesamt 1000 Euro. Bei solchen verlangten Einkommenssummen dürfte es zukünftig kaum möglich sein, Besucher aus visumspflichten Ländern einzuladen. Außerdem frage ich als seit 38 Jahren Beschäftigter des öffentlichen Dienstes, verheiratet mit einer Beamtin, wo bzw. in welcher Branche solche Nettoeinkommen erzielt werden können – diese Frage ist übrigens ernst gemeint!
Es wird daher um Antwort geben, welche Einkommenssätze nunmehr gelten.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers Fraktionsvorsitzender
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Betr.: Weiterer Planungsmangel beim Neubau Feuer-/Rettungswache
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, aus der örtlichen Presse war zu erfahren, dass es möglicherweise einen weiteren gravierenden Planungsfehler beim Neubau der Feuer- / Rettungswache der Stadt Ratingen gibt.
Dazu hat die Ratinger Linke folgende Fragen und Anregungen:
Wie kann es sein, dass es beim ersten großen Schnee nach dem Umzug in die neue Wache Probleme beim Ausrücken von Einsatzfahrzeugen über die "Alarmausfahrt" gibt?
Was kann an der Alarmausfahrt technisch geändert werden, damit sich diese Probleme nicht wiederholen? (Gefälle verändern oder Ausfahrt mit Straßenheizung nachrüsten)
Warum hat unsere Feuerwehr bei der Größe des neuen Betriebsgeländes offensichtlich kein eigenes Fahrzeug, das mit einem Schneeschieber und Kehrbesen ausgerüstet werden kann?
Ist sichergestellt, dass zu jeder Zeit die "sonstigen Ausfahrten" der Feuerwehr über angrenzende Straßen ohne Behinderung der voluminösen Einsatzfahrzeuge erfolgen kann? Nach unserem Kenntnisstand gibt es immer wieder erhebliche Engpässe durch falsch parkende Verkehrsteilnehmer während der Betriebszeit der Gewerbetreibenden in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Zur uneingeschränkten Sicherstellung der Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr bitten wir um Beantwortung der gestellten Fragen und schnellstmögliche Beseitigung der vorhandenen Probleme durch geeignete Maßnahmen.
Mit freundlichen Grüßen
(Manfred Evers) Fraktionsvorsitzender
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21.12.2009 Wahlen bei der Ratinger Linke
Am Montagabend, 21.12., hat die Jahreshauptversammlung der Ratinger Linke stattgefunden. Neben dem Rechenschaftsbericht des SprecherInnenrates standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Nach den Neuwahlen besteht der SprecherInnenrat nunmehr aus folgenden Personen: Helmut Neunzig, Dr. Karl Mühlsiepen, Karin Döppeler, Norbert Pranger und Marc Schönenbach.
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15.12.209 Der Stadtrat der Stadt Ratingen hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig, bei sieben Enthaltungen, die Gutscheinregelung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ersatzlos gestrichen.
Die Ratinger Linke möchte an dieser Stelle all denen danken, die sich in den letzten Jahren für die Abschaffung dieser Regelung eingesetzt haben. ___________________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang
10.12.2009 Stellungnahme der Ratinger Linke zur Beteiligung der Stadtwerke Ratingen GmbH an dem „Green GECCO“-Projekt
Es ist prinzipiell einmal eine grundsätzliche Frage, die - unabhängig von der wirtschaftlichen Betrachtung - zu klären ist: Will man sich - aus welchen Gründen auch immer - zur Finanzierung eines "ökologisch-deklarierten Feigenblattes" hergeben?
Das Vorhaben ist nur unter einem Gesichtspunkt zu sehen: Einer ökologisch-nachhaltigen Wirksamkeit des Projektes. Die erscheint jedoch äußerst zweifelhaft. Die unter dem "ökologischen" Aspekt durchgeführten und angestrebten Projekte sind äußerst zweifelhaft. Da gibt es einerseits z. B. das Biomasse-Heizkraftwerk mit Anlage zur Trocknung von Holzpellets im Kreis Siegen-Wittgenstein, dass das für die Verfeuerung benötigte Holz aus Kurzumtriebsplantagen generiert, die in Abständen von rund zehn Jahren gerodet und neu angepflanzt werden. Ein Verfahren, das von Forstleuten und Naturschutzverbänden massiv kritisiert wird. Dann wiederum die Biogasanlage in Güterglück (Sachsen-Anhalt). Vornehmlich nämlich ist dort Maissilage im Einsatz. Der benötigt extrem viel Kunstdünger und dieser belastet das Grundwasser mit Nitraten und Phosphaten.
Kommen wir jetzt zum ökonomischen Teil, und diesen sehen wir nicht als erstrebenswert. Wie aus dem nachgereichten Gutachten hervorgeht, wird höchstens mit einer "marktüblichen" Verzinsung des Kapitals gerechnet. Hierbei sind aber die Risiken, die der Betrieb solcher Projekte, wie z. B. die Kosten der Rohstoffe und deren unkalkulierbare Preisentwicklung, Kosten für den Betrieb und ggf. die Weiterentwicklung der Anlage usw. einfach nicht abschätzbar, da Daten über einen längeren Zeitraum nicht vorliegen. Das geht auch eindeutig aus der Stellungnahme hervor. Hinzu kommen politische Faktoren auf lokaler Ebene, die nicht zu kalkulieren sind. Es ist in der Vergangenheit bereits bei der Errichtung derartiger Anlagen zu Protesten der örtlichen Bevölkerung gekommen. Es kann hier jetzt nicht auf die einzelnen Nachteile (aus Sicht der betroffenen Bürger) eingegangen werden. Man muß jedoch bedenken, dass solche Widerstände zu einer erheblichen und unkalkulierbaren Verteuerung des Projektes führen können.
Hinzu kommt, dass die beteiligten Stadtwerke weder auf die Auswahl der Projekte noch deren Realisierung und Steuerung einen Einfluss haben. Das ist nicht nur unter allgemein politischen Aspekten bedenklich, sondern auch unter Rendite- und Risikogesichtspunkten ein schwerwiegender Nachteil.
Als einzig positiver Aspekt wäre zu sehen, dass eine gewisse "Risikostreuung" über mehrere Projekte erfolgt, die ansonsten die SW Ratingen nicht vornehmen könnten.
Ein weiterer Nachteil ist, dass die komplette Steuerung des Projektes ausschließlich durch die RIG erfolgt. Somit bleibt den beteiligten Stadtwerken nichts anderes übrig, als die von dort vorgenommen Maßnahmen (incl. z. B. der Steuerung von Kosten, Belastungen usw. und deren Abwälzung auf die Beteiligten an diesem Projekt) ohne weitere Möglichkeit zur Einflussnahme hinzunehmen. Für Finanzfachleute eine nicht hinzunehmende Situation.
Würde einem Privat-/Geschäftsmann ein derartiges Projekt zur Finanzierung im Rahmen eines Darlehens vorlegt werden, müsste er dies zwangsläufig ablehnen. Auf der einen Seite eine noch gerade "marktgängige" Verzinsung; dem auf der anderen Seite ein schlecht einzuschätzendes Risiko gegenübersteht, bei gleichzeitiger Unmöglichkeit des Einwirkens vonseiten der "Kapitalanleger".
Bleibt einzig und allein der "publikumswirksame" Erfolgt, also eine Art Marketingmaßnahme zur Verbesserung des Images der SW Ratingen. Aber warum sollten wir einem "ökonomischen Feigenblatt", dass sich die RWE umhängen wollen, zu Lasten unserer Stadt zustimmen? Denn darauf führt das ganze doch hinaus. Die RWE wollen nach außen hin sich den Anschein des vom Saulus zum Paulus gewandelten Unternehmens geben. Wobei der ökologische Nutzen zu bezweifeln ist. Das könnte RWE ja auch gerne aus deren prall gefüllten Unternehmenskassen machen. Was jedoch nicht einzusehen ist, ist, dass die örtlichen SW sich auf ein fragwürdiges, schlecht risikotechnisch einzuschätzendes und ökonomisch allenfalls durchschnittlich ertragreiches Unternehmen einlassen sollten. Vielleicht um sich ebenfalls eine Art "ökologisches Feigenblatt" umzuhängen?
Auch wenn zu der ganzen Angelegenheit noch einiges zu sagen wäre, kommen wir zu dem Resumee: Die Beteiligung ist abzulehnen, da sie wirtschaftlich sinnlos, ökologisch fragwürdig und risikobelastet ist.
Neben den Anmerkungen zum konkreten Beteiligungsantrag hat die Ratinger Linke auch noch große grundsätzliche Bedenken gegen jegliche Intensivierung von Verflechtungen mit einem der vier großen Energieversorgungsmonopolisten. Diese Quasimonopolisten haben uns in der Vergangenheit nachhaltig bewiesen, dass nicht eine preisgünstige Energieversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sondern die Gewinnmaximierung das vorrangige Unternehmensziel ist. Die strikte Unabhängigkeit von solchen Unternehmen war und bleibt das Ziel der Ratinger Linke.
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27.11.2009 Antrag der Ratinger Linke zur Abschaffung der Gutscheinregeleung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Betr.: Gutscheinregelung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Fraktion der Ratinger Linke im Stadtrat beantragt, die Gutscheinregelung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ersatzlos zu streichen und stattdessen den Betroffenen Bargeld auszuzahlen.
Gründe: In der letzten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, dass es in einzelnen Geschäften Probleme bei der Auszahlung von Restbeträgen –statthaft immerhin bis zu 10 Prozent höchstens 2,50 Euro - gab. Außerdem gibt es immer wieder Unstimmigkeiten darüber, welche Artikel/Gegenstände denn nun mit den Gutscheinen erworben werden dürfen. Oftmals sind die Betroffenen gezwungen, etwas zu kaufen, was sie eigentlich weder brauchen noch wollen, um den auf dem Gutschein vermerkten Einkaufsbetrag "glatt" zu erreichen (s.o. "Restbeträge"). Zudem werden die Gutscheine nicht in allen Geschäften in Ratingen angenommen. Auch nicht unerwähnt bleiben soll in dem Zusammenhang die ständige Offenlegung des Status "kein Bargeld" vor fremden Augen und Ohren; ganz besonders bei Neulingen an den Kassen, die sich in die Geheimnisse der Sozialgutscheine vor einer immer länger werdenden Kassenschlange einarbeiten lassen (müssen).
Manfred Evers gez. Sadiye Cemaloglu Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzende
____________________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 27.11.2009 Anfrage der Ratinger Linke zum Stand Sanierung Rathaus
Betr. Sanierung und Modernisierung des Rathauses
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Kommunalwahl ist gelaufen, der Verwaltungsalltag nimmt wieder seinen gewohnten Lauf. Bei der Durchsicht der fixierten Sitzungstermine wurde von uns allerdings festgestellt, dass bislang für den Arbeitskreis Rathaus keine Sitzung vorgesehen ist.
Durch Ratsbeschlüsse und die eindeutigen Aussagen aller Parteien / Wählergemeinschaften bei der letzten Kommunalwahl wurde unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die überfällige Sanierung / Modernisierung der Bausubstanz unseres ja wohl die Gesundheit der Mitarbeiter gefährdenden Rathauses jetzt unverzüglich in Angriff genommen werden sollte.
Wann ist also damit zu rechen, dass der zunächst damit zu befassende "Arbeitskreis Rathaus" über den Stand der Planung, Bauvorbereitung und insbesondere den aktuell zu erwartenden Kostenumfang informiert wird?
Es ist nicht hinnehmbar, dass von verschiedensten Stellen in der Presse schon wieder Zweifel an einer tatsächlichen Realisierung versteckt hinter dem Hinweis auf immense Kostensteigerungen z.B. durch eine zwischenzeitlich in Kraft getretene neue Wärmeschutzverordnung in die Öffentlichkeit getragen werden.
Wir bitten darum, die Bauverwaltung anzuweisen, der durch Ratsbeschluss festgeschriebenen Informationsverpflichtung nachzukommen und den zuständigen Arbeitskreis unverzüglich und umfassend über den aktuellen Sachstand zu unterrichten. Dies dürfte noch problemlos vor der Weihnachtspause erfolgen können.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers gez. Sadiye Cemaloglu Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzende
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24.11.2009 Anfrage der Ratinger Linke bezüglich der Homberger Gemeindezentren Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
aus der Homberger Bevölkerung sind die nachfolgenden Fragen an uns gerichtet worden. Um weiteren Gerüchten zuvorzukommen, wird um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen gebeten.
1. Ist es zutreffend, dass die ehemalige Grundschule in der Mozartstraße verkauft werden soll und, wenn ja, soll die erst kürzlich renovierte Turnhalle im Zuge dieses Verkaufs und der Weiterverwertung zusammen mit allen anderen Gebäuden abgerissen werden? 2. Ist es zutreffend, dass bezüglich der Gemeindezentren in Homberg-Süd bereits Gespräche mit externen Organisationen kurz vor einem Abschluss stehen, dergestalt, dass die allfälligen Renovierungskosten von der Trägerorganisation übernommen werden, die dafür das Recht erhält die Angebote und Abläufe innerhalb der zukünftigen Baulichkeiten allein zu bestimmen? 3. Plant die Verwaltung die Homberger Bevölkerung in die Planungen und in die spätere Durchführung des Betriebs eines Bürgerzentrums einzubeziehen und, wenn ja, auf welche Weise soll dies geschehen?
Manfred Evers gez. Dr. Manfred Beck Fraktionsvorsitzender
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16.11.2009 Antrag der Ratinger Linke zur Flughafen-Schallschutzmaßnahmenverordnung vom 08.09.2009
Betr.: 2. FlugLSV, Flugplatz-Schallschutzmaßnahmenverordnung vom 08.09.2009 Hier: Information der betroffenen Bürger durch die Stadt Ratingen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Birkenkamp,
die Fraktion Ratinger Linke stellt folgenden Antrag für den Rat der Stadt:
Die Verwaltung wird beauftragt, alle von der am 14. September 2009 in Kraft getretenen "Zweiten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm" (2. FlugLSV vom 08.09.2009) betroffenen Bürger in Ratingen zu ermitteln. Danach sind diese über die in der völlig neu gefasste Verordnung vorgesehenen Möglichkeiten der Beantragung von Erstattungen bei Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen an schutzbedürftigen Einrichtungen und Wohnungen in allgemein verständlicher Weise in geeigneter Form persönlich zu unterrichten.
In dieser Mitteilung sollte die Stadt Ratingen in der Verwaltung eine Anlaufstelle benennen, bei der sich betroffene Bürger weiteren Rat holen können und Informationen über das formelle Antragsverfahren erhalten. Weiterhin sollte die Stadt Ratingen bei allen zukünftigen Baugenehmigungen in den von der Verordnung betroffenen Baugebieten durch einen beigefügten informellen Hinweis auf die Möglichkeit der Erstattung von besonderen Schallschutzmaßnahmen nach der 2. FlugLSV ausdrücklich aufmerksam machen.
Begründung: Nicht jeder vom Fluglärm betroffene Bürger ist in der Lage, sich permanent über die gesetzlichen und verordnungsmäßigen Änderungen auf dem Gebiet der Flugplatzschallschutzmaßnahmen zu informieren. Es sollte zu den kommunalen Sorgfaltspflichten gehören, Erkenntnisse auf diesem Gebiet, die dem gesundheitlichen Schutz der Bürger dienen, den Betroffenen unverzüglich zur Kenntnis zu bringen.
Manfred Evers gez. Dr. Karl Mühlsiepen gez. Klaus Vienken Fraktionsvorsitzender
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Ampelanlage Düsseldorf Straße/Marggrafstraße
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, die Düsseldorfer Straße ist auch an Wochenenden und in den Morgen- und Abendstunden eine stark befahrene Straße. AutofahrerInnen aus Seitenstraßen haben einen schweren Stand, wenn Sie aus Nebenstraßen auf die Düsseldorfer Straße abbiegen wollen und die Ampelanlagen defekt sind. Dies gilt in noch größerem Maße für FußgängerInnen, die die Haltestellte der Linie 712 erreichen wollen oder die Straßenseite wechseln wollen.
Die Ampelanlage an der Kreuzung Düsseldorfer Straße/Marggrafstraße ist von Freitag, 23.10.09, bis Montag, 26.10.09, im Laufe des Tages komplett ausgefallen.
Die Stadtverwaltung zahlt sehr viel für die städtischen Ampelanlagen und dafür, dass diese bei kurzen Reaktionszeiten durch die Hersteller der Anlagen ständig gewartet und instandgehalten werden.
Warum hat es mehr als zweieinhalb Tage gedauert, bis die Ampelanlage wieder funktionierte? Warum wurde die Anlage durch den Hersteller nicht innerhalb kurzer Reaktionszeit repariert?
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers
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03.11.2009 Pressemitteilung zur Wahl der stellvertretenden Bürgermeister
Auf einer erweiterten Fraktionssitzung zur Vorbereitung der konstituierenden Ratssitzung hat die Ratinger Linke am Montagabend über die Wahl der stellvertretenden BürgermeisterInnen beraten.
Aufgrund des Wahlergebnisses der Kommunalwahl am 30. August 2009 steht der CDU der erste stellvertretende Bürgermeister zu. Tatsache ist aber auch, dass die Bürger Union aus den Kommunalwahlen deutlich als zweitstärkste Kraft hervorgegangen ist. Aufgrund der demokratischen Gepflogenheiten ist die Ratinger Linke der Auffassung – trotz vieler inhaltlicher Unterschiede – dass das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin der Bürger Union zusteht. Des Weiteren sieht die Ratinger Linke durch die Unterstützung der Kandidatin der Bürger Union die Möglichkeit, eines ihrer politischen Ziele – die Abschaffung der Sozialgutscheine – zu erreichen.
Ferner soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Bürger Union die einzige Faktion war, die im Vorfeld ein Gespräch mit der Ratinger Linke über die anstehende stellvertretende Bürgermeisterwahl gesucht hat.
Manfred Evers Sadiye Cemaloglu
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15.10.2009 Pressemitteilung der Ratinger Linke zur Ankündigung des Düsseldorfer Flughafens, daß die Starts und Landungen erhöht werden sollen Jetzt dürften all die eines Besseren belehrt worden sein, die meinten, mit der Berufung von Lutz Lienenkämper zum Verkehrsminister würde eine Verbesserung für die Flughafenanlieger eintreten, da er aus dem ebenfalls vom Flughafen gebeuteltem Meerbusch kommt. Aber auch hier gilt jetstreamförmig*: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Es geht dem Flughafen einzig und allein darum Profit zu erzielen, koste es was es wolle. Und dies sagt ja Flughafenchef Christoph Blume unmißverständlich: Dank der Entscheidung des Verkehrsminister, könne der Flughafen weiter auf seinem Wachstumspfad bleiben. Die Menschen sind nur noch Humankapital, welches sich dem Gewinnstreben von Blume und Co. unterzuordnen hat.
*Besonders auf Linienflügen über größere Entfernungen, beispielsweise zwischen Nordamerika und Europa, ist der Effekt des Jetstreams deutlich spürbar. Da es sich um einen starken und recht verlässlichen Höhenwind handelt, können Flugzeuge ihn nutzen, um eine höhere Geschwindigkeit und auch einen niedrigeren Treibstoffverbrauch zu erreichen. Sowohl Flughöhen als auch Reiserouten werden deshalb an den Verlauf des Jetstreams so angepasst, dass man ihn als Rückenwind nutzen oder als Gegenwind meiden kann
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10.09.2009 Anfrage des Vertreters der Ratinger Linke zur neuen Feuerwache. Die Presseartikel dazu können Sie unter "Presseberichte" nachlesen.
Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2 –6
40878 Ratingen
Betr. Planungs-/ Ausführungsmängel beim Neubau Feuer-/ Rettungswache
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
aus der örtlichen Presse und in verschiedenen Gesprächen habe ich erfahren, dass es beim Bau der zwischenzeitlich im Betrieb befindlichen neuen Feuer- / Rettungswache zu einer ungewöhnlichen Häufung von Planungs-/ Ausführungsmängeln gekommen sein soll. Hier nur eine kleine Auswahl der mir bekannten Beanstandungen, die jedoch keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und bei genauer Betrachtung des Bauobjektes durch einen Sachverständigen sicherlich noch erweitert werden dürfte.
Ich darf Sie als Bürgermeister bitten, mir einmal mitzuteilen, wer bei der Verwaltung für diese Häufung von Mängeln verantwortlich ist, welche Zusatzkosten für die Mängelbeseitigung und unumgänglichen Nachrüstungen anfallen werden, wer diese Mehrkosten zu tragen hat und bis zu welchem Zeitpunkt damit gerechnet werden kann, dass die Feuerwehr eine mängelfreie und funktionierende Unterkunft hat.
Mit freundlichen Grüßen
(Manfred Evers)
____________________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 08.09.2009 Nachtrag zur Pressemitteilung vom 04.09.2009 Ausländeramt Mettmann Nach erneuter Rücksprache mit der Ausländerbehörde des Kreises Mettmann ist mitgeteilt worden, dass ab 1. September die niedrigeren Ratinger Regelsätze kreisweite Anwendung finden. Die Auskunft, die am Donnerstag erteilt worden war, beruhte auf einem Missverständnis. Die Berichterstattung in der Rheinischen Post ist zum Anlaß genommen worden, die zuständigen Mitarbeiter nochmals an die geänderte Ausgangslage zu erinnern.
04.09.2009 Pressemitteilung der Ratinger Linke zu den ersten negativen Erfahrungen mit dem Ausländeramt des Kreises Mettmann Das Ausländeramt der Stadt Ratingen ist bekannter weise zum 1.9.2009 vom Kreis Mettmann übernommen worden. Während der Diskussion, ob eine solche Auslagerung an den Kreis sinnvoll sei, ist von den Befürwortern, vorne weg Herrn Birkenkamp, immer wieder behauptet worden, es werde zu keinen Verschlechterungen für die Betroffenen kommen. U.a. wurde versichert, der Kreis würde die bisher in Ratingen geltenden niedrigeren Einkommensbeträge bei der Abgabe der Verpflichtungserklärung für eingeladene visumspflichtige Personen anwenden. Wer z.B. eine Person aus der Türkei einladen wollte, musste nachweisen, dass nach Abzug von Miete und sonstigen Verbindlichkeiten im Monat 351 Euro (analog zu den Regelsätzen der ARGE gem. SGB II plus 10%) übrig blieben. Bei Ehepaaren erhöhte sich dieser Betrag um 316 Euro auf 667 Euro.
Diese Sätze werden in Mettmann aber nunmehr nicht angewendet. Jetzt muss eine einzelne Personen 1355 Euro am Monatesende übrig haben und zwei Personen 2440 Euro. Wenn man zwei Personen/Besucher einladen möchte, verdoppelt sich dieser Betrag natürlich. Bei diesen Beträgen muß man schon Ackermann oder Eick heißen, um sich Besuch aus dem visumspflichten Ausland einzuladen, selbst wenn es sich dabei nur um ganz einfache Menschen handelt.
Man kann schon nach wenigen Tagen feststellen, dass sich die befürchteten Verschlechterungen, die mit der Übernahme des Ausländeramtes der Stadt Ratingen durch den Kreis Mettmann erfolgten, bestätigt haben.
Wir erwarten von Bürgermeister Birkenkamp, dass er sich mit dem Kreis in Verbindung setzt und auf die Einhaltung der Zusage seitens des Kreises dringt.
Manfred Evers Sadiye Cemaloglu
_____________________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang Ziel erreicht! Die Ratinger Linke hat bei den am Sonntag stattgefundenen Kommunalwahlen ihr Ziel erreicht. Sie hat zwei Sitze errungen und ist damit jetzt in Fraktionsstärke im Ratinger Stadtrat. An dieser Stelle möchten wir allen danken, die uns im Wahlkampf unterstützt haben.
Für die Ratinger Linke sitzen im Stadtrat Manfred Evers Sadiye Cemaloglu
Und hier das Wahlinfo der Stadt Ratingen:
http://www.stadt-ratingen.de/61/1/wahlergebnisse/kommunalwahl_2009_vorlaeufige_ergebnisse.pdf
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Hier können Sie die neue Ausgabe der "Ratinger Tatsachen" - Zeitung der Ratinger Linke - lesen.
RTAugsut09.pdf
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29.07.2009 Stellungnahme des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat zu Äußerungen von Vertretern der Bürgerunion und Bürgermeister Birkenkamp zur finanziellen Situation der Stadt Ratingen Richtig ist, dass die Schulden zum Jahresende „nur“ noch 99 Millionen Euro betrugen. Verschwiegen wird von der Bürger Union und Birkenkamp aber, dass – wenn alle Investitionen im vollen Umfang und zügig durchgeführt werden -für die Zeit bis 2012 mit einer Verdoppelung der Schulden auf über 200 Millionen Euro zu rechnen ist. In diesem Jahr dürften die „flüssigen“ Einnahmen noch genügen, um die „flüssigen“ Ausgaben zu tätigen. Nkf-rechtlich dürfte es aber auch schon in diesem Jahr zu einem Negativ- ergebnis kommen. Dies hängt u.a. mit den Pensionsrückstellungen und den Abschreibungen auf Gebäuden zusammen. Für 2010 sieht es dagegen noch dunkler aus. Die „flüssigen“ Einnahmen werden wahrscheinlich nicht mehr ausreichen um die „flüssigen“ Ausgaben zu decken. Spätestens dann leben wir aus der Substanz heraus. Das zu stemmende Investitionsprogamm führt zu Folgekosten, Abschreibungsbelastungen, Zinsaufwendungen, Betriebsausgaben u.d.g. Um es ganz platt auszudrücken: Zu dem Nichts was wir dann haben, kommt noch mehr Nichts hinzu. Wie die Vertreter der Bürger Union, incl. Bürgermeister Birkenkamp, trotz alledem gelassen in die Zukunft blicken können, ist nicht ganz nachvollziehbar.
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12.07.2009 Sachstandsnachfrage zum Thema Verbot Quecksilberdampf-Hochdrucklampen Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2 – 6
40878 Ratingen
Betr.: Umweltfreundliche / energiesparende Straßenbeleuchtung in Ratingen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
als ich vor wenigen Tagen in der überregionalen Presse las, dass der "Bundespreis für Beleuchtungstechnik" an unsere Nachbargemeinde Düsseldorf vergeben wurde, erinnerte ich mich an meine Anfrage vom 17.01.2008 in der Angelegenheit "Verbot Quecksilberdampf-Hochdrucklampen".
Von Herrn Dr. Netzel wurde zu dieser Anfrage am 06.02.2008 – also vor knapp 1 ½ Jahren – ausgeführt, dass man bereits dabei sei, mit den Stadtwerken ein Austausch- / Erneuerungskonzept zu entwickeln und in diesem Zusammenhang die Frage der Kostenhöhe und Kostenverteilung zu regeln. Weiterhin sollte entsprechend meiner Anregung in einer Modifizierung für den bestehenden Betreibervertrag mit den Stadtwerken ausgehandelt werden, wie man zukünftig den bislang pauschal vergüteten Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung individueller an die niedrigeren Verbrauchswerte effizienterer Leuchtmittel anpassen und damit Aufwendungen im Haushalt einsparen kann.
Da mir bislang keinerlei Informationen in dieser Angelegenheit bekannt geworden sind, bitte ich kurzfristig um detaillierte Auskunft über den aktuellen Sachstand.
Mit freundlichen GrüßenManfred Evers
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19.06.2009 Pressemitteilung der Ratinger Linke zu der Forderung, daß die Bürgerschaft bei der Erarbeitung des zukünftigen Nutzungskonzeptes eingebunden wird.
Die Ratinger Linke unterstützt die Forderung der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Gemeindezentren in Homberg-Süd, dass die Homberger Bürgerschaft in die Erarbeitung des Nutzungskonzeptes eingebunden werden soll. Schließlich hat ja gerade das Engagement der Bürgerinnen und Bürger Hombergs entscheidend dazu beigetragen, dass es zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösung gekommen ist. Nun ist es an der Zeit, dass der Bürgermeister seine Versprechungen einhält und sich mit den Hombergern zusammensetzt. Das muss rasch geschehen, denn das evangelische Gemeindezentrum wird wie geplant am 30. Juni geschlossen. Und es ist fraglich, was dann nach den Sommerferien z.B. aus der Übermittagbetreuung der Kinder der Christian-Morgenstern-Schule werden soll. Auch die Zukunft vieler anderer Gruppen steht dann auf dem Spiel. Auch die Idee der Gründung eines Trägervereins findet die Unterstützung der Ratinger Linke. Ihr Bürgerzentrum sollen die Hombergerinnen und Homberger selbst organisieren. Dass dafür das Potential vorhanden ist, zeigt die rührige Bürgerinitiative sehr deutlich. Allerdings muss schnell über eine Budgetierung dieses Vereins durch die Stadt entschieden werden, damit er bald gegründet wird und seine Arbeit aufnehmen kann. Die Ratinger Linke wünscht den Hombergern viel Erfolg.
___________________________________________________________________________________Seitenanfang 28.05.2009 Stellungnahme des Vertreter der Ratinger Linke im Stadtrat zu der Diskusson Schwarzbachklinik/Deutscher Orden Zur Vervollständigung hier die links zu Presseartikeln http://www.ratinger-wochenblatt.de/ (Artikel "Viel Lärm um nichts") http://www.wz-online.de/?redid=533602 http://www.rp-online.de/public/article/ratingen/713455/Orden-will-Klinik-ausbauen.html
Ich habe in der Ratssitzung zum Tagesordnungspunkt Schwarzbachklinik keine nicht bewiesenen Mutmaßungen, sondern Tatsachen wiedergegeben. Richtig ist, dass diese Sache schon einige Jahre zurück liegt. Es handelte sich dabei aber nicht um Kleinigkeiten. So ist dem Deutschen Orden seinerzeit die Gemeinnützigkeit rückwirkend aberkannt, weil er fortwährend gegen Bestimmungen der Gemeinnützigkeit verstoßen hatte. Bis Dezember 2000 hatte der DO einen Schuldenberg von 200 Millionen Euro angehäuft. Und dies, obwohl der damalige bayrische Ministerpräsident und Laienbruder des DO, Edmund Stoiber, sich 1998 dafür eingesetzt hatte, dass der DO als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt wurde. Der Orden hat daraufhin seinen Sitz von Frankfurt nach Oberbayern verlegt. Stoiber hatte damals argumentiert, die finanzielle Situation des Ordens sei überaus günstig. Dies war ein fataler Irrtum.
Aus diesem Grunde habe ich nachgefragt, ob man sich über jetzige finanzielle Situation des DO informiert habe. Meiner Meinung nach sollte es selbstverständlich sein, dass man sich über die Bonität eines Vertragspartners umfassend informiert. So etwas gehört eigentlich zu den Aufgaben des betreffenden Dezernats. Zur Information gehört auch das öffentlich zugängliche Internet, sofern man sich gedanklich nicht noch im Zeitalter der Postkutsche befindet. Dass meine Nachfrage nach der finanziellen Seriosität des Deutschen Ordens nicht ganz unberechtigt ist, zeigt doch die Tatsache, dass ein vom DO betriebenes Behindertenwohnheim in Düsseldorf in die Schlagzeilen geraten ist. In einigen Gebäuden des Hauses St. Josef sind die Wände feucht und Schimmelpilz wuchert in den Räumen. Die geistig und körperlich behinderten Bewohner müssen schon längere Zeit in diesen Räumen wohnen, ohne das der DO als Träger des Hauses, Geld in die Sanierung steckt. Bis November muss nun ein Sanierungsplan vorliegen. Die Sanierung soll ca. 200.000 Euro kosten. Von Vertretern des DO konnte man nicht erfahren, warum die Sanierung so lange auf sich warten ließ. Hier beschleicht mich das Gefühl, dass man finanziell vielleicht doch (wieder) nicht so gut da steht.
Des Weiteren verwahre ich mich gegen die Unterstellung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wiglow, mein Redebeitrag beruhe auf einer Absprache mit Bürgermeister Birkenkamp. Urlaubsbedingt konnte ich mich erst am Montagabend mit der Vorlage beschäftigten. Ferner ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, warum bestimmte Parteien allgemein zugängliche Informationen geheim halten oder besser gesagt, unter den Teppich kehren wollen.
______________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 14.05.2009 Schreiben des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat an Bürgermeister Birkenkamp zur Behandlung des Klimaschutzes in Schulen
Sehr geehrter Herr Birkenkamp, anlässlich der vom Klimabeirat veranstalteten Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten konnte man feststellen, dass gerade im Bereich Klimaschutz noch einiges getan werden muss. Man kann nicht früh genug mit der Aufklärung in diesem Bereich beginnen. In Düsseldorf hat das dortige Umweltamt den Schulen Unterstützung für das Thema Klimaschutz im Unterricht angeboten. Ich rege an, dass eine ähnliche Aktion auch in Ratingen angeboten wird. Näheres entnehmen Sie bitte der Anlage.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Evers _______________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 21.04.2009 Pressemitteilung der Ratinger Linke über die Versammlung zur Aufstellung der KandidatInnen für die Kommunalwahl am 30. August 2009
Die Ratinger Linke hat am Montag die KandidatInnen für die Kommunalwahl aufgestellt. Auf Platz 1 der auf 25 Namen - darunter 11 Frauen - begrenzten Reserveliste wurde Manfred Evers mit 41 Stimmen einstimmig gewählt. Im folgt auf Platz 2 Sadiye Cemaloglu (40 ja, 1 nein). Um die Plätze 3 - 5 gab es eine Kampfabstimmung. Hier setzten sich Dr. Karl Mühlsiepen, Gabi Evers und Wilhelm Seidel durch. Die Plätze 6 - 25 wurden gemeinsam gewählt. Hier wurde Einstimmigkeit erzielt. Ferner wurden auch die DirektkandidatInnen für die Wahlkreise gewählt. Die Ratinger Linke tritt bei den diesjährigen Kommunalwahlen in allen 25 Wahlkreisen an.
_____________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 02.04.2009 Pressemitteilung des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat zur Verhinderung der Abschaffung der Kinder- gartenbeiträge durch CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen
Mogelpackung VertreterInnen von CDU, SPD und Grüne verkündeten bei der Diskussion um die Abschaffung der Kindergartenbeiträge stolz, durch die Begrenzung auf 24.542 Euro würden immer noch 25 % der Betroffenen keine Kindergartenbeiträge zahlen müssen. Sie verschweigen dabei aber, dass ein Großteil dieser Gruppe bisher auch schon von der Beitragszahlung befreit war. Somit fällt die Zahl derjenigen, die nach dem Ratsbeschluss ebenfalls beitragsfrei gestellt werden, wesentlich geringer aus. Aber gerade die vollkommene Freistellung wäre ein kleiner Schritt zur "Konjunkturbelebung" gewesen. Die Eltern hätten dies direkt in ihrer Geldbörse gespürt. Das jetzt mit nur einer einzigen, nämlich meiner, Gegenstimme beschlossene Konjunkturpaket II für Ratingen bringt den Menschen gar nichts. Genau wie die vielgelobte Auto-Abwrackprämie handelt es sich reineweg um populistischen Aktionismus im Hinblick auf die Bundestagswahlen im Herbst. Was die Menschen in diesem Land aber wirklich brauchen, sind Programme, die sie dauerhaft spüren. Der Verzicht auf die Kindergartenbeiträge wäre ein Beitrag gewesen, um einerseits die Kaufkraft aller (Kindergarten- kinder-)Eltern zu stärken. Andererseits hätte er längerfristig dazu beitragen können, mehr Kinder in die Kindergärten zu bekommen, nämlich auch die von den Eltern oder Erziehungsberechtigten, die es sich bisher nicht haben leisten können. Und evtl. auf diesem Wege für mehr Erzieher/-innen bzw. Stellen für diese gesorgt - langfristig gesehen. Aber wer will schon in unsere Jugend investieren, wenn die "Bankenschirme" gerade so teuer sind?
___________________________________________________________________________________________________________________ Seitenanfang30.03.2009 Pressemitteilung des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat warum er keine Haushaltsrede halten wird.
Da davon auszugehen ist, dass in der diesjährigen Haushaltsdebatte weniger zum Haushalt gesprochen wird, sondern - aufgrund des anstehenden Wahlkampfes - es fast ausschließlich zu reinen Wahlkampfreden, mit den dazugehörigen Tiefschlägen für die politischen Konkurrenten, kommen wird, werde ich in diesem Jahr keine Haushaltsrede halten. Trotz größter Kraftanstrengung dürfte ich das Niveau dann nicht unterbieten können. Aber auch die Tatsache, dass unsere - also die der Ratinger Linke! - Forderungen nach einem Bürgerhaushalt und Rekommunalisierung der Stadtwerke durch die neue Ratinger Koalition aus CDU und SPD übernommen worden sind, erspart mir hier das Reden gegen Ohren, die heute a) entweder schon taub sind oder b) gleich wieder meinen, das gehörte käme doch aus der eigenen Fraktion. Manfred Evers
______________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 26.03.2009 Pressemitteilung des Vertreters der Ratinger Linke im Stadtrat Ich werde dem Konjunkturpaket für Ratingen aus folgendem Grund nicht zustimmen: Die Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise dürfen nicht nur die Unternehmen unterstützen, sondern müssen auch die Kaufkraft der Bürger wieder stärken. Seit Jahren werden die Unternehmen und die Vermögenden mit Steuergeschenken bedacht, ohne dass die damit versprochenen Effekte eingetroffen sind. Unternehmen und Vermögende haben statt zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen mit Spekulationen die Krise angeheizt. Dagegen ist die Kaufkraft der Bürger immer weiter geschwächt worden, u.a. durch die Mehrwertsteuererhöhung, sinkende Realeinkommen sowie steigende Beiträge und Zusatzbelastungen im sozialen Bereich. Das jetzt auf den Weg gebrachte Konjunkturpaket ist eine reineweg populistische Entscheidung mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen. Eine Erhöhung der Sozialleistungen wäre dagegen ein Beitrag, die Lebenslage von sozial Benachteiligten zu verbessern und die Binnennachfrage zu stärken.
Manfred Evers Ratinger Linke
____________________________________________________________________________________________________________________Seitenanfang 11.03.2009 Anfrage der Ratinger Linke zur Bereitstellung von Haushaltsmittel für die Vergabe von Controlling-Leistungen für die Rathaussanierung
Herrn Bürgermeister Harald Birkenkamp Minoritenstr. 2 – 6
40878 Ratingen
Betr.: Vergabe von Controlling-Leistungen zur Rathaussanierung
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
Beratungsgegenstand unter TOP 8 der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 24.03.2009 ist die "Außerplanmäßige Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Vergabe der Controlling – Leistungen zur Rathaussanierung".
Die Ratinger Linke beantragt in diesem Zusammenhang die Beantwortung folgender Fragen:
1. Ist es zutreffend, dass im Rahmen der geplanten Rathaussanierung bereits Anfang 2006 ein vergleichbarer Ingenieurvertrag mit dem Büro BMP Köln geschlossen wurde? 2. Ist es zutreffend, dass in diesem Vertrag ein Controller beauftragt wurde, das Sanierungsprojekt von der Entwurfsphase bis zur Fertigstellung hinsichtlich der Kostenoptimierung sowie der Termin- und Qualitätskontrolle zu begleiten?
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